Gierl

Hase Eduard

Gierl

Von Prudhoe Bay nach Feuerland auf Berta, meiner GS 1150 2013
Von Nairobi nach Kapstadt auf Paulchen 2015
Von Delhi nach Bangkok 2016
Einmal um den Block. 2017 30.000 km
Ans Ende der Welt via Marokko 2018



Africa » Namibia » Etosha National Park September 24th 2019

Dieses Drama zieht sich jetzt schon seit Anfang August hin, und ich kann nur hoffen, dass es jetzt ein Ende fndet. In den Usambara Mountains fiel ich um (wie immer im Stehen, ich wollte Paul auf unebenem, steilen Gelände wenden). Nachdem ich mich unter ihm herausgewurstelt hatte, nutzte ich gleich die Gelegenheit, seinen Bauch zu inspizieren. Und siehe da - da war ein Ölfleck auf dem Kardan. Also zu BMW nach Dar es Salam, wo sie nett waren, aber fast keine Erfahrung mit Motorrädern haben und keinerlei Ersatzteile. Alles muss aus Deutschland geschickt werden, das dauert 2 Wochen. Immerhin machten sie einen Ölwechsel im Kardan, und ich fuhr weiter. Neben BMW Dar waren eine Vielzahl von Leuten beteiligt an Pauls Schicksal, die alle versprachen, in Kürze die Ersatzteile zu haben, oder die genau wussten, was zu ... read more

Africa » Namibia » Caprivi September 23rd 2019

Der Caprivizipfel (englisch Caprivi Strip) ist eine zipfelförmige Ausbuchtung im Nordosten des Staatsgebiets von Namibia. Grenzziehung und Namensgebung nach Leo von Caprivi gehen auf die koloniale Vorgeschichte des Landes zurück. Die Entstehung des Territoriums geht auf den Vertrag zwischen Deutschland und England über die Kolonien und Helgoland vom 1. Juli 1890 („Helgoland-Sansibar-Vertrag“) zurück. Das Deutsche Reich verzichtete in diesem auf zukünftige Ansprüche auf Witu und Sansibar. Dafür fiel die Insel Helgoland an Deutschland, und seine Kolonie Deutsch-Südwestafrika erhielt Zugang zum Sambesi. Die Fahrt war eher langweilig, abgesehen von der Tatsache, dass ich wieder selber fuhr, allerding niicht auf Paul, sndern auf Julias Motorrad. Die Dörfer ganz im Osten sind von einer weißen Sandfläche umgeben, dann kommt ein Zaun aus langen Steppengräsern, darin die Häuser... read more
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Africa » Zambia » Livingstone September 19th 2019

Livingstone ist ein ekelhafter Touristenort. Alles perfekt durchorganisiert um einem Maximim an Touristen maximale Geldmengen zu entlocken. Vormittags Spaziergang im Nationalpark an der Sambiaseite der Fälle. Nachmittags bei den Löwen. Paul nach wie vor todkrank. ... read more
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Africa » Malawi » Central » Lilongwe September 16th 2019

Das ist der letzte Tag in Malawi, wir fahren von Ost nach West durch, an die Grenze, und dann nach Sambia. Ich benütze die Gelegenheit, in Lilongwe abzuzweigen und das Hauptquartier von "Eine Dollar Brille" zu besuchen. Es gibt in Lilongwwe einen ganz neuen Stadtteil, mit all den Parlamentsgebäuden, EU Sitz, und eine Vielzahl weitere Organisationen. In einem kleineren Haus ist "in Dollar Brille". Ich hatte vorher geschrieben, dass ich komme, und sie waren vorbereitet auf den Überfall. Dort gibt es eine Produktion von Brillengestellen, inzwischen gibt es drei verschiedene Fassungen. Mit einer Maschine, die Martin Aufmuth erfunden hat, wird memory Draht gebogen, an den Enden wird Schrumpffolie angebracht, damit der Draht nicht weh tut - fertig. Die Gestelle sind genormt, es werden dann nur die Gläer eingesetzt. Um alles genau zu sehen, ließ ich mir ... read more
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Africa » Malawi » Lake Malawi September 14th 2019

Diesen freien Tag verbrachten wir am wahrscheinich schönsten Platz der Welt - Chinteke Inn am Lake Malawi. Eine ruhige Anlage, schöne Zimmer ohne unnötigen Firlefanz, hervorragendes Essen, nette Besitzer, ein Personal, wie es besser nicht sein könnte, ein freundlicher Hund. Das Abendessen haben sie uns einmal direkt unten am See serviert, dazu Tische und Stühle hinunter getragen, alle Speisen, Feuer angezündet, damit es noch romantischer ist, den Vollmond haben sie wahrscheinich auch extra bestellt für uns. Es gab eine ganze Anzahl von Aktivitäten, die angeboten wurden, ich bin beim Vogelbeobachten mitgegangen, obwohl der Gipfel meiner Vogelkenntnisse ist, dass ich ein Huhn von einem Kanarienvogel unterscheiden kann. Aber der Spaziergang war schön, denn wr liefen durch ein nahe gelegenes Dorf, die Kinder sind herbei gesaust, und wir sahen das Leben der Einheimischen, das sich ... read more
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Africa » Malawi September 13th 2019

