Manizales, Salento, Cali 26.06.-01.07.2010


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July 2nd 2010
Published: July 9th 2010
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Manizales, Salento, Cali 26.06.-01.07.2010

Am 26. Juni machten wir uns zum 2. mal auf den Weg zum Flughafen in der Hoffnung, dass es diesmal klappt mit wegfliegen... Am 24. Juni sind wir ja nicht allzu weit gekommen, weil der Flughafen von Manizales wegen schlechtem Wetter geschlossen war.
Diesmal hatten wir jedoch Glueck und wir kamen ohne Zwischenfaelle nach Manizales... ein Flugplatz in mitten der Stadt. Manizales ist ausgesprochen huebsch und sehr sehr huegelig. Es geht die ganze Zeit rauf und runter - ein Paradies fuer Radfahrer ;-)
Wir verbrachten einige Stunden im Cafe La Suiza wo wir uns ein warmes Getraenk und eine Cremeschnitte genehmigten - war sehr lecker. Das Wetter in Manizales war ziemlich nass und die Temperaturen eher tief.... Wir bezogen im Hostal Kumanday ein Dorm und trafen uns dann mit Francisco (den hatten wir in Taganga kennengelernt - wo auch sonst?) zum Nachtessen und fuer eine kurze City-Tour by night. In Manizales hat es eine kleine Gondelbahn quer durch die Stadt - allerdings gibt es die erst seit gut einem Jahr. Natuerlich drehten wir eine Runde damit... fuer 1200 Pesos pro Person.
Wir schliefen ausgesprochen gut in den Betten und zum ersten mal seit Monaten unter Wolldecken... und ich sogar im Pyjama! War ein tolles Erlebnis sich wieder mal bis ueber die Ohren zudecken zu muessen :-)
Am naechsten Tag stand eigentlich Radfahren und Reiten auf dem Programm, aber wir verpennten und deshalb wurde Radfahren gestrichen... das Reiten war aber der absolute Hammer!! Wir durften die Arbeitspferde einer Farm reiten.... da war nichts mit gemuetlich auf dem Gaul hocken und sich durch die Gegend tragen lassen - man musste die ganze Zeit aufpassen und bremsen... den Berg raufrennen anstelle von raufspazieren... beim runtegehen mussten wir etwas weniger bremsen, die Tierchen kamen gottseidank selber auf die Idee, dass es sinnvoll ist etwas zu bremsen! Die Gegend war traumhaft, allerdings sahen wir nicht allzu viel davon - es hatte stockdicken Nebel. Nach 2 Stunden waren wir wieder beim Farmhaus.... zu freieden, aber mit eher schmerzendem Hinterteil. Der Nachmittag war dann eher ruhig, wir schauten wieder einmal fern! Zum Nachtessen wurden wir wieder von Francisco abgeholt und er kochte bei seinen Eltern zu Hause eine Paella - war sehr gut.... nicht nur der Reis, sondern auch die Calamares, Carnelen und Muscheln konnte ich als nicht Meeresfruechtesser problemlos essen.
Am Tag darauf stand der Los Nevados nationalpark auf dem Programm.... um 7 Uhr gings los mit dem Buesschen in die Hoehe. Unterwegs gab es Fruehstueck und wir kauften vorsorglich noch Handschuhe und Jannick sich eine Muetze - war sehr weise, wie sich spaeter herausstellen sollte. Wir fuhren bis auf 4850 m hinauf auf den .... del Ruiz. Es war saukalt dort oben, es hatte Schnee und ein eisiger Wind begleitete uns fast die ganze Zeit. Trotz klirrender Kaelte (2 Grad Celsius) marschierten wir bis auf 4950m hinauf... weiter ging es wegen dem eher schlechten Wetter nicht. Nach dem wir die oblgatorischen Fotos geschossen hatten, ging es wieder runter zum Shelter wo wir uns eine heisse Schokolade goennten. Es war kaum zu glauben wie die leute teilweise angezogen waren... man weiss, dass man in die Hoehe geht... und was tragen die Helden? Jeans, Pullover, sommerliche Schuhe und vielleicht noch einenen Schal... Dann wunderten sie sich, dass sie sich den Arsch abfroren! Was denken die sich bloss? Je naeher man an der Sonne ist, desto waermer wird es? Nach der Tour ging es zum Aufwaermen ins Thermal-Bad.... es dauerte zwar ein Weilchen bis sich meine halbgefrorenen Fuesse an das ca. 40 Grad warme Wasser gewoehnt hatten, aber danach war es beste was man sich vorstellen konnte!!!

Nach Manizales nahmen wir den Bus nach Pereira und von da aus ging es nach Salento.... ein Kaff in den Bergen! Wir logierten im Hostal La Palmera - ein huebscher Ort mit warm Wasser! Von Salento aus machten wir einen Tagesausflug ins Valle Cocora. Dort hin kommt man per Jeep.... den sogenannten Willies. Die Reise war der hit, man sitzt oder steht hinten auf dem Gefahrt und dann geht es ca. eine halbe Stunde bis man nach Cocora kommt. Dort machten wir uns auf den Weg nach Agaime, eine Lodge in der Pampa. Wir marschierten durchs gruen... und wenn die Palmen nicht gewesen waeren, dann haette man meinen koennen man waere in der Schweiz. Das Wetter war wieder mal nicht so der Hammer - der Cloudforest machte seinem Namen alle Ehre und wir wurden ab und zu mit Regenschauern beglueckt. Wir stapften dem Flussentlang talaufwaerts und kreuzten den Fluss etwa 100 mal auf mehr oder weniger guten Bruecken. Nach einem Kaffe und einer heissen Schokolade machten wir uns auf den Rueckweg, allerdings nicht mehr dem Fluss entlang, sondern auf die Kante hinauf und dann von oben her zurueck nach Cocora. Auf den Rueckweg sahen wir einen Baeren - unglaublich!!! Wir trauten unseren Augen kaum - ein Baer! und es war 100%ig ein Baer!!
Zurueck ging es dann wieder im Willie nach Salento... wir gingen fein Forelle esssen in einem ausgesprochen herzigen Lokal und spielten dann noch eine Runde Pool - leider konnten wir nicht ganz an die Leistungen des Vorabends anknoepfen...
Den Besuch einer der Kaffee Farms canceltent wir.... wir waeren erst am fruehen nachmittag zurueck gekommen und wir wollten nicht allzu spaet in Cali sein damit wir noch den Wetsuit fuer Jannick besorgen konnten. Das taten wir dann auch.... nach dem wir in Cali im Hostal Iguana eingecheckt hatten. Nach der Shopping Tour im Dive Center gingen wir auch noch in den Supermarkt.... und kauften uns neben Fruehstueck auf noch eine Flasche Wein... eine Promotion... leider erwischten wir die falsche Flasche und bezahlten anstelle von 19900 Pesos 47000 Pesos!!! Wir sagten uns, dass zu einer guten Flasche Wein auch ein anstaendiges Essen muss und so gingen wir in ein argentinischens Restaurant. Dort fragten wir ob wir unseren Wein trinken duerften.... wir durften... und der Kellner meinte, dass das eine sehr gute Flasche Wein sei und es besser sei den zu dekantieren, damit er atmen koenne. Gesagt getan.... und das Essen war ausgezeichnet!!! Es hat zwar unser Budget etwas gesprengt, aber was soll’s - man goennt sich ja sonst nichts!!!


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