Streetart vom Feinsten- Ipoh und Georgetown


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December 15th 2017
Published: January 18th 2018
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Ipoh, war eine kleine Stadt, aber nichts Besonderes. Anna und ich hatten hier viel geschlemmt. Neben ein paar Sehenswürdigkeiten, wie dem alten Bahnhof, haben wir viele süß gefüllte Teigtaschen verspeist und auch im bekannten Restaurant Lou Wong um die Ecke Halt gemacht um Hühnchen mit Reis und Sojasprossen zu speisen. Ein wenig außerhalb liegt der Kek Lok Tong Cave und ein paar bunte Tempel. Der Garten des Kek Lok Tong Caves ist super schön anzusehen. Eine Einheimische hatte uns auf dem Weg vom Tempel zum Cave mit dem Auto aufgesammelt. Trotz großer Bedenken stiegen wir in ihr Auto. Die Einheimische war Lehrerin, super freundlich und ersparte uns einen 4 km langen Fußmarsch. Mittlerweile habe ich gelernt, dass man auch mal auf sein Bauchgefühl hören kann. Auch einen Flohmarkt hatten wir besucht, bevor wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Georgetown machten. Auf dem Flohmarkt konnte man so ziemlich alles erstehen. Neben bunten Kopftüchern, Rucksäcken, Klamotten und Schuhen wurden auch in Wasser eingelegte Uhren, zur Überprüfung der Wasserresistenz, angeboten.

Georgetown ist eine absolut reizende Stadt. Wir hatten ein Zimmer in einem kleinen Gasthaus gemietet, in welchem es meine heimische IKEA-Bettwäsche gab, sodass ich rundum wohl gefühlt habe und uns auf in die Stadt gemacht. In Little India gab es bezaubernde Musik und viele Restaurants. Wir probieren seltsam schmeckende Süßigkeiten am Straßenrand und speisten viele super scharfe Gerichte. Am besten war der Besuch eines Inders, der uns Reis und Gemüse auf einem Bananenblatt lieferte. Super lecker und bezahlt haben wir nur etwas mehr als einen Euro. Wir machten uns auch auf zum Batu Ferringhi Strand. Circa eine Stunde außerhalb ließen wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen und fühlten uns leicht seltsam neben den vielen jungen und komplett bekleideten Mädchen. Im Supermarkt um die Ecke kauften wir regelmäßig Milch, Haferflocken und Obst für unser westliches Frühstück am Morgen und auch der Obsthändler verkaufte uns vorzügliche Mangos und Naschis.

Georgetown ist bekannt für seine Streetart. Überall in den Straßen kann man die verschiedenen Werke begutachten. Eingemauerte Motorräder, Fahrräder und Stühle sind Teil dieser Kunst. Es gibt sogar festgelegte Routen, die einen an den Kunstwerken vorbeiführen. Meist mussten wir nicht mal suchen, denn oft stand eine Gruppe von Touristen bereits vor den Wandgemälden und schoss Fotos.

Anna hatte auf ihrer Reise eine Malayiin kennengelernt, die in Penang wohnte und uns mit dem Auto an unserem letzten Tag zum National Park fuhr. Hier liefen wir durch den Dschungel auf dem Weg zum Monkey Beach. Auf einem Trampelpfad marschierten wir Richtung Strand und passierten verwurzelten Untergrund, kaputte Holztreppen und schlussendlich auch Affen. Leicht verängstigt beäugte ich die Affen im Baum und begann zu zittern. Das Trauma der letzten Botswana-Reise saß tiefer als gedacht. Mein Herz schlug mir bis zur Kehle und ich nahm meine Beine in die Hand. Ich wollte die Naschi im Rucksack auf keinen Fall teilen und wir überlegten kurz vorm Ziel umzudrehen. Nach einer kurzen Beruhigungsphase passierten wir dann doch die in den Bäumen sitzenden Affen. Dies taten wir jedoch rennend. Am Monkey Beach war es sehr einsam. Nur ein paar Touristen liefen umher, während wir uns auf eine Bank setzten und entspannten. Den Rückweg starteten wir genauso wie wir ihn beendet hatten, rennend.

Anna und ich hatten auch die bekannte Love Lane besucht. Hier tummeln sich die jungen Backpacker am Abend um das ein oder andere Bier zu sich zu nehmen. Auch die Promenade sind wir entlang gelaufen und haben den Einheimischen im Park beim Seifenblasen erstellen zugesehen. Bei einem Bäcker um die Ecke tranken wir richtigen Kaffee, aßen leckere Paninis. Hier kaufte wir auch unser erstes deutsches Roggenbrot und bereiteten uns abends eine leckere Brotzeit zu. Auf einem großen Obst- und Gemüsemarkt schauten wir den Einheimischen bei ihrem Großeinkauf zu, kauften unsere ersten Saft in der Plastiktüte, besuchten den Khoo-Khongsi-Tempel und kauften einem Restaurantinhaber einen Drink mit Muskatnussgeschmack ab.

Während es für Anna nach diesen vielen tollen Tagen nach Thailand ging, machte ich mich auf den Weg zur Fähre, die mich nach Langkawi bringen sollte. Im Lonely Planet wurde vor der 2-stündigen und toughen Überfahrt gewarnt. Aber manchmal muss man sich eben auch aus seiner Komfortzone begeben.

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Photos: 38, Displayed: 24


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18th January 2018

Wo ist die Kamera, wenn man sie braucht?
Ich hätte euch zuuu gern beim vorbei rennen an den Affen gesehen!! 😂 Das Streetart-Foto ist mir schon in deinem Profil aufgefallen. Ich werde gleich mal nach dem Ort googeln. Das kann ich gut für die Schule gebrauchen. Falls du noch weitere Fotos davon gehabt hast, werde ich nach deiner Reise darauf zurück kommen 👍
22nd January 2018

Haha, mir ging echt die Pumpe 😅 Die Bilder findest du alle im Netz! Super cool!

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