ON TOUR - Woche 309 (Südkorea - Taiwan)


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Taiwan's flag
Asia » Taiwan
October 28th 2018
Published: November 2nd 2018
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Naehe CheorwonNaehe CheorwonNaehe Cheorwon

Militaerbasis
Montag, 22.10.18
Heute nahm ich es etwas gemütlicher. Ich machte mir einen Kaffee und räumte meine Sachen zusammen. Ich kommunizierte mit Wohno. Als ich ihn traf, sagte er, er wäre nur am Sonntag besetzt und hätte am Montag und Dienstag frei. Doch heute sagte er, er müsse noch an einen Ort fahren, um Fotos zu machen. Er bot mir dann aber an, mich ausserhalb der Stadt zu fahren, damit ich von dort aus trampen konnte. Als wir am Fahren waren, rechnete er nach, ob es ihm zeitlich reichen würde, mich bis nach Cheorwon zu fahren. Schliesslich fuhren wir zusammen dorthin, obwohl es eine ziemlich lange Strecke war. Er stellte dann auch fest, dass sein anderer Plan zeitlich überhaupt nicht mehr reicht. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, aber ich hatte ihm ja auch mehrmals gesagt, dass ich trampen kann. Als wir gegen 11.00 Uhr dort ankamen, erhielten wir im Tourismusbüro die Auskunft, dass es heute keinen Tourbus gibt. Das hiess, entweder müsste ich auf Leute warten, die mit ihrem Auto selber eine Tour machen oder aber ich besuche nur die Orte, welche ausserhalb der verbotenen DMZ-Zone sind. Da Wonho keine Lust hatte, eine DMZ-Tour zu machen, besuchten wir nur die Orte
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Sprengmauern fuer den Kriegsfall
ausserhalb, denn hier kommen nur wenige Leute vorbei, um den Ort zu besuchen. Leider gab es ausser zwei Ruinen und einem Denkmal nicht viel zu sehen. Nach dem Besuch gingen wir etwas essen. Als der Teller kam, war ich geschockt, die Portion war riesig. Auch Wonho konnte seine Portion nicht fertig essen. Nach dem Essen fuhren wir zurück. Es war bereits 16.00 Uhr, als wir zurück waren. Wonho fuhr mich noch zur Post, damit ich dort mein Gepäck wägen konnte. Denn meine Limite für das aufgegebene Gepäck im Flugzeug ist nur 15 Kilos und ich wollte vorher wissen, wie ich mich organisieren kann. Ich wurde noch zur Metrostation gefahren, wo wir uns verabschiedeten. Ich kommunizierte mit Seven in Seoul. Es dauerte eine Ewigkeit mit hin und her schreiben. Er wollte, dass ich zur Seoul Station komme, doch ich fand es einfacher, bei der Metro-Station bei seinem Wohnort auszusteigen. Und zuerst sagte er, ich könne nicht bei ihm wohnen, dann wieder ja, dann wieder nein, es war etwas schwierig. Schliesslich fanden wir eine Lösung und ich konnte endlich mein Ticket kaufen. Kurze Zeit später fuhr ich los. Die Fahrt dauerte ziemlich lange und ich musste ein paar Mal umsteigen, doch alles
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Arbeiterpartei Hauptsitz - worker's party headquarters
klappte bestens. Seven wartete mit seinem Sohn Yong beim Ausgang. Wir holten sein Auto bei ihm Zuhause ab, dann fuhren wir auf einen Hügel, um in ein Café zu gehen. In der Zwischenzeit organisierte er eine Unterkunft für mich. Das Café war speziell mit der Einrichtung und sicher ein toller Ort mit guter Aussicht auf die Stadt, doch bei Nacht war die Aussicht nichts Besonderes. Wir schwatzten lange, danach fuhr mich Seven zur Unterkunft. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, verabschiedete ich mich von Seven und Yong. Es war schon wieder 21.00 Uhr. Nach einer Dusche packte ich meine Sachen aus und erledigte wieder einmal einen Blog.

Dienstag, 23.10.18
Gegen 06.30 Uhr wachte ich auf und eine halbe Stunde später schrieb ich mein Tagebuch nach. Da ich gegen 11.00 Uhr auschecken musste, machte ich mein Gepäck schon mal parat. Die Besitzerin erlaubte mir nach dem Auschecken hier zu bleiben, obwohl sie selber später ausser Haus war. Somit arbeitete ich im Wohnzimmer weiter. Draussen regnete es morgens, sodass ich sowieso nicht raus wollte. Ich war bis etwa 16.00 Uhr mit meinen Sachen beschäftigt. Danach machte ich mich auf den Weg nach Myeongdong. Unterwegs kaufte ich mir noch eine Pizza ein, da
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Arbeiterpartei Hauptsitz - worker's party headquarters
ich die Filiale der Pizza-School gleich in der Nähe entdeckte. Da es noch etwas früh zum Essen war, nahm ich sie mit. In Myeongdong musste ich zuerst mein Geld zurück wechseln. Ich bin ja überhaupt kein Genie, was Kurse berechnen angeht und hatte ein riesiges Chaos. Und ich hatte keine Ahnung, wieviel Geld ich in Taiwanesische Dollar wechseln soll. Die Geldwechsler gaben mir zudem auch falsche Kurse an, weil sie nicht verstanden, dass ich Koreanische Won zurück wechseln wollte. Da viele Taiwaner am Geld wechseln waren, konnte ich mit einem taiwanesischen Touristen Geld tauschen und erhielt so einen besseren Kurs. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis ich mein Geld gewechselt hatte, vorallem da ich mit meinem Gepäck umher lief. Kaum wollte ich mich auf den Weg zum Flughafen machen, hatte ich eine Nachricht von Thomas drauf. Er sagte, er hätte seinen Kollegen Edward organisiert, dass er mit mir essen geht und sich die restlichen Stunden um mich kümmert. Ich fand die Geste zwar nett, aber die Nachricht kam viel zu spät, da ich inzwischen meine Pizza gegessen und somit keinen Hunger mehr hatte. Er meinte, ich solle ihn trotzdem anrufen. Da die Verbindung zum Telefonieren nicht so gut war, schrieb
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Eingang zur DMZ-Zone
ich Edward eine Nachricht. Er wollte, dass ich zu ihm nach Mapo komme. Ich hatte nun aber nur noch Geld im Sack, um zum Flughafen zu kommen. Wir diskutierten hin und her und mir verging bereits die Lust, ihn überhaupt zu treffen. Nach einer halben Stunde ging ich schliesslich zur Metro und fuhr nach Mapo. Leider musste ich bei der Seoul Metrostation umsteigen. Dies ist die Hauptmetrostation und somit hat es immer viele Leute. Zudem kam ich mir wie ein Anfänger vor, weil ich die nächste Metrolinie nicht fand. Eine Frau aus Marokko, welche öfter hier ist, musste in dieselbe Richtung und half mir somit, die richtige Metro zu finden. Ich musste nochmals umsteigen, doch hier klappte es besser. Ich dachte eigentlich, dass Edward zumindest pünktlich an der Metrostation am Eingang erscheint, doch ich konnte ihn nicht finden. Ich fragte ein paar Leute, ob ich einen Anruf machen könne. Doch heute schien es wie verhext, alle sagten nein, weil sie mich anscheinend nicht verstanden und der Internetempfang wäre nur unten in der Metrostation gewesen, wo ich nicht erneut hinwollte, da ich schon lange genug mit meinem Gepäck umher lief. Ich war genervt und hatte keinen Bock mehr. Ich setzte mich
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Ruinen der Methodist-Kirche
beim Eingang hin. Kurze Zeit später fragte mich ein junger Mann, ob er mir helfen könne und so konnte ich endlich einen Anruf machen. Kurze Zeit später stand Edward vor mir. Meine Laune war nun natürlich nicht die beste, am liebsten wäre ich gleich zum Flughafen gegangen. Wir liefen dann aber doch in der Gegend umher, um ein Restaurant zu suchen, wo ich einen Joghurt-Drink kaufen konnte. Natürlich mussten wir lange suchen und ich war weiterhin genervt, mit all meinem Gepäck durch die Gegend laufen zu müssen. Schliesslich setzten wir uns mit einem mitgenommenen Drink in ein anderes Restaurant in der Nähe der Bushaltestelle und schwatzten eine Weile. Ich fragte mich wirklich, weshalb ich mich überhaupt noch auf dieses Treffen einliess, irgendwie war es völlig uninteressant. Kurz vor 22.00 Uhr standen wir an der Bushaltestelle. Edward meinte, der Bus komme alle 8-15 Minuten. Es war schon etwas kühl und der Bus kam und kam nicht. Als ich auf den Busplan schaute, sah ich, dass der letzte Bus um 20.30 Uhr abfuhr. Na super, wieder Zeit vertrödelt und dumm rumgestanden. Somit mussten wir noch zur Metrostation laufen. Hier verabschiedete ich mich von Edward. Zum Glück musste ich nicht mehr umsteigen. Als ich am Flughafen ankam, gab es nicht mehr viele freie Plätze, alle hatten es sich schon zum Schlafen auf den Stühlen gemütlich gemacht. Die einen Stühle waren gepolstert und ich fand nur noch eine Dreierreihe. Leider genau in der Nähe eines Pfostens bei der Rolltreppe, woraus ständig eine nervige Stimme ertönte. Ich deponierte mein Gepäck auf den Stühlen und schaute mich nach einem besseren Platz um. Es war schon ziemlich leer hier, also kaum Personal anwesend um sie zu fragen, wo es sonst noch Schlafmöglichkeiten gibt. So fragte ich bei der anwesenden Polizei nach, doch die Polizisten sprachen kaum englisch. Ein Herr, der soeben an mir vorbei gehen wollte und englisch spricht, übersetzte für mich. Leider gab es keine andere Lösung, als auf den Stühlen zu schlafen. In der oberen Etage gab es zwar ein Häuschen, doch da waren bereits Personen. Ich kehrte zum Gepäck zurück und packte erst einmal um. Als dann hinter mir ein Herr zu schnarchen anfing, verging mir die Lust definitiv, hier zu schlafen. Ich ging nochmals auf die Suche und traf auf Sicherheitsleute. Inzwischen war jedoch die Rolltreppe abgesperrt, man konnte nicht mehr in die obere Etage. Die Sicherheitsleute kamen mit mir zur Information, wo die Dame mir auf Englisch weiterhelfen konnte. Ich durfte dann trotzdem in die obere Etage, ich war sehr froh um die Ausnahme. Endlich konnte ich in Ruhe schlafen, auch wenn es völlig unbequem war.

