Florian R.

Jack Kerouac

Florian R.

Wo warst du heut' Nacht Jack Kerouac, ich habe dich gesucht.
Würd' gern wissen war das damals wirklich wahr,
'47, '48, '49 in Amerika
unterwegs,
unterwegs,
unterwegs,
unterwegs.



Unterwegs, wie Jack Kerouac, mit Gepäck und Fernweh auf dem Rücken. Hier mein Beitrag, mein Reiseblog, für unterwegs.

Noch ein Artikel aus der Zeitschrift Neon:

Eigentlich müsste man sich fernhalten. Von denen, die regelmäßig tief seufzen und den nächsten Satz mit "Eigentlich müsste man mal wieder..." beginnen. "...Richtig einen drauf machen", geht es dann weiter. Oder "...so ganz spontan wegfahren". Oder "...was richtig verrücktes machen". Oder "...ausschlafen". Und es endet mit noch einem Seufzer und einem "Naja".
Weil sie am Ende dann doch vernünftig sind. Ihren Urlaub gründlich planen. Pünktlich aufstehen. Nach dem vierten Bier auf Wasser umsteigen.
Ein "Eigentlich" ist wie früher beim Einschlafen das Licht im Flur - das ungezügelte andere Leben ist da draußen. Da, wo die Großen sind, die alles dürfen. Die Coolen, die sich alles trauen.
Zu wissen, dass das Licht da ist, macht das Leben ein bisschen erträglicher. Hauptsache, die Tür bleibt einen winzigen Spalt auf. Man bleibt zwar, wo man ist - als Kind im Bett, heute im normalen Alltag. Aber man könnte. Eigentlich. Eigentlich-Sager sind Rebellen im Herzen und Memmen im Leben. Weil ihnen der Mut fehlt, die Tür endlich zuzumachen und ohne Licht zu schlafen. Oder tatsächlich rauszugehen.
Eigentlich müsste man sie meiden. Aber eigentlich müsste man sowieso mal wieder eine Menge anders machen.



Noch ein Zitat aus dem Buch "Into the wild":

It should not be denied that being footloose has always exhilarated us. It is associated in our minds with escape from history and oppression and law and irksome obligations. Absolute freedom. And the road has always led west.






Europe » Germany » Bavaria » Munich November 5th 2013

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North America » United States » Colorado » Boulder October 16th 2013

Und schwups, waren die sieben Monate auch fast schon vorbei. Das Mutterschiff liess sich leider entgegen unseren Erwartungen nicht so gut verkaufen. Obwohl wir Schilder im Auto aufgehaengt, es auf Mountain Project im Forum und natuerlich auf Craigslist gepostet haben meldeten sich die ersten wirklich Interessierten (nicht nur Abzocker) erst nach Preisnachlaessen. Letztendlich verkauften wir unseren Ford Windstar nach zwei Wochen Warterei an "Peter", der damit den Winter ueber in Florida verbringen will. Er war sehr nett, die Verkauferei war mit ihm kein Stress und er war mit seinem Kauf sehr zufrieden. Die zwei Wochen verbrachten wir groesstenteils in Boulder und kletterten im Clear Creek Canyon, eine dreiviertel Stunde Autofahrt weit weg. Hier konnte ich mein Urlaubsziel verwirklichen und mit "Ten Digit Dialing"... read more
Titelbild für unsere Autoanzeige
verkauft!
Ersatz: der Mietwagen


Seit 1964 hat Wyoming nicht mehr fuer einen demokratischen Praesidentschaftskandidaten gestimmt. -- Wikipedia Willkommen im repulikanischen Wilden Westen! Doch uns interessieren weniger die Waffenlaeden, Buffalo-Bill-Museen, Rinderfarmen oder grossen Pick-Ups. Erster Stopp war der Devils Tower, den wir wie vor zwei Jahren ueber die Route "Durance" bestiegen. Sechs Seillaengen Trad- und Rissklettern. Aber uns fiel es deutlich leichter als vor zwei Jahren. Uebernachten konnten wir auf Frank Sanders idyllischer Devils Tower Lodge. Die naechste Woche war Sportklettern im Ten Sleep Canyon angesagt. Nach zwei Regentagen konnte es dann auch schon richtig los gehen. Entlang von fuenf Meilen Gebirgsstrasse tuermen sich links und rechts die Felswaende. Die Routen sind lang und meist senkrecht oder leicht ueber... read more
Yellowstone National Park
Präriehunde am Devil's Tower
Camping an der Devil's Tower Lodge

