Cruzar la frontera con Peru


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Published: August 5th 2012
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Hola Amigos,

mein letzter Tag in Bolivien: nach der gemeinsamen Inseltour mit meinen chilenischen Amigos trennten sich unsere Wege in Copacabana. Waehrend die Gruppe zurueck nach La Paz reiste um einen Flieger nach Santiago de Chile zu erreichen, nahm ich den Bus nach Puno, als ueber die Grenze nach Peru.

Schon als ich den Bus nach Puno betrat, machte sich peruanisches Feeling und bolivianisches Heimweh breit. Obwohl dies ein normaler Reisebus war, merkte ich dennoch einen qualitativen Unterschied zwischen peruanischen und bolivianischen Bussen. Nach 15 Minuten Busfahrt erreichten wir das Grenzdorf zu Peru und Bolivien.

Der Grenzuebertritt erwies sich als erschwerlicher als erwartet. Etwa 200m vor dem Grenzuebergang mussten alle Passagiere aussteigen und zu Fuss zum Grenzamt spazieren. Hier stellten wir uns mit anderen Grenzgaengern an einer Schlange vor dem Grenzposten an. Als ich endlich dran war, zeigte ich meinen Passport und mein Einreiseformular her. Das war dem Grenzpolizisten jedoch nicht genug, er verlangte von mir einen blauen Touristenschein. Da ich nicht wusste wovon er sprach, antwortete ich: "I throw it away!". Steinhart forderte er mich auf diesen Schein herzuzeigen. Da ich ihn ja weggeworfen hatte, sagte er mir, ich haette diesen am Flughafen erworben. Mit dieser Info im Kopf spazierte ich zurueck zum Bus, welcher bereits 20m vor dem Grenzposten im Stau stand und bat den Chauffeur den Gepaeckraum fuer mein grosses Backpack zu oeffnen. Dieser reagierte wuetend und zornig! Er hatte wohl kein Verstaendnis dafuer, dass ich meine "Flugunterlagen" benoetigte. Trotzig und aggressiv oeffnete er den Gepaeckraum. Ich blieb ganz cool, und liess mich von seinem Aerger nicht anstecken. Mit meinen Flugunterlagen bewegte ich mich zurueck zum Grenzposten. Doch da war kein "blauer Touristenschein". Diesmal sprach ich in der Schlange vor dem Posten mit einem anderen Grenzbeamten. Dieser meinte, kein Problem, ich bekaeme ganz leicht einen neuen Touristenschein. Ein freundlicher Schreibtischbeamter begutachtete meinen Reispass und stellte mir einen neuen blauen Touristenschein aus.

Als nachestes musste ich weitere 100m wandern um ein Visum fuer Peru zu erhalten. In einem Visahaueschen, zeigte ich meinen Reispass und mein Reiseformular her und bekam mein Visum. Der Visumsbeamte teilte mir nun mit, ich koenne nun zu meinem Bus laufen. Tatsaechlich war mein Bus nicht mehr in Sichtweite! Aaaah, mein Gepaeck! Gemeinsam mit anderen Touristen "liefen" wir dem Bus hinterher, welcher sich mittlerweile 500m im Grenzstau weiterbewegt hat, und zwar in Peru. Als endlich alle Passagiere im Reisebus sassen fuhren wir weiter Richtung Puno. Als ich meinen Reispass in mein Geheimfach steckte, stellte ich fest, dass ich nun 2 blaue Passagierscheine hatte! 😉



Hasta Prono,



Mario

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