Simon, Eva, Marco, Anna-Lea, Sarah, David

Roethlisbergers

Simon, Eva, Marco, Anna-Lea, Sarah, David

Willkommen auf Röthlisbergers Blog!
Hier halten wir Euch über unsere Erlebnisse und Eindrücke auf unseren Reisen auf dem Laufenden.
Schön, wenn Ihr uns virtuell begleitet!




8. - 22.7. Curaçao ist super! Tauchen, schnorcheln, baden und sünnelen soviel das Herz begehrt. Das Tauchen ist hier besonders einfach, an der ganzen Westküste der Insel befinden sich 20 bis 100 Meter vom Strand entfernt Riffe mit wunderbaren Korallengärten, bevölkert von unzähligen Fischen und Krebsen. Man mietet einfach die Ausrüstung, fährt mit dem Auto an einen Strand, baut dort das Equipment auf und schwimmt zum Riff raus. Ohne Guide, ohne Boot. Herrlich. Ansonsten geniessen wir das Spielen, Lesen und Faulenzen, und - vor allem Marco - auch das Kochen. Unsere Reise ist vorüber, wir hatten eine tolle Zeit mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen. Wir sind dankbar, einmal mehr diese Möglichkeit gehabt zu haben. Und nun freuen wir uns auch auf die Rückkehr und das Wiedersehen mit allen Daheimgebliebenen. Tschüss, bis zum nächsten Mal!... read more
beim Wrack
traumhafte Strände
Steinfisch


2.7. Die Reise zum Tortuguero Nationalpark ist etwas umständlich (Taxi zum Terminal, Bus nach Cariari, Bus nach Pavona, Boot ins Dorf Tortuguero), es klappt aber alles ohne Zwischenfälle, trotz teilweise heftigen Regens und schlechter Strassen. Wir beziehen unsere Unterkunft im Hostel und erkunden danach Dorf und Umgebung. Das Dorf liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Lagune und Meer, es gibt nur schmale Fusswege und ausser Handkarrren keine Verkehrsmittel. Die Küste ist rau, hohe Wellen brechen sich am Strand. Nach Einbruch der Dunkelheit begeben wir uns einmal mehr auf eine Nachtwanderung, wo wir Echsen, Spinnen (inklusive zweier grosser, haariger, schwarzer Taranteln), Frösche und allerlei Insekten beobachten können. 3.7. Um sechs Uhr besteigen wir im Dauerregen ein Kanu und gleiten damit durch die Kanäle des Nationalparks. Dank Regenponchos bleiben wir einige... read more
grüner Leguan
Kanufahrt im Tortuguero NP
Tamandua


25.6. Wir fahren heute nach Quepos, weiter im Süden. Die Strasse führt durch Felder und Wälder, über Hügel und durch Dörfer und schliesslich wieder der Küste entlang, die Fahrt dauert rund fünf Stunden. Die Strasse ist meistens in tadellosem Zustand, Verkehrsregeln werden von den Einheimischen allerdings meist nur als Empfehlungen angesehen, was uns bisweilen entweder zu einer Verkehrsbehinderung macht oder in Gewissenskonflikte bringt... Vor Polizeikontrollen - die erstaunlich regelmässig am Strassenrand stehen - werden wir von entgegenkommenden Autos jedoch zuverlässig mittels Lichthupen gewarnt. An die Bodenwellen, die zu Entschleunigungszwecken vor Ortschaften eingebaut sind, haben wir uns bereits gewöhnt. Sie haben uns auf der ganzen Reise durch Mittelamerika immer wieder genervt (in dichter besiedelten Gegenden führten sie zu einem unangenehmen steten Gasgeben und Ab... read more
granulierter Pfeilgiftfrosch
Sandfloh-Strand auf Isla del Caño
Einsiedler-Krebse


