Rafting


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October 9th 2018
Published: October 10th 2018
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Der Tag beginnt heute um ca. 07:30 Uhr, da wir schon um 08:00 Uhr zum Rafting abgeholt werden sollen. Tyrone sieht etwas durchgenudelt aus, denn zum einen hat ihn sein stockiges Zimmer um den Schlaf gebracht und zum anderen hatte Tyrone nächtlichen Besuch von der Hotelkatze. Am Ende ist er dann ins offene Wohnzimmer umgezogen. Wir anderen wundern uns, denn wir haben unerwartet doch recht gut geschlafen. Auf das Frühstück verzichten wir, denn das Rafting Paket enthält ein kleines Lunch. Mit leichter Verspätung werden wir abgeholt und sind ca. 1,5 Stunden zum Rafting-Startpunkt unterwegs und vermissen Gojink schmerzlich. Der Fahrer ist ein leichter Heißsporn. Dort angekommen ist natürlich ordentlich was los. Der Startpunkt ist schön gelegen und wir freuen uns schon sehr. Anja und Janette haben schon etwas Erfahrung und sind auf diesen Fluss schon sehr gespannt. Für Emma und Tyrone ist es das erste Mal. Zunächst erhalten wir ein kleines Ausrüstungspaket (Paddel, Helm, Schwimmweste) und im Anschluss eine kleine Einweisung - z.B. „Boom“ heißt festhalten - wir crashen irgendwo gegen. Soweit so gut. Es kann losgehen. Es erwarten uns schon gleich ein paar kleinere Strömungen zur Eingewöhnung, die wir auch gut meistern. Nach den ersten Metern, taut unser Guide etwas auf. Scheinbar stellen wir uns nicht ganz so doof an, denn nachdem er uns anfänglich nur mit ernstem Gesichtsausdruck und sehr wenigen Worten bedacht hat - fängt er an ein wenig zu erzählen und lacht mit uns. Er hat sichtlich Spaß am „Boom“ :-). Wir aber auch.

Da die Regenzeit erst noch kommt ist der Fluss relativ ungefährlich hat aber auch einige spannende Passagen, die wir allesamt gut über die Bühne bringen. Die uns umgebende Landschaft ist atemberaubend schön. Der Fluss verläuft in einer Senke und links und rechts von uns erhebt sich der „Djungel“ sowie diverse Wasserfälle und kleinere Reisterrassen. Es macht wahnsinnig viel Spaß. Kurz bevor wir den halben Weg absolviert haben und eine kleine Pause einlegen, wird es noch mal richtig spannend. Wir fahren auf einen Felsen auf und bleiben dort stecken. Das Schlauchboot läuft derweil voll und bei uns machen sich leichte Sorgen breit, denn hinter uns kommen jede Menge Schlauchboote nach. Als das Boot komplett vollgelaufen ist, bittet uns der Guide auszusteigen. Wir springen alle auf einen kleinen Felsen. Es ist reichlich eng. Als wir ausgestiegen sind und unser Guide Marco sich dran macht, das Boot zu befreien rauscht plötzlich von hinten ein anders Schlauchboot an und räumt uns und den Guide fast ab. Zum Glück ist alles gut gegangen aber Marco musste sich schon mächtig anstrengen, das Boot wieder in Stellung zu bekommen. Er ist mit einer kleinen Schürfwunde davon gekommen. Auf gehts weiter zur Raststelle - dort geben wir Marco erstmal eine Coke aus. Die hat er sich verdient. Das Plätzchen ist toll an einem Wasserfall gelegen. Es ist Selfie-Time...

Nach ungefähr 10 Minuten gehts weiter. Unser Guide scheucht uns ganz schön, es wird anstrengend. Nachdem wir anfangs begeistert möglichst viele Boote überholt haben - geht uns nun doch langsam die Puste aus und wir paddeln nicht mehr ganz so engagiert.

Ein kleines Highlight kommt dann noch. Wir fahren oder besser gesagt fallen ca. 3 Meter eine steile Rampe hinunter. Dafür müssen wir uns auf den Boden des Bootes setzen und die Füße raushalten. Die Vorbereitungen seitens des Guides haben dann natürlich länger gedauert (Spannungsaufbau) als der Fall selbst - schön!

Nach 17 km erreichen wir dann leider das Ende der Tour und sind allesamt ziemlich traurig. Wir haben Lust auf mehr.

Es gibt vor Ort dann noch eine kleine Dusche und ein Lunch und dann geht es auch schon wieder zurück.



Im Hotel in Ubud machen wir erstmal kurz Pause bevor wir uns auf den Weg in die Stadt machen. Shopping Time. Ubud Zentrum ist wirklich schön. Viele süße kleine Läden. Zu viert ist es entsprechend - gefühlt möchte jeder alle 2m in einen Shop. Erstaunt stellen wir dann irgendwann fest, dass die Balinesen doch zeitig Feierabend machen und um 19:00 den Bordstein hochklappen. Eigentlich hatten wir nur vor - ein wenig die Lage zu checken und nach dem Abendessen noch einmal durch die Gegend zu bummeln. Naja - was soll’s. So haben wir die Zeit noch genutzt und uns einiges angeguckt und auch ein paar Kleinigkeiten erworben. Danach gehen wir in ein Restaurant, dass wir uns schon gestern ausgesucht hatten - wurden aber leider doch ziemlich enttäuscht. Es gibt viele balinesische Kleinigkeiten die toll aussehen, aber leider nicht viel hergeben. Unbefriedigt machen wir uns dann auf den Weg zur Massage die uns naturgemäß ziemlich mit dem Abendessen versöhnt. Tiefenentspannt spazieren wir nach Hause. Es ist Schlafenszeit. Wir freuen uns auf Morgen, denn es geht wieder zurück an den Strand. Diesmal nach Seminyak.


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