MYANMAR


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Oceans and Seas » Atlantic » Atlantis
February 21st 2012
Published: June 20th 2017
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Der Wecker klingelt um 6:20 Uhr und nach anstrengender Reise gestern, scheint das wahnsinnig frueh. Wir haben fest und tief geschlafen in unserer Butze und so schlimm wie gestern Abend bei Ankunft, kommt es uns auch gar nicht mehr vor. Um viertel vor sieben sitzen wir beim Fruehstueck und fragen uns schon ein bisschen, welches der Schauermaerchen ueber Myanmar wohl stimmen mag. Wir warten eine ganze weile bis es dann endlich los geht. Jai packt uns zusammen mit ein paar anderen Touris in den Minivan und auf geht es. Die ersten Mitreisenden verlassen den Van am Bootssteg zu den nahegelegenen Inseln. Zu viert geht es fuer uns im nach Katzenfutter riechenden Van weiter Richtung Pier nach Myanmar. Auschecken auf Thailaendischer Seite, heisst es nun. Gesagt, getan. Und auf geht es auf das naechste, kleine Boot.
2 mal halten wir an Kontrollstationen, wo Paesse kontrolliert werden, dann verlassen wir in Myanmar das Boot. Einreise. Endlich haben wir unsere heiss ersehnten Myanmar Stempel in unseren Paessen.
In den folgenden Stunden streifen wir durch das Oertchen Kaw Thoung. Es ist eine kleine Stadt und unser Visum - bis zum 5. Maerz gueltig, gestattet es uns nur, uns im Umkreis von 5km zu bewegen. Wir ziehen also kleine Runden, sind erst noch etwas schuechtern, trinken aber bald unser erstes Kaltgetraenk und merken langsam, dass alle sehr nett und lediglich interessiert geht. So schlendern wir kurze Zeit spaeter schon viel aufgeschlossener, mit breitem Laecheln und Gruessen nach links und rechts von uns durch den Ort. Es gibt nichts grossartiges zu tun oder zu sehen, aber die Menschen sehen schon anders aus und betrachten uns in der Tat ein wenig als Highlight.
Nach nur einigen Stunden, wissen wir dann auch nicht mehr so recht, was wir noch tun koennen und unsere Thai Bath (zumindest die kleinen Scheine) neigen sich auch dem Ende zu. Da die Grenze um 16:00 Uhr schliesst, entscheiden wir uns um 15:30 Uhr (Thai Zeit) also um 15:00 Uhr Myanmarischer Zeit dazu das naechste Boot zu nehmen. Eine Horde junger Burmesen hatte sich uns schon vorher "aufgedraengt" und bieten uns nun zum fairen Preis die Tour zurueck an. Also wieder ausstempeln und los geht es... Oder auch nicht. Unser Supersonderpreis war natuerlich nur moeglich, weil noch auf weitere Passagiere gewaret wird. Nun gut, also noch etwas warten...
Eine halbe Stunde spaeter legen wir dann auch tatsaechlich ab und unser Abendteuer Myanmar ist beendet. Ein wenig froh sind wir schon, als wir einen frischen Thai-Stempel in unserem Pass haben, mit dem wir nun nicht einmal mehr den Aufenthalt von 15 Tagen ueberziehen...
Morgen, so haben wir beschlossen, geht es nun schon zurueck nach Bangkok - noch einmal etwas westliches Gefuehl und vielleicht auch noch einmal eine wilde Nacht, bevor es fuer Alex nach Hause und fuer uns nach Indien geht...



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