sucre makes us all fly


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Published: June 13th 2014
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so schön ist es in sucre. so warm und wider einiger gegensätzlicher meinungen, sehr freundlich, herzlich fast. auch heute halten sich unsere tagesziele in grenzen. wir frischen unsere geschichte-kenntnisse in der casa de la libertad auf und besuchen anschließend das “kultur cafe berlin”. ;-)
der obligatorische marktbesuch, gefolgt von zubereitung einer frittata und der frühe nachmittag wird im sonnigen innenhof des hostals verbracht.
einer der aspekte, die mich in bolivien so positiv stimmen, sind auch die allseits stillenden mütter! wer hätte es gedacht, heute morgen, auf der erweiterten suche nach einer geöffneten kirche, erklingt gesang aus einer jener. wir, ja auch ich, wohnen quasi unmittelbar nach dem frühstück einer messe bei. und auch hier wird fleißig gestillt, immerhin ist die zahl der babies auch nicht unbeachtlich. und die messe selbst ist herrlich vertraut, nur die aus den riesigen boxen plärrende syncro-musik statt des live-gesangs ist befremdlich. wir sind wirklich gebannt, weniger von der innen-architektur, als von den menschen, den so ähnlich klingenden glaubensbekenntnissen und bleiben schließlich über “pace para tu”, heiligem brot, wein und beweihräucherung der ganzen kirche. als wir wieder in die sonne treten fühlen wir uns witziger weise dem volk etwas näher…
natürlich treffen wir auch “unsere deutschen freunde” wieder und verabreden uns für den wm-auftakt in einem cafe. 16 uhr, wir betreten das obligatorische whitey-cafe… und wer sitzt da? zwei bekannte pärchen aus österreich und deutschland. gemeinsam trinken also vier österreicher und vier deutsche gut sechs liter bier, grölen mit den offensichtlichen brasilien-anhängern (auch ein bisschen aus angst, zu den europäern zu halten, ob des übermächtigen aufgebots an südamerikanern um uns!).
der nachmittag geht nahtlos in den abend über, zu acht gehen wir essen, trinken, lachen viel zu laut und tauschen wieder einmal unsere bolivien-erfahrungen aus. der streik hat sich mittlerweile auf den öffentlichen verkehr ausgebreitet, ihn lahm gelegt. wir hatten schon von beginn an einen flug nach la paz, aber im laufe dieses tages buchen alle, die wir getroffen haben, auch einen weg per luft aus dieser stadt. die stadtgrenzen sind zu. keine busse fahren mehr. die situation ist keineswegs furchterregend, allensfalls aufwendiger. lustig auch irgendwie, dass sucre, die hübsche stadt, uns alle zwingt teure flug-tickets zu kaufen. aber ich finde es auch abenteuerlich… eher als einzige ;-)

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