La Ceiba 26./27.02.2010


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Published: March 8th 2010EDIT THIS ENTRY

La Ceiba

26./27.02.2010

Ich habe mich irgendwann von meiner Erkältung erholt und konnte meine 2 im Rescue Paket enthaltenen Fun Dives machen... Der 11. war ein Wrack auf 30 m Tiefe. Ich konnte diesen Tauchgang problemlos absolvieren und genießen... und den folgenden auch. Deshalb habe ich am folgenden Tag noch 2 Fun Dives gemacht... auch schöne Tauchgänge, nur dass mein Buddy nicht wirklich mein Buddy dafür aber eine riesige Pfeife war... rauf, runter, Korallen kicken, einem in die Quere schwimmen weil er einfach zu beschäftigt war mit Fotos schießen und deshalb scheinbar unfähig auf seine Umgebung Rücksicht zu nehmen... wie dem auch sei, am Freitag morgen nahm ich in aller Herrgottsfrühe die Fähre nach La Ceiba. Martin der als Instruktor beim Rescue Kurs assistiert hat, war auch dabei.
Nach der sehr ruhigen Überfahrt (am Tage zuvor ging wegen schlechtem Wetter keine Fähre) nahmen wir ein Taxi in den Banana Republik Backpackers. Dort buchten wir eine Tour in das Refugio de vida silvestre Cuero y Salado.... und starteten eine Stunde später. Zuerst mit Auto und dann mit dem kleinsten Zug den ich je gesehen habe! Ein einziger Wagon... Dieselmotor und Gangschaltung. Damit fuhren wir zum Information Center und danach hüpften wir in ein Boot. Es ging dann 2 Stunden lang Fluss auf- und abwärts, in Seitenarme der beiden Flüsse (Rio Cuero und Rio Salado die zusammen fließen und deshalb der Name des Refugios). Wir hatten Glück und bekamen Brüllaffen, Kaimane, eine Waschbaer-Mama mit 3 Kids und einiges an Vögel zu Gesicht... die Manaties versteckten sich zu gut.
Da wir eine Tour gebucht hatten, hatten wir eine Übernachtung in der Jungle River Lodge am Rande es Pico Bonito National Parks zu gute. Also fuhren wir da hin... und bezogen uns er kleines Zimmer... Ich durfte das Doppelbett haben, da Martin sich Gentleman-like dazu bereit erklaerte im "Obergeschoss" zu schlafen. Nach dem Lunch machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall... als wir die Park Entrance Fee bezahlen wollten, wollten die uns davon abraten um diese späten Uhrzeit (ca. 15 Uhr) noch zu den Wasserfällen zu gehen... wegen Dunkelheit und wir keine Lampen und so. Hin- und Rückweg dauern angeblich 3 Stunden... wäre ja gelacht, wenn wir das nicht schaffen würden und so machten wir uns auf den Weg.... und wir schafften es locker (nach 2h 40 min) vor Sonnenuntergang wieder in der Lodge zurück zu sein. Allerdings war es kein entspannter Spaziergang, sondern eine eher zügige Wanderung zu dem hammerhaften Wasserfall. Auf dem Rückweg waren wir (das heißt vor allem Affen-Fan Martin) hatten wir nochmals Glück und sahen eine kleine Gruppe White faced Monkeys. Die kleine Anstrengung hatte sich also mehr als gelohnt!

Am nächsten Morgen regnete es in Strömen... wie gut, dass wir die Wanderung am vorigen Tag gemacht hatten! Nach dem Fruehstueck saßen wir auf der Terrasse der Lodge, beobachteten den Fluss und das Ufer und hatten wieder einmal mehr etwas Glück - wir sahen Tukane!
Am Mittag ging es zurück nach La Ceiba... dann mit dem Bus nach San Pedro Sula. Dort trennten sich Martins und mein Weg... er reiste weiter nach Copan und ich nach Tegucigalpa. Ich traf dort irgendwie um 22:30 Uhr ein... nahm dann ein Taxi zu einem Hotel in der Nähe von Ticabus Office (Bus nach Granada, Nicaragua)... eigentlich wollte ich in ein anderes Hotel und andere Bus-Company, aber da ein Taxi Fahrer und auch Bus Chauffeur der Meinung waren, dass die andere Option die bessere wäre, willigte ich ein... was ich allerdings später bereute! Das Taxi kostete mich 250 Lempiras und im Hotel hatte es angeblich nur noch Doppelzimmer und keine Einzelzimmer mehr, was mich nochmals 350 Limps kostete... Da ich zu Müde war für langes diskutieren und eine anderes Hotel suchen ausgeschlossen war, ging ich auf mein Zimmer (immerhin mit Fernseher) und haute mich ins Bett.

Am Tag danach um 4:30 Uhr stand ich auf und ging zu Ticabus, weil man mir gesagt hatte, dass der bis um 5:30 Uhr fahren würde... tat er aber dann zu meiner unbeschreiblich großen Freude nicht, sondern erst um 9:30 Uhr. Der junge Mann am Schalter meinte, dass es okay wäre, wenn ich um 8:30 wieder käme und es reiche, dann auch noch um Ticket zu kaufen. Gut... und ich machte mich auf den Weg zurück ins Hotel, nahm dem schlafenden Portier meinen Zimmerschluessel aus der Hand und legte mich noch einmal für ein paar Stunden schlafen. Um 8:35 Uhr stand ich dann wieder im Office und wollte mir ein Busticket kaufen... und es hieß (ich traute meinen Ohren nicht), der Bus sei voll (!!!) aber ich sei auf der stand-by Liste und solle mich nicht aufregen, es werde schon noch Platz geben für mich. Ich entspannte mich so gut wie es möglich, hörte Musik und wartete auf einen Platz im Bus... und tatsächlich gab es dann auch einen für mich - que alegria!




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