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July 11th 2014
Published: July 11th 2014
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eine morgendliche hausberg-begehung steht auf dem programm! mit der gondel erklimmen wir gut 4.000 meter über meeresspiegel. mit einer französischen gondel, keiner österreichischen! die ist dann aber natürlich auch nicht ganz so schön. und ziemlich langsam ;-)
entlang braun-gelb-grün-violett-roter grasbüschel und trockener wanderwege marschieren wir weiter richtung summit. touristen auf pferden kommen uns, genauso wie unerwartet viele locals, entgegen. der hausberg scheint beliebt. das weitläufige grün erstreckt sich aber auch sehr idyllisch über die sanft gefältelten hügel. bald zieht die spätmorgendliche wolkendecke über quito ihre bahnen. den summit erfasst sie überhaupt völlig und garstig grau. und weil wir seit kindestagen die “bösen” alpen-wolken eingetrichtert bekamen, drehen wir ganz österreichisch um und lassen die anderen weiter in den dichten nebel um die schroffen felsenspitzen wandern. wahrscheinlich sind so ein paar (schwarzgraue!) wölkchen auf ecuadorianischen bergen völlig unbedenklich, aber das sitzt mir dann doch zu tief in den knochen, das mit den alpen gewittern und so…! also geht es nach ein paar kurzen stündchen hoch über quito, wieder hinunter in die sonnig pulsierende stadt. zu indischen empanadas, kleinen dinkelfladen mit queso und nochmal super-frischen säften. von den tropisch fruchtig super-billigen säften kriegen wir einfach nicht genug!
gestärkt erkunden wir dann noch einen kleinen geheimtipp: der souvenir-laden unter einer der zahlreichen kirchen reicht weit, weit in unterirdische tunnel hinein. neben schönem kunsthandwerk kann hier auch ein altes evakuierungssystem bestaunt werden. mal ganz anderes shopping-erlebnis!
und dann finden wir doch wirklich das erste nette cafe mit tischen in einer art fußgängerzone und maschinen-kaffee. das müssen wir nämlich immer fragen, bevor wir kaffee bestellen: ob es wohl “cafe de machina” ist. zu groß die gefahr, mit nescafé abgespeist zu werden! die sonne zeigt, was sie kann, wärmt bis in die knochen und so schlendern wir noch weiter durch ein quito voll stinkender busse, verrückter taxifahrer und mit gefährlichen zebrastreifen. die gelten nämlich rein gar nichts hier!
natürlich muss ich die landestypische küche weiter erkunden und so werden “humitas” gekauft. in maisblätter gewickelter süßer maisbrei. als nachspeise für heute abend gedacht. denn diniert wird auf unserem herrlichen rooftop mit home-cooked gulasz von der chefin persönlich!
gestern abend haben wir uns noch aufgemacht, nach “la mariscal”, dem szene-viertel der stadt. sushi und cocktails zu unschlagbaren preisen und obwohl donnerstags, in gedanken an schwester und schwager!!! wird echt zeit für sonntags-sushi mit unseren lieben!
morgen fahren wir in den cotopaxi national park und lassen es uns über unseren ersten hochzeitstag in einer schönen lodge so richtig gut gehen…

das lichtermeer unter uns beginnt zu glitzern, darüber wolken wie wattebällchen, die sich in den bergspitzen verfangen. ich glaube, es wird zeit für das versprochene gulasz!

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