Atze

Mathias Raeck
Joined: March 28th 2007
Logged in: December 23rd 2011
Endlich: mein travel blog. 10.03-07 - ....

Travel Blog Posts



In den letzten 2 Wochen meiner Reise bin ich dann wieder nach Chile rueber um einen Teil der Carretera Austral von Sued nach Nord zu befahren. Die Carretera Austral ist eine rund 1350 Kilometer lange Straße von Villa O'Higgins nach Puerto Montt, die mehrere abgelegene Provinzen im Sueden Chiles mit dem Hauptland verbindet. An der Strasse wurde ueber 20 Jahre gebaut und mittlere Weile sind einige Teile schon asphaltiert. Trotzdem sind die Landschaften entlang der Austral einige der abgelegensten und schoensten und man sollte Sie erkunden bevor der ganz grosse Tourismus einsetzt. Weiter gen Sueden ist die Verlängerung der Straße in die Región Magallanes und Antártica Chilena praktisch unmöglich. Das riesige vergletscherte Gebiet des suedlichen patagonischen Inlandeises mit hohen Bergen versperrt den Weg. Noerdlich erstrecken sich riesige Waelder, einige davon Regen und Neb... read more

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Neben dem Perito Moreno Gletscher gibt es noch 2 weitere "Superstars" in Suedpatagonien, die da waeren: die Torres del Paine und der Fitz Roy (und Cerro Torre). Die Torres (Tuerme) des Nationalparks Paine liegen auf chilenischer Seite nahe der Kleinstadt Puerto Natales und sind wohl eines des meistbesuchtesten Treckingziele weltweit. Das ist erstaunlich - ist es doch so krass abgelegen, das die meisten mit dem Flugzeug ueber Santiago de Chile anreisen. Fuer den grossen Rundkurs braucht man etwa 8 Tage bei gutem Wetter und natuerlich die komplette Campingausruestung. Wie froh war ich mich fuer eine kuerzere Variante entschieden zu haben (ohne Zelt). Nicht nur das man das Wandern mit 20 und mehr Kilos auf dem Ruecken nicht unbeding geniesst, die grosse Flaeche des Rucksacks ist quasi wie ein Segel, besonders wenn man einen Regenschutz angebracht hat ... read more

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Die letzten Wochen meiner Reise hab ich mich dann doch entschlossen in Patagonien zu verbringen. Um Zeit zu sparen (immer hin sind es um die 6000 Kilomer mit dem Bus) hab ich mich ins Flugzeug nach Ushuaia auf Feurland gesetzt. Wie stellt man sich das Ende der Welt denn nun vor? Duester, grau und wenige Leute: falsch - Ushuaia und Umgebung sind Touristenmagnet vor allem auf dem Weg in die Antarktis, es ist gruen auf Grund der Niederschlagsmengen und bei Sonnenschein sehr freundlich mal abgeshen vom staendigen boeigem Wind. Dazu noch die gute Seeluft und die vielen verschiedenen Tierarten und fertig ist eine sehr angenehmes fleckchen Erde. Vor allem das Suedliche Feuerland entland des Beagel-Kanals kann mit dichten Suedbuchenwaeldern aufwarten und im Nationalpark Tierra del Fuego ist es so still, das nur der Wind und gelegentliche ... read more

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Ich bin nun schon seit 4 Tagen in La Paz und es stellen sich die Fragen, die wohl jeder "Rucksacktourist" kennt: wohin gehts als naechstes? (in meinem Fall: Karneval in Bolivien, milderes Klima in Nordargentinien, oder Hitze & beste Weine in Mendoza?) Und: Fahr ich heute oder doch lieber erst morgen, weils grad so schoen ist? Wie lern ich am besten Leute kennenlernen & mit wem "kann" ich gut - als Reisepartner? Was mache ich heute abend: Party oder lieber mal etwas ruhiger? Wie Ihr sicher diesen Worten entnehmen koennt: es geht mir grad richtig gut und ich geniesse die Vorzuege eines Spitzen-Hostels (Loki), wo immer was los ist und und man mit jeder Menge Leute ins Gespraerch kommt. Nach einer etwas ruhigeren Zeit "der Zweisamkeit" mit mehr oder weniger Luxus, wie eigenem Zimmer & Dusche, ... read more

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December 27th 2007
Ich bin seit 10 Tagen nun wieder unterwegs und die Eindruecke aus 6 Monaten in Cusco beginnen schon zu schwinden. Schnell noch ein Paar Zeilen, bevor die Reiseerlebnisse alles ueberlagern. Eigentlich wollte ich Neujahr noch in Cusco feiern, aber da mein Plan zwischen den Feiertagen nach Puerto Maldonado (Regenwald) foermlich ins Wasser fiel, habe ich mich kurz entschieden schon eher aufzubrechen und Kelly ein paar Wochen mitzunehmen. De Abschied von Cusco fiel da nicht ganz so schwer, auch weil ich nicht viel Zeit fuer Sentimentalitaeten hatte. Weihnachten in Cusco war unspektakulaer aber nett. So richtig weihnachtliche Stimmung kommt bei 25 Grad, Sonne und staendigen Latino-rythmen nicht auf. Aber Lebkuchen von Gudrun (Granja Heidi) und das gemeinsame Plaetzchen-backen mit den Kollegen haben uns dann doch etwas an heimische Weihnachten errinnert. Mehrere Weihnachtsfe... read more

