La gohn Laos!Sawadii krap Thailand!


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Laos' flag
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April 18th 2010
Published: April 18th 2010
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Und wieder bin ich am Mekong, diesmal in der laotischen Grenzstadt Huay Xai. Das thailändische Chiang Kong liegt nur einen Steinwurf entfernt am anderen Ufer. Länger als normalerweise bleibe ich in dieser Grenzstadt. Ich habe noch ein paar Tage auf meinem Visum übrig und da ich erst am 20. April mit einem Couchsurfer in Thailand verabredet bin, würde ein früherer Übertritt bedeuten, dass ich unnötigerweise mein Thai-Visum anbreche, um zwei Tage in der thailändischen Grenzstadt zu bleiben. Außerdem ist gerade Wochenende und die laotischen Grenzbeamten verlangen für Grenzübertritte am Wochenende Extra-"Gebühren".

Nach fast zwei Monaten Reisen nach dem Motto "Lao P.D.R. - Please don't rush!" kann ich nur sagen: "Kommt nach Laos bevor es zu spät ist." Vor dreieinhalb Jahren habe ich das schon einmal zu einigen Leuten gesagt und teilweise bekomme ich das Gefühl, dass es schon zu spät ist. Vang Vieng ist zu einer Dauerparty verkommen, Luang Prabang wurde zu einem Disneyland für Pauschaltouristen und im Zentrum von Vientiane leben scheinbar mehr Expats als Lao. Und doch findet man es noch, das unverfälschte Laos. