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8.5. Es steht wieder eine lange Busfahrt an, allerdings diesmal in zwei Etappen. Erst fahren wir ein Stück zurück Richtung Norden bis Escarcega, wo wir am Busterminal auf den Lokalbus nach Chetumal an der Ostküste warten. Hierhin verirren sich offenbar wohl kaum je Touristen, jedenfalls werden wir bestaunt und freundlich ausgefragt. Der Bus hat dann zwei Stunden Verspätung, die gross angekündigte Air Conditioning ist ein Loch in der Decke, aus dem ein laues Lüftchen weht, aus zwei Lautspechern dröhnen zwei verschiedene Mexiko-Ländler, wie sie immer und überall zu hören sind und uns schon einzeln langsam auf die Nerven gehen. Nach fünf Stunden treffen wir etwas zerzaust in Chetumal ein, wo wir uns bald einmal ins Zimmer verziehen. 9.5. Wir schlafen aus, verbringen den Morgen mit Hausaufgaben und fahren am Nachmittag mit der Fähre nach San Pedro ... read more
fröhliche Frauen
Velotransport
unser Bus nach Chetumal

North America » Mexico » Chiapas » Palenque May 8th 2017

4.5. Wir verbringen den Tag im Bus. Die Fahrt bis Palenque im Staat Chiapas dauert neun Stunden. Wir schlafen, lesen, schreiben Tagebuch, betrachten die vorbeiziehende Landschaft. Meist sind die Strassen von dichtem Gestrüpp gerahmt, manchmal sieht man aber Weiden mit buckligen Rindern, mageren Pferden und struppigen Ziegen, die Zaunpfosten haben Wurzeln geschlagen und bilden mancherorts dichte Hecken. Im Süden tauchen am Horizont Hügel auf, wir fahren an Seen vorbei mit bewaldeten Ufern. Einmal fahren wir durch dichte Rauchschwaden, vorbei an einem lodernden Buschfeuer. Mitten im Nirgendwo werden wir gebeten, unser Gepäck auszuladen und in einer Halle durchleuchten zu lassen. Jeder Fahrgast muss einen Knopf drücken, ein Zufallsgenerator. Bei einigen leuchtet ein rotes Licht auf, diese müssen ihr Gepäck durchsuchen lassen. Wir begreifen nicht, wozu das Ganze sein soll. In Pa... read more
Palenque
Relief
Tempel

North America » Mexico » Yucatán » Merida May 5th 2017

1.5. Wir essen Frühstück in einem bunten Café mit esoterisch-hinduistischen Wandbehängen und einem Rasta-Mann, der in einer Ecke Didgeridoo spielt. Die scharfe Sauce und die 34°, die bereits um 9Uhr herrschen, treiben uns den Schweiss aus allen Poren. Im DiveMex haben sie leider schlechte Neuigkeiten, der Hafen ist auch heute noch und voraussichtlich auch morgen geschlossen. Wir beschliessen weiter zu reisen und besorgen Bustickets nach Valladolid. Dort beziehen wir Quartier in einem schönen Kolonialstil-Hotel und machen uns gleich auf einen Spaziergang. Wir schlendern durch enge Gassen mit pastell- und erdfarbenen Fassaden, vorbei an offenstehenden Türen, die Einblick geben mal in vollgestopfte Läden, mal in gekachelte Stuben, wo die ganze Sippe auf Plastikstühlen rund um einen plärrenden Fernseher versammelt ist, mal in schattige Hinterhöfe. Auf den Strassen sehen wir ... read more
farbenfrohes Valladolid
Valladolid: Kolonialstil-Gebäude
Evas Lieblingskäfer


28.4. Unsere Zeit im Mahekal ist abgelaufen. Es war zwar alles wunderbar hier, aber irgendwie fühlten wir uns in der luxuriösen Umgebung nicht recht wohl, und so sind wir ganz froh, dass wir nun ins kleine aber feine Acuario wechseln können. Die Gebäude sind in fröhlich leuchtenden Gelb- und Orangetönen bemalt und um einen Innenhof gruppiert, in dem ein türkisfarbener Pool, Hängematten-behangene Palmen und niedliche Schildkröten Ferienstimmung verbreiten. Noch haben wir keine Zeit uns hier aufzuhalten, wir ziehen sogleich los um ein Auto zu mieten und stürzen uns tapfer in das Einbahn-Gewimmel von Playa del Carmen. Ohne grosse Umwege finden wir die Strasse Richtung Süden und nach rund stündiger Fahrt unser erstes Tagesziel, die Cenoten Dos Ojos. Cenoten sind die in dieser Gegend weit verbreiteten wassergefüllten Kalksteinhöhlen und -löcher, eine der grossen Attraktionen... read more
Cenoten: schnorcheln in der Finsternis
glasklares Wasser und Stalagtiten
Iguana

North America » Mexico » Quintana Roo » Playa del Carmen April 27th 2017

23.4. Aller Anfang ist schwer. Wir erreichen das Mahekal Beach Resort in Playa del Carmen am frühen Abend, ausgelaugt von der langen Reise, der feuchten Hitze und dem anstrengenden Fussmarsch (als echte "Mochileros" (spanisch für "Backpacker") wollten wir für die zwei Kilometer vom Busterminal zum Hotel kein Taxi nehmen, was wir nach kürzester Zeit bereuten, da uns auf Schritt und Tritt Massagen, Flechtfrisuren, Tours an alle erdenklichen Orte, Mahlzeiten und Souvenirs in Hülle und Fülle angepriesen wurden). Es benötigt noch etwas Verhandlung, bis wir auch tatsächlich ein Zimmer mit drei Betten erhalten - aber was für eines! Die Hotelanlage gleicht einem Dschungeldorf, mit Bungalows umgeben von üppigem Grün, Bächen und Pools, Echsen und bunten Vögeln. Wir gönnen uns ein paar Tage Luxus zum Auftakt der Reise - die nächsten Unterkünfte dürften dann wieder bescheidener a... read more
Familienzusammenkunft
Bungalow im Dschungel
Farben-und Formenpracht

