Tag 96 Nach Uljin


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South Korea's flag
Asia » South Korea
July 25th 2017
Published: July 25th 2017
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Der erste Blick zum Himmel: es schaut nach Regen aus. Frühstück: es regnet. Abfahrt: Alles nass aber gerade kein Regen. Und den Rest des Tages ging es so weiter, allerdings mehr Regen als trockene Momente. Als ich ins Hotelzimmer kam, hinterließ ich eine nasse Spur.
Das Frühstück war koreanisch, dh es gab genau das Gleiche wie gestern zum Abendessen. Suppe, kleine getrocknete Anchovis, Kimchi, eingelegte Gurke, Fleischpflanzerl (Unser Führer nennt diese entzückenderweise smashed meat) usw. Die Männer sind gestern schon nach dem Abendessen losgezogen um was Richtiges zu essen. Allmählich ist die wirklich gesunde chinesische und koreanische Ernährung (dreimal am Tag fast das gleiche: Gemüse, Fleisch, Suppe, kaum Kohlenhydrate) zu viel für uns und McDonald's hat große Anziehungskraft.
Zusätzlich hatte sich das GPS heute seinen freien Tag genommen und sich geweigert seine Arbeit zu tun. Wir wussten, dass es en zwei Stellen nicht routen würde, aber in der Praxis waren es dann mehr Stellen. Ich wollte etwa 30 km vor dem Hotel den letzten Punkt eingeben. Die berechnete Strecke war über 1800 km und führte auch durch Nord Kora. Da ich keine Ahnung habe von den dortigen Visabestimmungen, suchte ich mir selber den Weg zum Hotel.
Im Hotel gibt es massenhaft rätselhafte Texte in einer mir unbekannten Sprache. Es ist doch nicht Englisch?
Heute ist Hubis Geburtstag. Er ist Franzose, in Südafrika aufgewachsen und lebt jetzt in Miami. Sein Vater war schon sehr reich, aber als Hubert in die Pubertät kam, war er gegen alles, wie man das so macht. Er schimpfte seinen Vater einen Kapitalisten. Aber der regte sich nicht auf, stimmer seinem Sohn zu und sie trennten sich. Zwei Jahre später kam Hubi reumütig zurück, es wurde einmal kurz die Bibelszene mit dem gemästeten Kalb nachgespielt und Hubi war fortan auch lieber Kapitalist als mittelloser Sozialist.
Inzwischen hat er ein Hotel, zwei Restaurants, Immobilien, ein Flugzeug, eine Insel auf den Bahamas. Die Insel nennt er nur "a rock in the Bahamas ", aber sein Nachbar ist Aga Khan und ich vermute, dass es ein großer Felsen ist. Vor er für vier Monate verschwunden ist, musste er noch schnell einen Piloten engagieren, der seine Frau rumfliegen kann. Wenn ihr danach ist.
Dabei ist er lustig, immer höflich und sehr großzügig.
Er hat an sein MR alles angebracht, was Touratech zu bieten hat und am ersten Tag, gleich bei der Abfahrt aus London begannen seine Probleme. Zuerst verlor er seine Fußraste, dann ging seine Kupplung kaputt. Sein Seitenständer Schalter funktionierte nicht und er verbrauchte ein Paar Bremsklötze nach dem anderen weil er so rasant fuhr. Inzwischen hat sich alles beruhigt, sogar seine Fahrweise. Nur sein Alkoholkonsum ist ungebrochen, besonders der Whisky. Aber immer ist er zur Abfahrt da, wenn auch das Frühstück oft kurz ist.


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