phong nha-ke bang NP


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Published: March 26th 2014
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heute zeigt sich vietnam so, wie man es sich vorstellt.



mit endlosen reisfeldern unter durch eine milde brise durchbrochener schwüle und abwechselnd bewölktem himmel. in aller frühe kommen wir mit unserem open bus in dong hoi an und stärken uns gleich mal mit wunderbrau frisch gebrautem vietnamesischen kaffee. dieser wird in eigenen kleinen aufsetzen direkt in die gläser gefiltert und schmeckt herrlich karamellig. mit händen und füßen verständigen wir uns mit dem cafe-inhaber und schlussendlich bringen wir ein zielführendes telefongespräch mit unserer homestay lady zu stande. wir werden abgeholt und durch herrlich grünes landleben zum pepperhouse homestay gebracht. das sehr authentische homestay (betten sind nur durch vorhänge getrennt) inmitten von pfeffer, reis und bananenfeldern ist unter vietnamesisch-australischer führung (die chefin hat einen australier geheiratet) und an herzlichkeit, aber auch professionalität bislang unübertroffen. sofort wird veranlasst, dass wir die phong nha höhle im phong nha-ke bang national park besichtigen können. der chef selbst bringt uns auf seinem motorrad zum nationalpark, von wo aus wir wieder einmal mit einem schifflein den fluss entlanggondeln um dann in eine insgesamt 55km lange höhle, mit äußerlichen bomben-narben, einzutauchen. 1km ist für touristen zugänglich und selbst, wenn man kein bekennender höhlen liebhaber ist, sind die teilsfarbenprächtigen stalaktiten und stalakmiten über der wasseroberfläche atemberaubend! leise und unter dezenter beleuchtung gondeln wir durch die schier endlosen kalkfelsen und anschließend über den fluss wieder zurück. endlich haben wir auch wieder freie wahl, zu essen was wir wollen und lassen es uns für umgerechnet €6,- sehr gut gehen. was das essen angeht sind wir völlig enthemmt - gurkensandwich auf der straße, eis, geschnittenes obst - wir kennen keine grenzen mehr :-)
die unendlichen reisfelder dieser region sind in irrwitzige parteien unterteilt, unterbrochen von mais- und chili-feldern sowie durch unmotiviert inmitten der felder platzierter gräber. umringt wird alles von den bereits bekannten steilen und dicht begrünten felsen/berge. besonders in dieser region sind innerhalb der felder auch einige kleine teiche zu sehen - ehemalige bombenlöcher aus dem american war. das gebiet hier scheint schwer unter beschuss gestanden zu haben und anschließend ist auch noch ein viertel der bevölkerung an malaria verstorben.
mounty, der australier, lebt schon drei jahre hier und hat eine unglaublich witzige art, die einheimischen zu beschreiben. zb die fürchterliche drängelei und die selbstverständlichkeit anderen von hinten, in einer warteschlange, im genick zu stehen. außerdem ist leider auch die aussage: “the vietnamese are loud as shit” ziemlich wahrheitsgemäß…


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