Mittwoch, 24.10.18
Da gegen 03.00 Uhr die Nachricht per SMS kam, dass der Flug fast zwei Stunden Verspätung hat, konnte ich den Wecker etwas nachstellen. Meine Mutter rief mich netterweise pünktlich um 04.30 Uhr an, weil ich Angst hatte, den Flug zu verpassen. So unterhielt ich mich mit ihr in den bei mir frühen Morgenstunden. Natürlich konnte ich nicht mehr richtig schlafen, aber ich legte mich trotzdem noch bis etwa 06.00 Uhr hin. Danach machte ich mir einen Kaffee und ging zum Check-in. Mein Gepäck hatte ich gestern ja schon umgepackt, doch ich wusste nicht, wie schwer beide Rucksäcke sind. Ich durfte das Gepäck kurz wägen und packte nochmals kurz etwas um. Ich hatte wirklich Glück. Normalerweise hat man 20 Kilos und 7 Kilos Handgepäck. Hier hatte ich nur 15 Kilos und ich dachte schon, dass das Handgepäck auch nur 7 Kilos sei. Dann hätte ich ein kleines Problem gehabt, aber es war zum Glück 12 Kilos und somit war alles in bester Ordnung. Ich
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Verarbeitung von Sesam
war etwas erstaunt, dass die Dame nach meinem Weiterflugticket aus Taiwan raus fragte. Zum Glück hatte ich bereits ein gefälschtes Ticket vorbereitet, welches sie auf meinem Handy kurz kontrollierte. Ich hatte aber schon etwas Bammel, dass sie im System etwas nachschauen könnte. Nach dem Einchecken lief ich zum Gate. Ich hatte wieder einmal einen Fensterplatz, hatte aber das Abheben des Flugzeugs und die Sicht auf die Grossstadt schon verschlafen. Ich war wirklich viel zu müde, ich machte ja auch die ganze Nacht fast kein Auge zu. Als wir in Taiwan ankamen, gab es eine lange Warteschlange bei der Passkontrolle. Wir mussten 30-40 Minuten warten. Ich bekam 90 Tage und niemand fragte nach einem Weiterflugticket. Ich ging zuerst zum Tourismusbüro, wo ich ein paar Karten erhielt. Danach suchte ich den richtigen Bus ins Stadtzentrum. Nach einer kurzen Wartezeit fuhren wir los. Bei der Hauptstation stieg ich aus, zum Glück hatte mir ein Mann noch geholfen, den Busfahrer zu fragen, wo ich aussteigen muss, denn sonst hätte ich glatt die Bushaltestelle verpasst, da ich dachte, es sei die letzte Haltestelle, wo ich aussteigen muss. Die Metro war gleich nebenan. Ich hatte jedoch keinen blassen Schimmer, wie ich mein Ticket lösen musste, obwohl das Programm auch auf Englisch war. Normalerweise sucht man das Ticket mit dem Namen der Station, doch hier muss man das Ticket nach dem Preis kaufen, welchen ich jedoch nicht wusste. So ging ich zum Schalter, wo mir die Dame ein Ticket verkaufte. Als ich bei der richtigen Metro ankam, kam ich gleich noch vor Schliessung der Türe in die Metro hinein, zum Glück war es die korrekte Richtung. Eine Station später stieg ich aus. Hier hatte ich etwas Mühe, mich mit dem Internet zu verbinden und vorher war es zu hektisch. Ich musste Alex, einem Couchsurfer, noch meine Ankunft bestätigen. Die Dame vom Schalter half mir zwar mit dem Internet, konnte aber auch nicht verbinden. Erst nach längerer Zeit gab sie mir ihr Internet, sodass ich Alex endlich kontaktieren konnte. Er holte mich kurze Zeit später ab. Seine Wohnung liegt nur etwa fünf Minuten entfernt von der Metrostation. Er zeigte mir mein Zimmer und die nötigen Sachen. Ich lernte Lydia kennen, seine Angestellte. Da er ein Geschäft in seiner Wohnung hat und er arbeiten musste, zog ich mich gleich ins Zimmer zurück. Heute hatte ich sowieso kein Programm mehr, es war schon 14.30 Uhr. Alex servierte mir einen Kaffee
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Riesenportion
und einen Teller mit verschiedenen Früchten. Später unterhielt ich mich etwas mit Alex. Abends gingen wir mit dem Scooter zu einem Nachtmarkt. Hier erhielt ich den ersten Eindruck des Lebens in Taiwan. Naja, über Geschmack lässt sich wohl streiten. Aber zwischendurch hatte es so grässlichen Gestank von einheimischem Essen, dass ich mich fast übergeben musste. Es war irgendeine Art Tofu, welcher speziell zubereitet wird. Alex kaufte zuerst Dumplings, in Teig gehülltes Fleisch mit Gemüse. Dies war immerhin lecker. Auch den „Rote-Bohnen“-Drink mochte ich sehr. Überall ist viel Fleisch ausgestellt, ich konnte mich aber nicht für viel begeistern. Es wird aber auch praktisch jedes Stück eines Tieres verkauft, von der Zunge bis zum Schwanz. Schliesslich setzten wir uns in ein kleines Restaurant und bestellten Nudeln an einer Sesamsauce. Der Tofu, den ich von Alex probierte, war zum Glück wie in anderen Ländern. Ich vermute schon, dass es hier für mich etwas komplizierter wird mit dem Essen, in Südkorea war dies etwas einfacher. Wir brachten den Scooter nach Hause und liefen noch kurz zur Chiang Kai-Shek Memorial Hall in der Nähe. Die Gebäude waren beleuchtet und es war eine schöne Stimmung. Wir liefen noch etwas in der Gegend umher. Später erklärte mir
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heutige Zeit der Kommunikation
Alex, wie ich die Mietfahrräder benutzen kann. Wir mieteten uns deshalb kurzerhand ein Fahrrad und fuhren bis zur Verleihstation in der Nähe seines Appartements zurück. Zuhause schwatzten wir noch eine Weile, dann zog ich mich ins Zimmer zurück.

Donnerstag, 25.10.18
Ich stand später auf als sonst und trank schon mal einen Kaffee. Als Alex aufstand, tischte er mir ein Stück Torte und einen Kaffee auf. Wir schwatzten kurze Zeit, dann machten wir uns beide an unsere Arbeit. Da Alex sagte, ich könne einen Teil meines Gepäcks bei ihm lassen, war meine erste Arbeit, das Gepäck neu zu sortieren. Hier in Taiwan ist es viel wärmer, obwohl es ziemlich nahe an Südkorea liegt. Die Zeit verging sehr schnell. Irgendwann ging ich mit Alex etwas essen. Alles ist hier in Chinesisch angeschrieben und es gibt nur wenige Bilder. Ich entschied mich für ein Menü, welches ich auf einem Bild sah. Die Portion, welche schlussendlich vor mir stand, sah etwas anders aus. Das panierte Schnitzel in Südkorea war fast so lecker wie in der Schweiz, aber hier ist das Fleisch wieder mit Fett durchzogen, was mir die Sache etwas schwierig macht. Da es draussen sehr schönes Wetter war, ging ich kurzerhand eine
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der ist hinueber
Stunde raus. Ich lief erneut zur Memorial Hall und machte ein paar Fotos. Heute hatte es ziemlich viele westliche Touristen, aber natürlich die meisten zu Zweit oder in Gruppen unterwegs. Ich schaute dem Treiben ein bisschen zu, dann kehrte ich nach Hause zurück um weiter zu arbeiten. Irgendwie hatte ich das Gefühl ich kam nicht vom Fleck. Nach einem Anruf mit einer Kollegin aus der Schweiz war es bereits wieder 19.00 Uhr. Alex und ich fuhren zum Longshan-Tempel. Hier erklärte er mir ziemlich viel über die Gottheiten und das Ritual zur Wunscherfüllung. Danach gingen wir zu einem Nachtmarkt in der Nähe. Dieser war wesentlich teurer, weil er eher für Touristen ist. Hier kostet das Getränk mehr wie ein Snack. Ich probierte einen Bissen von der Wurst, die Alex kaufte, aber sie war viel zu fettig. Dann kaufte ich mir einen Fisch mit Ei und mit Teig umhüllt, doch auch dieser schmeckte eher wie Fischkeks statt frischer Fisch. Wir liefen etwas weiter durch den Markt. Ich kaufte mir noch einen „Rote-Bohnen“-Drink, dieser war teurer als gestern und weniger lecker, da viel zu viel Eis drin war. Zum Schluss kaufte ich noch einen Spiess mit Hühnerfleisch, doch auch hier hatte ich nicht
Seoul - TaipeiSeoul - TaipeiSeoul - Taipei

