rio de janeiro


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Published: August 13th 2014
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unser letzter tag in são luis und wir genießen noch einmal kurz den strand. wieder bunte bikini-schönheiten, cocos-wasser, das gehört irgendwie hier zusammen. auf die gefahr hin, dass ich mich wiederhole, muss ich nocheinmal schreiben, wie sehr es uns in brasilien gefällt. viel seafood in cocoscreme, cocktails, die karibische musik und die quirrligen locals machen aus unseren letzten tagen pure ferienstimmung.
unter der dusche am strand kommt es dann zu witziger völkerverständigung ob meines, wie bereits erwähnten, geradezu keuschen bikinis. eine junge frau mit eher unwirklich prall hervorquellenden brüsten in neongelben rüschen fragt lächelnd auf mein unterteil deutend, wo ich denn herkäme. austria, europa. das erklärt natürlich alles, für sie. schmunzelnd meint sie, ich solle mir doch auch einen “brasilian bikini” zulegen. mach ich vielleicht auch noch ;-).
das mit der verständigung ist natürlich gar nicht so einfach, denn wenn wir uns in patagonien noch über englisch-kenntnisse gefreut haben, sind wir hier schon ehrlich glücklich, wenn man unser spanisch versteht. und auch wenn viele meinen, die zwei sprachen ähneln sich so gar nicht, verstehen wir zumindest den sinn eines gesprächs, wenn sich das gegenüber bemüht und langsam spricht. die sprachmelodie ist allerdings immer noch nicht einordenbar, denn selbst wenn ab und an ein französisches oder spanisches vokabel fällt, klingt es sonst eher russisch. von der melodie her, meine ich.
zu mittag machen wir uns dann auf den weg zum flughafen und auf richtung rio de janeiro. sehr fein ist es natürlich, dass wir hier ständig in flipflops und kurzen hosen fliegen können. so oft, wie in ecuador und brasilien konnten wir das noch nie!
und dann, endlich. wir fliegen durch tiefschwarze nacht und unter uns ergießt sich rio in golden glitzender flut zwischen hügeln und meer. schon von hier oben pulsierend lebendig.
nach einem geteilten taxi mit zwei deutschen kommen wir im stadtteil copacabana, bei unserem airbnb vermieter thomas aus nordamerika, an. überraschend gastfreundlich zeigt sich dieser und bietet uns gleich auch noch eine kleine district tour mit lokal-tipps und einheimischem know how.
familiär gemütlich haben wir es hier. wir schlafen in thomas' wohnung, teilen uns bad und küche. vor dem fenster schläft das echte rio. mit viel lärm noch um mitternacht, kleinkindern, die auf den dächern zwischen hängematten herumlungern und den einfachen behausungen, dicht auf dicht.
schon jetzt nimmt uns die 6-millionen stadt in beschlag. in freudiger erwartung beschließe ich hier also, kurz nach mitternacht und sehne mich schon nach all den eindrücken, die da morgen auf uns warten werden…

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