North America » United States » Colorado » Rocky Mountains September 1st 2013

Zurück in unserem Basecamp Boulder übernachteten wir wieder eine Nacht bei Kurt und Kyrill und quälten uns am nächsten morgen um sechs Uhr aus dem Bett um bem REI Garage Sale Schnäppchen abzustauben. Darunter für mich ein Zwei-Mann-Zelt und eine Daunenjacke für meinen Bruder Christoph. Dieser hat nämlich einen Job gefunden und als direkt nächsten Schritt einen Flug nach Denver gebucht um uns zuvor noch zu besuchen. Die nächsten Boulder-Tage verbrachten wir in einem südlichen Sektor des Rocky Mountain National Parks namens "Wild Basin". Die Boulderprobleme hier sind so neu, dass sie in unserem Kletterführer gar nicht auftauchen und wir nur über Mund-zu-Mund-Propaganda davon erfahren haben. Der Zustieg gestaltet sich hier auch recht flach und mit 25 Minuten recht kurz. Mit "Mini Dagger" gelang mir hier auch eine v7, wenng... read more
Weg zu unserem Wildcampingplatz
Hamburglar (V8) in Wild Basin
wir kochen meist nachts

North America » United States » Colorado » Aspen August 20th 2013

Unser neues Ziel nach Rifle war das Bouldergebiet Mt. Evans. Recht neu erschlossen bietet Mt. Evans (Area A und B) genauso wie der Rocky Mountain National Park zahlreiche Boulder vor allem in hohen Graden an. Doch zuerst mussten wir Melissa, eine Freundin von Frieder vom Flughafen abholen. Nach viel hin und her und langen Wartezeiten auf Mails von ihr kam dann doch die Nachricht von ihr, dass sie am 3.8. abends in Denver abzuholen sei. Die Dame stellte sich als ueberaus sympathisch, wenn auch etwas verplant heraus. Mit nun einem Maedel an Bord aenderten sich ein paar Sachen. Die ein oder andere anerzogene Manier wurde ausgepackt und der Umgangston etwas politisch korrekter. Zumindest bis wir sie genauer kennenlernten und feststellten, dass sie eigentlich was praktisch alles angeht super unkompliziert und offen ist. And the wulfpack grew ... read more
V2, Mt. Evans
V3, Mt. Evans
Piet am Zelt-Zusammenräumen


Der Rocky Mountain National Park (RMNP) bietet hochalpine Landschaften fuer Naturliebhaber, Wanderwege und jede Menge Felskloetze in mehreren verschiedenen Taelern. Und wegen letzteren sind wir natuerlich hier. Die Zustiege zu den Bouldern sind beschwerlich. Mit dem Crashpad, wetterfeste Kleidung, Wasser und Essen fuer einen Tag auf dem Ruecken zieht man auf 3000m los und wandert zum Teil eineinhalb Stunden. Zuerst geht es noch ueber gut ausgebaut Wanderwege. Zieht es einen jedoch in den Upper Chaos Canyon - das Gebiet mit den meisten und besten Boulderproblemen -, dann geht es noch eine halbe Stunde am Ende ueber ein riesen Geroellgebiet. Man fraegt sich ab und zu, warum man sich das eigentlich antut. Man bewegt sich ueberhalb der Baumgrenze und schnelle Wetterwechsel und Gewitter sind haeufig. Die Landings (Flaeche unter den Bouldern auf denen die Crashpads liegen) sind ... read more
unser Camp im RMNP
v5 Dyno
auf unserem Zeltplatz wohnte auch eine Hörnchen-Familie