naechstes Abenteuer beginnt
das Gefühl, Hühnerfleisch zu essen. Es war etwas rötlich und hatte einen völlig anderen Geschmack, als käme es aus einer Fabrik oder so. Nachdem ich noch etwas Süsses für das morgige Frühstück kaufte, gab ich es für heute auf. Wir fuhren noch zu einem weiteren Stand in der Nähe, wo Alex sich Abendessen kaufte, dann fuhren wir nach Hause. Er hatte sich eine zu grosse Portion gekauft, doch ich konnte ihm nicht helfen, das meiste hätte ich nicht runtergebracht. Wir schwatzen noch eine Weile, dann war es schon wieder 23.00 Uhr und ich arbeitete erneut ein wenig.

Freitag, 26.10.18
Ich wachte das erste Mal bereits um 06.00 Uhr auf, blieb aber noch bis 08.00 Uhr liegen. Keine Ahnung, weshalb ich ständig so müde bin, am liebsten würde ich den ganzen Tag nur rumhängen. Stattdessen war aber wieder den ganzen Tag arbeiten angesagt, ich hatte noch viel zum Aufarbeiten. Am Mittag ging ich mit Alex und Lydia essen. Heute teilten wir uns Nudeln mit Schweinefleisch und Gemüse sowie zwei Arten Dumplings, alles war lecker. Abends fuhren wir zu Dritt zur Metrostation Xiamen, nur zwei Stationen weiter. Dort verabschiedeten wir uns von Lydia. Alex und ich schlenderten noch etwas durch die Strassen. Hier ist alles viel moderner, es gibt viele Lokale wo sich Einheimische sowie Touristen treffen. Hier sah ich wieder eine Touristin, welche sich ihre Reise von Spenden finanzieren möchte. Sie hat sich die Augen verbunden und man darf sie umarmen, entweder gratis oder eben gegen eine Spende. Also mein Ding wäre es nicht, aber jedem das Seine. Zum Glück bin ich ja noch nicht auf Geld von anderen Leuten angewiesen und kann mir noch eine Weile Zeit nehmen, um mir über bessere Einnahmequellen Gedanken zu machen. Es dauerte etwas länger, bis ich etwas zum Essen fand. Ich entschied mich für einen „Schweinefleisch-Pfannkuchen“, ein gerollter Teigfladen mit Schweinefleisch, Spiegelei und Gemüse. Alex kaufte sich auf dem Heimweg wieder etwas ein und ass Zuhause.

