Granada 28.02. - 06.03.2010


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Published: March 9th 2010
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Granada, Nicaragua

28.02. - 06.03.2010

Vornweg was zur Gegend. In La Ceiba herrschte ein vorwiegend tropisches Klima, heiß und eher feucht. Glücklicherweise nicht Puerto Maldonado feucht, denn die Badetücher und Kleider vermochten in der Regel über Nacht trocknen. Die Landschaft ist ausgesprochen grün und uepig bewachsen. Das ändert sich auf dem Weg von San Pedro Sula nach Tegucigalpa. Die Hauptstadt von Honduras (ich kann mir den Namen inzwischen merken) liegt in den Bergen und die Landschaft ist trocken und eher karg. Das Landschaftsbild änderte sich auf dem Weg nach Granada nicht dramatisch und es erinnerte irgendwie an die Savanne von Afrika: trockenes hohes Gras, Büsche und einige Bäume welcher Krone in der brühenden Hitze Schatten spendet. Granada selber liegt am Lago de Nicaragua und dieser ist natürlich grün eingesäumt.

Ich verbrachte 5 Tage in Granada, ein hübscher Ort mit vielen Kirchen und bunten Hauesern. Ich war die ganze Zeit im Hostal Oasis zu Hause, in einem 12-er Dorm. Es war zwar für Nicaragua Verhältnisse sehr teuer (8 USD pro Nacht ohne Fruehstueck), aber es war sauber, hat einen Pool (den ich genau nie benützt habe), Wifi und ein gemütliches Ambiente. Granada ist ein idealer Ausgangsort um Exkursionen verschiedenster Art zu unternehmen..... was ich dann auch tat:

- Ich erkundete zusammen mit Pablo (einem netten, aufgestellten, humorvollen und sehr gesprächigen Spanier) den schlafenden Vulkan Mombacho. Wir spazierten um Krater 1 und danach nahmen wir den Sendero del Puma in Angriff. Angeblich dauert der Rundgang um ca. 4 Stunden... Wir sind stetig, aber ohne Eile die Treppen rauf und runter gestiegen, haben Fotos geschossen und Pausen gemacht und waren trotzdem schon nach etwas mehr als 2 Stunden fertig... und mussten dann 2 Stunden auf den Pick up warten - wenn wir das gewusst hätten, wären wir im Schneckentempo marschiert! Der obere Teil des Vulkans ist in Cloud Forest gehüllt und sehr grün. Auch wachsen zig verschiedene Orchideen arten in diesem Gebiet. Das einzige was von der schlummernden Aktivität im innern des Vulkans zeugt, sind einige Löcher im Boden aus denen nach faulen Eiern riechender Dampf austritt.

- Ich machte eine Canopy-Tour mit…. Von Baum zu Baum sind Drahtseile gespannt und an diesen wird man angehängt und gleitet so von Plattform zu Plattform. Es geht nicht allzu schnell und damit es etwas spannender wird, dann man sich Kopfüber aufhängen lassen oder zu 2. Irgendwelche Kapriolen machen… tat ich natürlich, sind aber ziemlich unbequem. Während ich darauf wartete erneut angeschnallt zu werden, konnte ich eine kleine Gruppe Spider Monkeys beim schlafen beobachten ;-).

- Am Nachmittag des gleichen Tages machten Pablo und ich eine Tour zu den Isletas mit. Die Isletas sind hunderte von kleinen Inseln, welche vor Granada liegen. Sie sind alle privat und groessten teils bewohnt. Einige sind für Touristen zugänglich, die meisten nicht. Wir konnten 2 bewohnte Inseln besuchen, die eine gehört der Familie von Leo, dem Besitzer der Travel Agency mit welcher wir die Tour machten. Die 2. Insel beherbergte mehrere Familien… wir kriegten frische Kokosmilch zu trinken, aber ansonsten langweilten wir uns, denn keine der Frauen mit den unzähligen Kindern zeigte Interesse mit uns zu reden. Am spektakulärsten war die Affen-Insel (es hat ein paar Affen drauf, die man da angesiedelt hat um touris zu beeindrucken) und die Insel mit dem winzig kleinen Castello, weil es da eine Gelbnacken Amazone hatte mit der man sich abgeben konnte.

- Ich besuchte die Laguna de Apoyo… das ist der Kratersee des Vulkanes Apoyo. Am Morgen brachte einem ein Shuttle Bus zur Crater’s Edge Lodge… wunderschön gelegene Lodge am Ufer der Lagune. Ich verbrachte den ganzen Tag mit nichts tun, lesen, baden im sauberen und warmen Wasser des Sees und an der Sonne herumliegen. Um 16:30 Uhr ging es mit dem Shuttle wieder zurück nach Granada und ich fand es ein bisschen schade, dass ich mich nicht zu einem Overnight Trip entschlossen hatte, denn ich wusste ja schon, dass ich erst am Samstag weiter reisen konnte…. Tja nächstes mal dann ;-)

- und ich latschte im Städtchen rum, zum Hafen runter und an einigen Kirchen vorbei, begutachtete die Plaza Central und stellte fest, dass da ein Obelisk steht. Ich fand das ein bisschen komisch, da doch die Franzosen dazu neigten diese aus Ägypten zu klauen… Zufaellgerweise sah ich noch die Missen irgendeiner Misswahl… gekleidet in Hotpants und Oberteil in der Farbe Mint, aber die Farbe schien den ganzen männlichen Wesen die fleißig Fotos schossen ziemlich egal zu sein ;-)


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