praia litorânea


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South America » Brazil » Maranhão » São Luis
August 11th 2014
Published: August 12th 2014
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wir werden gemütlich, müssen einander nichts mehr beweisen. wir wissen, wie wenig platz, wärme, essen oder komfort wir brauchen. daher hat mein vielgeliebter mann die visa-karte gezückt und uns für einen gemütlichen strandtag ein feines hotelzimmer gebucht. mit meerblick, viel platz und riesigen betten voll weißer duftiger bettwäsche. ein traum! nachdem wir das centro historico mit dem taxi richtung praia litorânea verlassen haben, verbringen wir den ganzen tag inmitten einheimischer frauen am windig sonnigen meer. markus ist der einzige mann weit und breit. nur die kellner lockern das massige sonnengebrate etwas auf. eine eigenartig weiße paste, wie yoghurt, scheint bei den damen sehr beliebt zu sein. mithilfe von handschuhen oder plastiksackerln wird die helle mischung aus bechern und tupperware auf den knackig gebräunten leibern verteilt. eine dicke weiße schicht. wofür das gut sein soll, wissen wir leider nicht. aber, dass die mädels allen alters um uns herum mit freude zu ihren afrikanischen wurzeln stehen, lässt sich gut an der bräunungs-strategie erkennen. möglichst dunkel in möglichst kurzer zeit, scheint das ziel zu sein. mit öl wird nachgeholfen, mit spiegel das ergebnis alle halbe stunde kontrolliert. dazu wird in den bauchläden der nützlichen strandverkäufer auch noch wasserstoff für die haare verkauft. haut möglicht dunkel, haare bitte heller!
um uns also die bratenden damen mit knalligen strings und mini-oberteilen, rüschen sind auch begehrt. ich mit meinem ganz normalen bikini komme mir da vor, wie die ärgste konservative uroma! und vor uns ist der strand bis zum meer mit fußballspielenden, chipsfutternden kindern gespickt. wir, die einzigen bleichgesichter, obwohl wir für unsere verhältnisse eh schon bissl farbe haben, können uns vor lauter schauen gar nicht recht auf die lektüre konzentrieren. trotzdem ist es ein wirklich sehr entspannter tag, heute.
und abends, beim essen am meer mit cocktails und shrimps, da könnte das leben wohl kaum schöner sein! ja, wir sind etwas fauler geworden. das tempo hat sich verringert. bis zu unserer abreise wollen wir nur noch urlaub machen. gereist sind wir genug. für einige zeit ;-).


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