Nach und in Punta Arenas


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February 2nd 2015
Published: February 4th 2015
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Eigentlich war geplant, eine Fähre zu nehmen, die nicht sehr weit weg war - aber es gab einen neuen Fahrplan und an diesem Montag war keine Fähre. Also mussten wir zurück nach dem Osten der Insel, da wo wie auch bei der Herfahrt übergesetzt hatten.

Die Folgen: 230 km Schotter, der Wind hatte über Nacht neue Kräfte gesammelt und war zum Sturm geworden, dann die Fähre - die bei Sturm auch schon mal nicht fährt, manchmal eine Woche lang, und dann noch 200 km Teer.

Aufbruch möglichst zügig - langer Tag und die MR mussten an diesem Tag auch zurückgegeben werden. Solange der Weg irgendwie in einem Wald verlief, war alles ok. Aber leider ist Feuerland weitgehend Trockensteppe, also nur Gras, niedere Büsche, keinerlei Windschutz. Die letzten 30 km waren besonders schlimm. Ich darf einmal am Tag jammern und ich fand, dass diese Stelle dafür sehr geeignet war - und jammerte 30 km lang.

Dann Teer, Tanken in Cerro Sombrero, das war ziemlich knapp. Der Tankwart macht nämlich umn 12.00 Mittagspause, und ich war schon nervös, kam aber um 11.58 an, Martha Maria wurde gefüttert und es ging weiter.

Die 30 km zur Fähre waren spannend: es kam mir überhaupt kein Auto entgegen und ich fürchtete sehr, dass ich da wieder stundenlang warten muss. Aber das Glück war mit mir - direkt vor der Anlegestelle kamen plötzlich Autos, LKWs und auch Motorräder daher, die gerade rübergekommen waren. Alle Autos (und ich) passten auf die Fähre und wir legten ab. Sehr erstaunlich, dass das MR bei dem Geschaukel nicht umgefallen ist.....

Und dann freute ich mich auf der anderen Seite auf die Teerstraße und dachte, in 2 Stunden da zu sein. Mitnichten. Der Wind war womöglich noch stärker geworden, er trieb mich auf der Straße rum und ich benötigte problemlos alle zwei Spuren. Das ist natürlich nicht immer gut und ich musste ständig mit dem Wind kämpfen.

Aber endlich in Punta Arenas - Motorrad abgegeben, keine Schäden verursacht!!!, mit Taxi ins Hotel und erst mal in die Badewanne.

Am Abend ein Group Meal.

Am nächsen Tag hatte ich Halsweh und Fieber, ein kurzer Ausflug in die Stadt machte mich völlig müde, daher halten sich die Anzahl der Bilder in Grenzen. Und zu meinem Ärger verbrachte ich den letzten Tag im Bett.


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Photos: 23, Displayed: 23


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Kein KäfigKein Käfig
Kein Käfig

sondern ein Abfallbehälter. damit auch bei Wind noch was drin ist


5th February 2015

Gute besserung!
Sind so weit mit dem aufbauen der Möbel im neuen Haus fertig, sind umgezogen letztes Wochenende, nun muß ich mit deinen berichten aufholen! Ganz schön karg dort, salzflächen sah ich im letzten Juli in Saskatchewan... Bloß nicht so groß, glaube ich. Einmal meckern, 30 km lang, fand ich gut!!!! Gute Reise weiterhin!!!!!
5th February 2015

Gute besserung!
Sind so weit mit dem aufbauen der Möbel im neuen Haus fertig, sind umgezogen letztes Wochenende, nun muß ich mit deinen berichten aufholen! Ganz schön karg dort, salzflächen sah ich im letzten Juli in Saskatchewan... Bloß nicht so groß, glaube ich. Einmal meckern, 30 km lang, fand ich gut!!!! Gute Reise weiterhin!!!!!

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