13,9. Malawi Von Freitag, dem 13. kann man nicht viel erwarten...aber es kann immer noch schlimmer kommen. Der Parkplatz in der Coffee Lodge in Mbeya war gepflastert mit sehr großen Steinen, völlig uneben. Wir wurden wiederholt ermahnt, vorsichtig zu sein, mit Recht. Jedenfalls war ich vorsichtig, kam langsam voran, und dann halfen mir gleich zwei Leute. Das bringt mich immer völlig aus dem Tritt, aber ich kann die ja auch nicht anschreien, sie sollen mich in Ruhe lassen. Dann Abfahrt, ich bin trotz vieler Zuschauer nicht umgefallen (das ist nämlich Spezialität von mir). Zurück durch die ganze Stadt und dann nach Süden zur malawischen Grenze. Die Gegend ist stark hügelig, sie pflanzen Kochbananen an und es gibt riesige Teeplantagen. Der Morgen ist immer noch frisch, aber sobald wir dann weiter unten waren, wurde es heiß und ... read more
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Africa » Tanzania » East » Dar es Salaam September 8th 2019

Ich übernachte seit Donnerstag in Dar bei den Benediktinern, die ein Gästehaus haben. Ich hatte nicht angerufen, in der Annahme, dass da eh keiner hingeht, aber mir wurde dann mitgeteilt, dass sie voll sind. Ich war entsetzt, denn es war grauenhaft gewesen, durch Dar zu fahren. Laut Karte ganz einfach, aber in der Praxis ein Alptraum: Einbahnsstraßen, Fußgängerzonen, und Baustellen, als ob sie die ganze Stadt gleichzeitig um- und ausbauen wollten. Und natürlich Stau, immer und überall. Dazu 30 °.Als mir der Bruder Sowieso also mitteilte, dass sie keinen Platz für mich hätten, war ich verzweifelt. Nochmal rumfahren? Welch ein schrecklicher Gedanke. Dann sagte er plötzich, sie hätten schon noch Zimmer, aber ohne eigenes Bad. War mir egal, her damit. Und dann führte er mich in ein kleines Haus mit vier separaten Gästezimmern, alle mit eigenem ... read more
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Africa » Tanzania September 4th 2019

Wieder so ein Tag... Am Abend davor war ich nach zwei Stunden Stadterkundung (unfreiwillig) grantig, hungrig und müde. Ging stracks in mein Zimmer, duschte und lümmelte auf dem Bett rum. Und als ich dann heute früh zum Pickipicki namens Paul kam, sah ich, dass jda etzt nicht mehr ein kleiner feuchter Öfleckl ist am Kardan, sondern, dass das Öl herausgespritzt war. Panik. Tom whatsappen, Bild schicken. Tom: Rad ausbauen, Bremssattel runter, ABS Sensor ausbauen, Öl nachfüllen. Für solche Hinweise hatte ich nicht viel übrig, angeblich braucht man zum Rad ausbauen Spezialwerkzeug. Außerdem hab ich nur das Bordwerkzeug dabei, also fast garnix. Ich fuhr los, aber immer mit einem Blick an den Straßenrand. War da vielleicht ein pickipicki fundi = ein Motorrad Handwerker? In Dodoma war schn mal nichts, in den nächsten kleineren Orten fiell mir auch ... read more
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Africa » Tanzania » Centre » Dodoma September 3rd 2019

Mein Hotel lag günstig, an der Dodoma Road und ich war schnell aus Iringa draußen. Ich brauchte noch eine Tankstelle, aber die gegenüber des Hotels war noch nicht eröffnet, und die nächste, die kam verwirrte mich völlig. Ich wartete immer auf eine Einfahrt, aber man musste einfach eine steile Böschung runter fahren und dann zu den Zapfsäulen. Bis ich das begriffen hatte, war ich leider schon vorbei, aber noch guten Mutes. Dies ist schließlich die Straße zur Hauptstadt des Landes, ich habe 250 km vor mir, da kommt schon noch eine Tankstelle. Kam aber nicht. Erst im Zentrum von Dodoma, als ich schon lang im Minus war, fand ich dann einige. Da war mir dann schon etwas mulmig zu Mute. Klar, ich hätte in jedem Dorf etwas gefunden und die Wahl gehabt, ob ich mein Benzin ... read more
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Africa » Tanzania September 1st 2019

Die Iren sprechen kein th aus, so dass This and that (dies und das) tit and tat wird... Gras schneiden kommt oft vor, sei es, dass die Straßenränder in Kenia sauber gehalten werden, oder dass der Innenhof im Männerkloster geschnitten wird. Es läuft immer gleich ab: ein Messer mit leicht geschwungener Klinge hat einen langen Handgriff. Man streckt den rechten Arm ganz nach hinten oben, saust mit dem Messer herum und schneidet das Gras. Um es bodennah zu erwischen muss man ganz gebückt stehen, fast mit der Nase auf den Knien. Mir scheint, dass es keine ineffektivere Art gibt, zu mähen, selbst mit der Nagelschere geht es mindestens genauso schnell. Ich wünsche mit immer sehnlichst, dass jemand kommt, einen langen Stecken bringt, daran im rechten Winkel die Messerschneide anbringt und man dann im Stehen mähen kann. ... read more
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Mais
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