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Da ist man schon 5 Monate in Peru und hat so viele Dinge noch nicht gesehen, z.B. Arequipa auch genannt die Weisse Stadt, aufgrund der zahleichen Bauwerken aus weißem Sillar-Gestein vulkanischen Ursprungs. Arquipa liegt im Sueden Peru´s und schmueckt sich mit zahlreichen mittelalterlichen Plaetzen, Kloestern und engen Gassen. UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe. 1541 mit dem Stadtrecht ausgestattet, entwickelte sich Arequipa schnell zur wichtigen Handelsstadt zwischen der Küste und den Anden. Durch die ergiebige Landwirtschaft im Colca-Tal, dem Bergbau und der Produktion von Wein und Wolle sowie der Anbindung mit der Eisenbahn (1870), zwischen dem Seehafen Matarani und den Städten Cuzco und Puno, stieg die Bedeutung Arequipas zur heute zweitgroessten Stadt Peru´s. Recht nah an der Kueste gelegen und damit zur Nasca-platte ist Arequip... read more

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Fuer alle die, die sich wundern warum auf der Seite nichts passiert: Ich bin nach wie vor in Cusco, Peru und arbeite als Deutschlehrer. Ich bin methodisch und didaktisch sicherlich nicht top und auch Grammatik und Rechtschreibung sind gelegentlich tueckisch, aber das Deutsch lehren (6 Stunden am Tag) macht mir sehr viel Spass und ich denke den Schuelern (meist so zwischen 17-30 Jahren) auch. Motivation und Spass sind eh das wichtigste! Es geht sehr locker zu, ueberhaubt kein Stress - keine Firmenpolitik :) und man hat eigentlich sofort feedback wie es laeuft. Ich merte das ich was bewegen kann und das auf einem sehr persoenlichen level. Ich hab mich entschieden ein weiteres Semester (bis Ende des Jahres) hier zu absolvieren. Zum einen will ich noch mehr in dem Beruf lernen (wer weiss, vielleicht ein zweiter Karriereweg) ... read more

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Fuer alle die, die sich wunderern, dass ich immernoch in Peru bin - ja es gibt Neuigkeiten. Ich hab mich spontan entschieden hier in Cusco fuer einige Zeit als Deutschlehrer zu arbeiten. Is ne einmalige Gelegenheit mal was ganz anderes auszuprobieren und das ohne Ausbildung und Erfahrung. Und nach 2 Tagen "im neuen Job" kann ich sagen: Es macht super Spass. Man muss die Stunden zwar reichlich vorbereiten, aber den Peruanern Deutsch nahezubringen bzw als Zeremonienmeister eine Klasse zu animieren, ist schon was erhebenes. Ich unterrichte uebrigends Erwachsene so zwischen 17-40. Ein kleines Appartment habe ich auch gefunden und ich werde in circa 10 Tage einziehen :) In der Zwischenzeit habe ich natuerlich reichlich was erlebt mit 2 ganz besonderen Erlebnissen: das Inti Raymi Fest in Cusco und der Besuch von Machu Picchu, seit einigen ... read more

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June 23rd 2007
Nun bin ich schon 3 Wochen in Cusco und endlich "zur Ruhe gekommen", steht es doch im Kontrast zum krassen 10 Laender in 12 Wochen-programm davor. Allerdings koennte ich Cusco nicht geniesssen, waere es eine der ersten Stationen gewesen. Ich treffe hier so viele Leute, Voluntaris und Sprachstudenten, die es nicht erwarten koennen nach Ihrem job oder kurs endlich umherzureisen. Alle scheinen Hummeln im Hintern zu haben. Ueberhaubt ist Cusco ein einziges Kommen und Gehen, im Hostel Resbalosa mit herrlichem Blick ueber die Stadt und auf den Plaza de Armas, in der Sprachschule Amauta und bei den Cusco Salseros, der Salsaschule. Cusco ist ein Traum: immer Sonne in den so geschichtstraechtigen Gassen, der auf nicht zu uebersehenden Inkamauern erricheten ehemaligen Hauptstadt des Pachacutec und Tupac Yupanqui. Den gesammten Juni finden jeden Tag Volksfeste, Prozessionen, Paraden, ... read more

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Ein ganz besonderes Erlebnis (mittlerer Weile in Peru) war der 5 taegige Ausflug in die Cordilliera Blanca. Georg, noch etwas mitgenommen von der Kaelte im Ecuadorianischen Hochland, ist weiter nach Lima - ich aber nach Huaraz, der groessten Stadt in mitten der weissen Gipfel. Wie meistens bin ich mit dem Uebernachtbus abends los und frueh morgens am Ziel angekommen, einziger Unterschied zu sonst: Huaraz liegt auf 3100 Meter und morgens um 6.30 Uhr sind´s nur 2 Grad ueber null, autsch!! Schnell eine Unterkunft gesucht, heissen Tee in rauhen Mengen getrunken und alle warmen Sachen die man mit hat, angezogen. Auch meine neue Akpaca-jacke in Zumbahua erstanden kam hier gleich zum Einsatz. Dann hab ich eine 4 taegigen Treck klargemacht mit einem weiteren Tag dazwischen zur Akklimatisierung. Nach meinem 5000er Erlebnis is das sicher machbar, schliesslich ... read more

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