Varanasi


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February 29th 2012
Published: June 20th 2017
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Geo: 25.282, 82.9563

Die Zugfahrt verlangt uns einiges ab. In der Nacht wird es bitterkalt und waehrend Claudi seelenruhig schlaeft, tun Netti und ich kaum ein Auge zu. Die Kaelte, kombiniert mit einem gewissen Unwohlsein inmitten indischer Maenner, die einen die Stunden zuvor so gemustert haben ist ein gewoehnungsbeduerftiger Cocktail. Als wir in den Morgenstunden unsere Herumliegerei beenden, geht es uns schon deutlich besser und es wird auch langsam warmer. So geniessen wir den Ausblick aus dem Zug – es ist wirklich eine andere Welt. Bereits 20 Minuten bevor unser Zug in Varanasi sein soll, kommen wir im Randgebiet an und koennen es kaum fassen, dass der Zug zu frueh dran ist, statt zu spaet. Aber Indien waere nicht Indien, wenn wir nicht doch noch gut 1 Std. stehen wuerden und somit dann auch doch zu spaet ankommen. Als naechstes dann das gewohnte Bild: wir kommen an und wollen uns clever an den pre-paid Taxi Schalter begeben um nicht abgezockt zu werden. Soweit geht das auch gut, aber dann machen sie da trotzdem Macken uns in einen anderen Stadtteil bringen zu wollen, weil nur die Motorradrikschas durch die kleinen Gassen kommen. Gut – dann nehmen wir eben eine Motorradrikscha… Diese faehrt uns natuerlich nicht da hin, wo wir hin wollen und laesst uns ein Hotel ansehen, gegen welches wir uns dann auch entscheiden. Dann kommen wir (angeblich) bei dem von uns geforderten Vishnu Rest House an. Claudi kommt es noch etwas komisch vor, weil sie meint es muesste eigentlich an einem anderen Ghat sein, aber der Name stimmt, der Leiter des Ladens ist nett und die Zimmer okay – also checken wir ein.

Spaeter stellt sich heraus, dass wir natuerlich wirklich nicht im Vishnu Rest House gelandet sind, sondern im Vishnu r-esthouse – so geschrieben, dass kein Unterschied zu erkennen ist. Ja, hier sind alle Mittel recht.

Recht geplaettet von der kurzen Nacht, lassen wir es ruhig angehen, zudem hat Shaid jede 30 Minuten noch eine Std. mehr Verspaetung und wir wissen nicht, wann er eintrifft. So erkunden wir nur die naeheste Umgebung. Was wir sehen gefaellt uns. Varanasi ist definitiv schoener als Kalkutta und durch die engen Gassen auch sehr viel beschaulicher.

Wir erkunden die ersten Ghats, werden Zeuge der ersten Bestattungen und saugen das Treiben am Ganges in uns ein.

Um 18:00 Uhr hat es dann auch Shaid zu uns geschafft und wir gehen gemeinsam noch etwas essen, bevor es uns alle ins Bett verschlaegt. Morgen frueh um halb sechs klingelt der Wecker denn wir wollen eine Sonnenaufgangs Bootstour auf dem Ganges machen. Namaste!


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