Da ja an der Grenze alles so lief, wir wir uns das vorgestellt hatten, waren wir guter Dinge und auf ging es in den Glacier National Park in Montana (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Nationalpark in Kanada). Am Besucherzentrum konnten wir uns einen Audio-Guide auf den iPod laden und uns an bestimmten Stellen der "Going-to-the-Sun Road" interessante Infos anhoeren. Allerdings hatten wir uns von dem Nationalpark etwas mehr erwartet. Vielleicht einen Gletscher. Aber nichts da. Eine drei-stuendige Wanderung auf den Piegan Pass war aber recht idyllisch. Und wir verewigten uns in der Form eines riesen Steinmandls. Unseren Hunger stillten wir am Lake McDonald mit Pellkartoffeln und nach einer Runde Schwimmen am traumhaft ruhigen und sonnigen Ufer des Sees waren wir auch wieder sauber. Auf der Suche nach einem Wild-Campingplatz wurden wir auf Anhieb durch ein ... read more
Rehkuh im Glacier National Park
auf dem Weg zu Piegan's Pass
Blick zurück im Glacier National Park

North America » Canada » Alberta » Banff National Park July 6th 2013

Das schlechte Wetter hat uns einige Tage frueher als geplant aus Squamish vertrieben. Und so sassen wir also viele Meilen lang in unserem Auto, auf dem Trans-Canada-Highway Richtung Osten. Unterwegs waren wir Sportklettern in den Begbie Bluffs in Revelstoke noch in British Columbia, und am Lake Louise in Alberta. Vor allem letzteres war ein wahnsinniger Touri-Ort, aber wunderschoen gelegen. Danach folgte noch Canmore, mit einem fantastischen, brandneuen Recreation Centerund umgeben von Bergen. Da uns die Campingplaetze unterwegs zu teuer waren waren wir Wild-Campen, nicht immer super idyllisch, aber umsonst. Der Tiefpunkt war auf jeden Fall ein Platz zehn Meter neben einem Bahngleis. Und im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier Kilometer lange (wirklich!) Frachtzuege, mit sechs Triebwagen, die die Strecke alle ein bis zwei Stunden frequentieren. Te... read more
Klettern in Revelstoke
Piet vor der Horde Locals
Roger's Pass

North America » Canada » British Columbia » Squamish June 29th 2013

Squamish ist der Name eines Indianerstammes, der einst in der Gegend nördlich von Vancouver lebte. Für uns steht der Name für allerdings für größere Outdoor-Freuden, Boulder, Sportklettern, Wandern. Eine Stunde von Vancouver und eine knappe Stunde südlich vom Skiort Whistler entfernt finden am Wochenende auch viele Städter den Weg über den Sea-to-Sky-Highway 99 hier hoch. Dieser wurde für die Winterspiel 2010 in Vancouver/Whistler erweitert. Direkt neben diesem Highway steht majestätisch der Chief Mountain, eine Granitwand, die den Ort Squamish überblickt. Zu dessen Fuße liegen hunderte Felsblöcke und somit hunderte Gründe, warum wir hier sind. Die letzten drei Wochen vergingen - mal wieder - wie im Flug. Für acht kanadische Dollar stellen wir unser Zelt auf den Chief Campground und laufen maximal zehn Minuten durch den Wald zu den Felsblöcken, die mit Boulderprobleme... read more
und nach dem Schlüsselzug
Minor Threat in der Totalen
Squamish ahead!

North America » Canada » British Columbia » Vancouver June 11th 2013

Nach vier erfüllenden Wochen im Yosemite Valley packten wir unsere sieben Sachen vom Camp 4, machten das Mutterschiff startklar und mit Quentin und Dave unterm Arm ging es nach Tuolomne Meadows, dem nördlichen Teil des Yosemite National Parks. Nachmittags war Bouldern angesagt und Quentin, Piet und ich erfanden eine neue Sportart: Caving. Das ganze endete beinahe katastrophal, denn Quentin musste sich unbedingt eine C4 Cave suchen, in der er fast stecken geblieben ist :-). Am Tag darauf legten wir einen mittelmäßig frühen Start hin und erklommen nach zwei Stunden Zustieg den Cathedral Peak. Das ist eine wirklich prominente Bergspitze. Oben drauf hat man so ca. drei Quadratmeter Platz für Heldenbilder. Die Kletterei war meist einfach (5.7) aber die ganze Unternehmung war dann doch recht tagesfüllend und cool. Wir verabschiedeten uns von Quentin. Wir hätten ihn ... read more
Peter in v2
"Golden Rastafari"
und nochmal




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