19.6. In strömendem Regen verladen wir unser Gepäck in den nagelneuen Pickup – wir sind die einzigen Fahrgäste - und fahren los, zur costaricanischen Grenze. Unser Fahrer, ein älterer Herr, kennt sich offenbar mit dem Fahrzeug noch nicht aus: als es lebensgefährlich wird, da er offenbar nicht weiss wie man den Scheibenwischer schneller einstellen kann und deshalb blind fährt, schreiten wir ein. So sind wir nervlich bereits etwas gereizt, als wir das Übertrittsprozedere beginnen – schlechte Voraussetzungen. Wir legen uns mit den nicaraguanischen Grenzbeamten an, da diese noch diverse undurchsichtige Gebühren verlangen für die Ausreise (bezahlen schliesslich alles, erhalten aber immerhin für jede Gebühr eine Quittung), beklagen uns lauthals über die Stunde Wartezeit in der Hitze (mittlerweile scheint wieder die Sonne) auf den Bus (den wir immerhin zum Voraus teuer bezahl... read more
Schlange auf der Strasse
Sonnenuntergang an der Playa Guiones
Halloween-Krabbe


13.6. Um 6 Uhr haben wir eine Tour gebucht zu den «Islitas», den angeblich 365 kleinen Inselchen in der Nähe von Granada – bewohnt von einigen Reichen und einer Vielfalt an Vogelarten. Als wir um 5.30h aufstehen regnet es in Strömen. Als ich um 6 Uhr draussen stehe um zu fragen, ob wir eventuell später gehen können, hört es innerhalb weniger Sekunden auf und ein Sonnenstrahl lugt durch die Wolken. Wir sind allerdings erst kurze Zeit mit dem Boot unterwegs, als es wieder zu tröpfeln beginnt. Unser Capitano kann noch gerade vor dem schlimmsten Wolkenbruch in einen Bootsunterstand auf einer der Inseln steuern, dort warten wir das Gröbste ab. Unterhaltung bieten ein paar Kolibris der Grösse von Nachtfaltern, die im Busch nebenan trotz des heftigen Regens fleissig von Blüte zu Blüte schwirren. Es regnet ab und ... read more
Eisvogel
unser herziges Hüsli auf der Finca del Sol, Ometepe
Chillen auf der Veranda


7.6. Vor der Rückfahrt nach La Ceiba im «Vomit Comet» haben wir uns unnötig gefürchtet: sie dauert nur 60 Minuten und verläuft absolut ruhig, es kommt keine einzige Tüte zum Einsatz. Wir haben den einfachen Weg gewählt für unsere Fahrt durch Honduras und haben einen Touristen-Bus gebucht. Allerdings - entgegen der allgemeinen Empfehlungen, Honduras gilt immer noch als unsicheres Reiseland – die zweitägige Variante mit kurzen Ausflügen. Unser «Fahrer/Guide/Freund», wie er sich vorstellt, beruhigt uns jedoch, seit zwei Jahren sei die politische Lage stabil und es gäbe keine Schiessereien mehr. Leider habe sich aber der Tourismus noch nicht erholt und die meisten Leute würden nach wie vor so schnell wie möglich das Land durchqueren. Nach vierstündiger Fahrt erreichen wir den Wasserfall Pulhapanzak. Ein lokaler Führer bringt uns mit abenteuerlichem Klettern, Klip... read more
Lago Yojoa
Atlas
Höhle von Taulabe


29.5. Die Fahrt nach Antigua bringt uns wiederum 1000 Höhenmeter runter, es wird angenehm warm (bisher brauchte man jeweils abends ein Jäggli, hier ist das nicht mehr nötig). Wir kaufen ein PicNic im Supermarkt und essen Zmittag im Zentralpark, einmal mehr umgeben von schönen Kolonialbauten mit Laubenbogen und bunten Fassaden. Auch die Häuser in den Strassen sind bunt gestrichen, nicht höher als zwei Stockwerke, mit schönen Erkern und kunstvollen Vergitterungen und ergeben so ein gemütliches Ambiente. Wir spazieren den ganzen Nachmittag herum, bestaunen die vielen Kirchen-Ruinen, die alle gesichert und abgesperrt wurden, aber offenbar nicht dem Abriss geweiht sind, und die multikulturellen Läden, Boutiquen und Restaurants. Wir können der Versuchung nicht widerstehen und essen Znacht "chez Christophe", einem Lausanner, der seit 20 Jahren hier lebt und auf seiner Karte u.a.... read more
malerisches Antigua
Heilige mit Kollegin
schöne Lauben


