Letzte Kamera weg / Tayrona Nationalpark


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South America » Colombia
July 16th 2012
Published: June 20th 2017
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Geo: 11.3271, -73.9625

Es ist ein hektischer Morgen mit packen und auschecken, was aber noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass aus uns unerklärlichen Gründen nun auch unsere letzte verbliebene Kamera weg ist und somit natürlich auch die Speicherkarte mit den Bildern. Wir hatten den Rucksack eigentlich immer im Auge...
Sehr traurig starten wir also unseren Ausflug ins "Paradies" Tayrona Nationalpark.
Die Fahrt ist anstrengend und der Ablauf zäh. Das Einkaufen und das Einchecken im Park dauert eine gefühlte Ewigkeit.
Endlich auf eigenen Füßen unterwegs bedauern wir den Verlust der Kamera gleich sehr. Im Dschungel tummelt sich einiges an Affen - neben Brüllaffen auch 2 Arten, die wir noch nicht gesehen haben.
Der Weg zu unserer Schlafstätte "Don Pedro" ist also wirklich schön - dichter Dschungel eben.
Bei Don Pedro angekommen checken wir ein - zwei Hängematten bitte. Sagt man auch nicht jeden Tag...
Nachdem wir zwei der gut 30 Hängematten in Beschlag genommen haben setzen wir unsere Dschungelwanderung in Richtung Strand fort. Der erste Strand ist wunderschön, das Meer hat hier aber schon 200 Todesopfer gefordert und der Aufforderung nicht Teil dieser Statistik zu werden kommen wir nur allzugern nach. So wandern wir weiter zur nächsten Bucht, entlang an riesigen Steinen, die so aussehen als hätte der Steinbeisser der Unendlichen Geschichte sie persönlich hier abgelegt. Der nächste Strand ist süß und man kann sogar baden. Die Algen und das angeschwemmte Öl laden jedoch nicht unbedingt dazu ein und so setzen wir den Marsch fort. Auf dem gesamten Gelände muss man wirklich aufpassen nicht von einer Kokosnuss erschlagen zu werden, denn es stehen tausende Palmen herum und alle naselang fällt eine Nuss vom Baum. Als nächstes erreichen wir die Bucht La Piscina. Die vorgelagerten Steine schützen die Bucht und so ist schwimmen hier (ohne Öl) möglich.
Wir suchen uns also ein nettes Plätzchen und verbringen den Rest des Tages hier.
Gerade rechtzeitig um noch vor Dunkelheit wieder bei Don Pedro zu sein machen wir uns auf den Heimweg. Nach dem Abendessen sind wir kaputt und müde, aber schon um sieben zu schlafen ist auch nicht das Wahre. Da es kaum Licht und sonst auch wenig Beschäftigugsmöglichkeiten gibt und wir leider auch keine Spiele dabei haben, spielen wir in der Hängematte liegend Wortspiele ehe wir dann doch sehr zeitig einschlafen. Mögen die Mücken uns verschonen - Netze gibt es keine...

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