Das alte Kuala Lumpur


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March 12th 2011
Published: March 14th 2011
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Während Sarah nun nach Hause fliegt, hat es mich nach Kuala Lumpur verschlagen.
Die Sonne scheint bei um die 30 Grad Celsius und irgendwie fühle ich mich wie in einer Dampfsauna. So schnell kann man garnicht trinken, wie einem der Schweiß aus den Poren rinnt. Als es dann auf Nachmittag zugeht, bewaffne ich mich mit einer Trinkflasche, stürze mich in die unbekannte Welt und bin nach wenigen Schritten in Chinatown. Ich komme an vielen schmalen, eng aneinander gereihten Häusern vorbei. Irgend jemand hat jedes in einer anderen Farbe gestrichen, so dass es einfach nur bunt ist. Ich wandere durch die Straßen und sehe eine Garküche neben der anderen, chinesisch, indisch, McDonalds, alles was das Herz begehrt. Während die ganzen Bleichgesichter in den bekannten Dickmachstuben einkehren, entscheide ich mich erst für chinesisch. Beim Betreten der Garküche werde ich zwar kurz komisch angeguckt, als ich jedoch etwas zu essen bestelle, werde ich freundlich aufgenommen. Und es ist einfach nur lecker. Soviel kann ich garnicht essen, wie ich ausprobieren möchte.
Und an jeder Ecke schlägt einem der leckere Essensduft entgegen. Doch dann ändert sich der Duft und ich habe das Gefühl, inmitten einer riesigen Räucherhöhle zu stehen. Langsam weitergelaufen und um die Ecke geschaut, sehe ich einen bunten Tempeln. Hinter dem Eingangsportal hängen viele qualmende Räucherstäbchenspiralen, hier haben Mücken keinen Zutritt. Im Tempel, der dem Gott des Krieges gewidmet ist, ist alles kunterbunt, Kinder spielen, Erwachsene ruhen sich aus oder beten.
Beim Laufen durch Chinatown fällt einem vom Treppensteigen unweigerlich auf, dass die Ladeneingänge hier meistens um einiges tiefer sind, als die Straße selbst. Ein freundlicher Chinese erklärt mir, dass die Häuser umso älter sind, desto tiefer sie liegen. Wozu eine Straße komplett aufbuddeln, wenn man die Leitungen und die neue Straße auf die alte Straße bauen kann. Logisch, spart ja auch Zeit und Geld.
Weiter erzählt er, dass dieser Stadtteil früher "Das alte Kuala Lumpur" hieß, da die Stadt hier 1857 gegründet wurde, als hier ganz viel Zinn, hauptsächlich durch chinesische Minenarbeiter, abgebaut wurde. Als die Stadt dann 1880 von den Briten kolonialisiert wurde und sie immer mehr Menschen anzog, wurde der Stadtteil in Chinatown umbenannt.

Am Abend verschlägt es mich dann noch zu einem Inder um die Ecke, auch sehr lecker und ganz anders als beim Inder in Berlin, hier ist alles sehr sehr süß, mit scharfer Soßen und Currydip wird es ein Traum. Es ist nur etwas gewöhnungsbedürftig, mit Händen zu essen (nur mit der rechten, mit der linken wird ja etwas abgewischt ;-)).


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Ein Hindutempel von 1873Ein Hindutempel von 1873
Ein Hindutempel von 1873

Sri Maha Mariamman Temple
EingangsportalEingangsportal
Eingangsportal

Sri Maha Mariamman Temple
Ein SchreinEin Schrein
Ein Schrein

Chan See Shue Yuen
jedem Gott seinen Schreinjedem Gott seinen Schrein
jedem Gott seinen Schrein

Chan See Shue Yuen


14th March 2011
Ein Bunny - Haben wir das Jahr des Hasen? (durchaus ernst gemeinte Frage)

2011 ist das Jehr des Metall-Hasen ;-)
14th March 2011

I love your photos!
Wonderful capture of Kuala Lumpur. Your tourist energy is enviable, exploring the silent and colourful corners of my city. Thanks for visiting KL and come again:)
15th March 2011
Ein Bunny - Haben wir das Jahr des Hasen? (durchaus ernst gemeinte Frage)

yes
ja es ist tatsächlich das jahr des hasen!!!!gib auf dich acht...so ganz alleine!!

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