Samstag, 27.10.18
Alex schlief heute etwas länger, da es Wochenende war. Als er aufstand, schlug er vor, dass wir nach Wulai fahren könnten. Ich nahm dieses Angebot gerne an, das war viel einfacher als mit Metro und Bus dorthin zu fahren. So machten wir uns um 10.30 Uhr auf den Weg. Es liegt etwas ausserhalb der Stadt, eine knappe Stunde Autofahrt entfernt. Alex kaufte Tickets für eine kurze Zugfahrt bis zum Wasserfall. Man hätte zwar laufen
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Fruechte und Kaffe zum Empfang bei Alex
können, doch er wollte mir die touristische Variante zeigen. Der Wasserfall ist hoch und gleich oberhalb fährt eine Gondelbahn auf einen Hügel. Wir liefen etwa 20 Minuten der Hauptstrasse entlang und dann über eine Brücke, um auf einem kleinen Weg bis ins nächste Dorf zu laufen. Somit konnten wir nämlich ein paar Wasserfälle sehen. Vom Dorf aus waren es etwa vier Kilometer zurück nach Wulai. Alex erlaubte mir, dass wir trampen können. Das zweite Auto hielt zwar an, fuhr jedoch nicht in unsere Richtung. Aber immerhin wurde Alex schon zuversichtlicher. Wir liefen zur Hauptstrasse, wo es mehr Autos hatte und kamen auch schnell mit. Alex tat so, als wäre er selber ein Tourist, es war seine erste Erfahrung zu trampen. Obwohl die Leute nicht englisch sprachen, liessen sie uns am richtigen Ort raus. Vom grossen Wasserfall liefen wir bis ins Dorf zurück. Alex wollte noch einen Reiswein kaufen. In einem Geschäft testete ich diverse Frucht- und Reisweine, mal eine Abwechslung. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Wieder Zuhause setzte ich meine Arbeiten fort und Alex erledigte auch noch etwas Geschäftliches. Am Abend kam sogar Lydia noch zur Arbeit, da sie zurzeit etwas viel zu tun haben. Alex organisierte zum
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Teigtaschen
Abendessen Ente. Dazu genossen wir den gekauften Reiswein.

Sonntag, 28.10.18
Ich wachte früh auf, arbeitete ein wenig, schlief nochmals bis 08.00 Uhr und arbeitete erneut. Als ich das erste Mal auf die Uhr schaute, war es schon wieder 10.30 Uhr. Ich habe manchmal das Gefühl, ich arbeite und arbeite und komme doch nicht weiter. Gegen 11.30 Uhr ging ich mit Alex etwas essen. Etwa eine Stunde später gingen wir zusammen ins Stadtzentrum, um in einem grossen Supermarkt etwas einzukaufen. Alex zeigte mir auf dem Weg noch ein paar Sehenswürdigkeiten beim vorbei fahren. Der Einkauf zog sich sehr in die Länge. Es war aber auch anstrengend, da ich ständig den englischen Text auf dem Produkt nachschauen musste, um überhaupt zu wissen, was es genau ist. Und von vielen Produkten hat es so viel Auswahl, dass man sich kaum entscheiden kann. Als wir wieder Zuhause waren, machte ich weiter meine Arbeiten und Alex fing an zu kochen. Ich dachte, er würde wie erwähnt ein Hühnercurry kochen, doch er kochte das Hühnercurry für den nächsten Tag und ein Menü für heute Abend. Es gab Klebreis mit Pilzen, Tofu, Spiegelei und eine Art Süss-Sauer, doch der Geschmack war ganz anders als unser Süss-Sauer.
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Tofu
Wir schwatzten noch eine Weile, dann erledigte jeder wieder was für sich. Da die Wettervorhersage ab Mittwoch Regen angesagt hatte, musste ich noch meinen Tagesplan für die nächsten zwei Tage machen.


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Taipei

Nudeln mit Sesamsauce
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Kunsttheater - Performing Arts Theater
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Taipei

Chiang Kai-shek Gedaechtnishalle - Chiang Kai-shek Memorial Hall


4th November 2018
Naehe Cheorwon

Military Base
What an extraordinary image Gabi
5th November 2018
Naehe Cheorwon

Military Base
yeah, definitely it is special, especially because near the North Korean border
4th November 2018
Cheorwon

DMZ
I have posted some of your pics in 'Follow that Road' thread in the Photography Forum. Check 'em out.
5th November 2018
Cheorwon

follow the road
cool, thanks!

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