San Telmo Markt


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South America » Argentina » Buenos Aires
May 27th 2012
Published: June 20th 2017
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Der Tag beginnt für mich schon wieder gefühlt viel zu früh, aber JJ ist mir unerklärlicher Weise (war es der Mittagsschlaf?) putzmunter und hat sogar schon gefrühstückt als ich mich aus
dem Bett Quäle. Zu Beginn des Tages gibt es erst einmal einen Hoffnungsschimmer, was die Untervermietung der Wohnung angeht: es hat sich endlich jemand gemeldet und auch Annika hat unser Flehen erhört und ist erreichbar. Vielleicht haben wir ja doch noch Glück und die Miete kommt wieder rein.Als wir mit allem organisatorischen fertig sind und noch einmal im Supermarkt waren, geht es dann los. Ziel heute: Der San Telmo Trödelmarkt.

Nachdem ich meiner Oma am Telefon zum Geburtstag gratuliert habe machen uns mit der U-Bahn auf den Weg; schon beim Aussteigen müssen wir eigentlich nur den Massen folgen. Der Straßenmarkt entpuppt sich dann als riesig und wir laufen praktisch, mit einer kurzen Kaffeepaiuse dazwischen, den ganzen Tag über den Markt. Er ist recht bunt und es gibt alles,was es eben auf so einem Mark so gibt: Klamotten, Schmuck, Handgemachtes und viel Schickschnack. Ehrlich gesagt war der Eumundi-Market in Australien vom Angebot her eher nach unserem Geschmack – aber das ist ja auch nur gut so, wenn sich die Kohle auch langsam dem Ende neigt. Nur bei einer Lederjacke wäre Netti fast schwach geworden. Wir hatten aber (zum Glück?) weder ausreichend Bargeld, noch eine Kreditkarte dabei, was uns beim Besuch im Reisebüro dann auch zum Verhängnis wird.Na, ja – zumindest wissen wir jetzt, dass wir nach Montevideo nicht den 10 stunden fahrenden Bus nehmen müssen, sondern mit dem Boot und einer 2 stündigen Busfart auskommen.

Nachdem wir bis hierhin den ganzen Tag gelaufen waren und es nun auch etwas anfängt zu nieseln, geht es nach dem Markt auch gleich nach Hause und für Netti ins Bett. Als ich sie zum Fußball gucken wecken will ist sie nicht besonders gnädig mit mir und so steht es auch schon 1:0 für die Boca Juniors, als wir bei einer Kneipe ankommen. Allgemein schein dieses Spiel nicht so wirklich jemanden zu interessieren und wir suchen vergeblich nach eine Location, die das Spiel auch mit Ton zeigt. Wir geben schließlich auf und landen in der Pizzeria von Freitag. Auch hier läuft das Spiel ohne Ton, sodass wir beim Stand von 3:0 für Boca den Heimweg antreten ohne den Schlusspfiff gehört zu haben.

Netti ist nun auch gleich wieder ins Bett entschwunden, während ich meine „Hausaufgaben“ erledige. Noch hat uns Südamerika nicht in seinen Bann gezogen – aber das kommt sicher noch.


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