Central America Caribbean March 26th 2017

Endlich ist es wieder soweit, wir brechen bald auf nach Mexiko und reisen dann in drei Monaten bis Costa Rica - diesmal allerdings nur zu dritt. Schön, wenn Ihr uns virtuell begleitet und uns auch über Neuigkeiten aus der Heimat auf dem Laufenden haltet.... read more

Africa » Mauritius July 20th 2012

4.-21.7. Es ist schnell erzählt, was wir in Mauritius tun: sünnelen, baden, schnorcheln, sandburgbauen. Simon ist zu uns gestossen und nervt sich auch nach dreimonatiger Pause noch ab seinen Geschwistern. Anna-Lea absolviert erfolgreich den Padi-Tauchkurs und kann nun mit den Jungs tauchen gehen. In der Hauptstadt Port Louis besorgen wir die letzten Souvenirs. Auf einem Tagesausflug erkunden wir den Süden der Insel, den Krater des Vulkans „Trou aux Cerfs“ und weitere Sehenswürdigkeiten. Meist liegen wir aber einfach nur herum und geniessen Sonne, Strand und Meer. Die Kinder haben hier offiziell Ferien, sie müssen dann zu Hause nochmals zünftig ran an die Bücher. Es war eine tolle Zeit, und nun freuen wir uns auf die Heimkehr. Auf Wiedersehen, Afrika!... read more
Plantschen
Speed Fun
Tauchen

Africa » Madagascar July 10th 2012

29.6. Der Muezzin und ein Schaf haben uns abwechslungsweise wach gehalten, trotzdem sind wir um 7h startbereit. Die Fahrt zum Nationalpark dauert fünf Stunden und ist extrem mühsam, die Strasse ist in so desolatem Zustand, dass es uns in alle Richtungen wirft und schüttelt, bis uns allen schlecht ist. Patrick meint, jetzt sei es noch einfach hinzukommen, in der Regensaison gelange man nur mit einer 15-stündigen Zebukarrenfahrt hin! Am Eingang zum Park, am Fluss Manombolo, liegt das Touristencamp. Wir staunen nicht schlecht: da stehen reihenweise Fahrzeuge, ein Zelt neben dem andern. Wo kommen bloss plötzlich all die Touristen her?! Wir haben den ganzen Nachmittag Zeit, uns von der Fahrt zu erholen. Die Kids eröffnen eine Fechtschule und versammeln innert kürzester Zeit wieder eine Schar Kinder um sich. Plötzlich schreit A wie am Spiess: ein Skorpion hat ... read more
Belo 2
Belo 3
Belo 4

Africa » Madagascar July 10th 2012

26.6. Bei Sonnenaufgang stehen wir mit Sack und Pack am Fluss, die beiden Pirogiers, Olivier und Didi, beladen die Boote und Patrick montiert eine Flagge, zur Feier des Tages. Die Verteilung des Gewichts scheint eine höchst komplizierte und schwierige Aufgabe zu sein, mehrmals wird umgeladen, wir müssen probesitzen und platzwechseln bis die optimale Balance gefunden ist. Die beiden Hühner, D gibt ihnen die Namen „Zmittag“ und „Znacht“, werden zuhinterst zwischen die Rucksäcke gepfercht. Als es endlich losgeht brennt die Sonne bereits erbarmungslos auf uns nieder, mit Schirmen und Tüchern schützen wir uns so gut es geht. Der Tsiribinah schlängelt sich mal breit und langsam durch Reisfelder, mal schmaler und schneller an Felswänden vorbei. Der Pegelstand der Regenzeit ist als rotes Band am Felsen deutlich zu sehen, etwa drei Meter oberhalb des jetzigen Wasserstandes... read more
Zuschauer
Am Ufer
Rush-Hour

Africa » Madagascar July 10th 2012

23.6. Um 6Uhr stehen wir an der Gare Routière, unser Taxi-Brousse ist fast abfahrbereit. Es dauert eine Stunde bis auch noch die letzten Plätze verkauft sind, dann geht's endlich los. Wir haben genügend Proviant und Täfeli eingekauft und die Kids mental auf die zehnstündige Fahrt vorbereitet, so dass die Reise erstaunlich ruhig verläuft. Der Fahrer fährt forsch aber vernünftig, es regnet zwischendurch und wird deshalb nicht allzu heiss. Wieder sehen wir mehrere verunfallte Laster, wieder werden wir von Unheil verschont. Die Kinder schlafen viel, zitieren irgendwelche TV-Serien und Youtube-Shows und vertreiben sich die Zeit sonstwie. Wir lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen, freuen uns einmal mehr ab der Vielfalt und den vielen lachenden Gesichtern. Und wir staunen nicht schlecht: an ausnahmslos jeder noch so schiefen Lotterhütte prangt eine Fahne, denn in drei T... read more
Abfahrt Bus Tana
Busstopp vor Antsirabe
Pousse-Pousse




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