ACHTUNG: unterhalb des Textes und der Zusatzinformationen sind jeweils noch mehr Fotos! Bitte ganz nach unten scrollen. 24.5. Wir holen unsere gestern ins Wasser gefallene Foto-Tour im Dorf nach, indem wir herumspazieren, uns möglichst unauffällig in eine Ecke stellen und die vorbeigehenden Leute fotografieren. Oft hilft es auch, wenn sich Eva gut sichtbar positioniert, so dass alle Vorbeigehenden sie anschauen und Marco dann unbemerkt knipsen kann. Todos Santos ist ein äusserst ergiebiges «Jagdrevier»: die Frauen tragen wiederum Wickelröcke, diesmal dunkelblau mit dezenten Streifen, und kunstvoll bestickte Oberteile. Neu sind hier die Gürtel, ebenfalls detailreich verziert, und schöne Taschen, die mit dem Tragband um die Stirn oder umgehängt getragen werden. Die Männer haben hier ebenfalls eine auffällige Tracht: rot-weiss gestreifte Hosen, manche tragen dar... read more
Besuch der alten Damen
Kindertrage
schöner alter Mann


18.5. Die Fahrt nach Coban im Westen Guatemalas ist unspektakulär, das Spannendste ist die Überquerung eines Flusses mit der Fähre. Während der letzten Stunde geht es dann steil bergauf, die Frauen tragen plötzlich weite Röcke und unifarbene Oberteile aus Spitze. Wir werden am Stadtrand ausgeladen, wir sind die einzigen, die hier aussteigen wollen. Der Taxifahrer schmunzelt, als wir seinen Preis zum Hotel akzeptieren – uns erschien er mit knapp drei Franken durchaus angemessen. Nach einer kurzen Ruhepause machen wir uns auf den Weg zu einer Agentur, die, wie wir im Reiseführer gelesen haben, Aufenthalte bei Mayafamilien in der Umgebung vermittelt. Guatemalas Bevölkerung besteht zu 60% aus Mestizos (Nachkommen aus der Verbindung von spanischen Eroberern und Mayafrauen) und zu 40% aus Maya. Diese wurden lange Zeit stark unterdrückt und verfolgt und sind auch heute noch oft... read more
Fisch-Pedicure
Rutschpartie
Fahrt nach Nebaj


13.5. Die Fähre bringt uns nach Belize City, dort besteigen wir den Bus nach Belmopan, der Hauptstadt. Von der Landschaft sieht man nicht viel, da wiederum der Strasse entlang dichte Hecken wachsen. Ein gesprächiger Taxifahrer bringt uns zu unserer Unterkunft 10km ausserhalb des Ortes. Er erzählt uns, dass letzten August ein Hurrikan Stufe 1 (geringste Stärke) grosse Schäden angerichtet habe - geknickte Bäume und zerstörte Häuser zeugen noch davon. Im Jahr 1961 habe einer der Stufe 5 das Land derart zerstört, dass rund die Hälfte der Einwohner in die USA geflüchtet sei. Bei unserer Ankunft auf der Banana Bank Lodge herrscht dort Hochbetrieb: wir haben ausgerechnet den Tag der Feierlichkeiten zum 40-Jahr-Jubiläum erwischt. Diese beinhalten eine Western-Horse-Show durch die Angestellten – echte Cowboys! - und musikalische Unterhaltung durch einen Marimbaspieler (der auc... read more
echte Cowboys
virtuoser Marimbaspieler
wundersame Orchideen




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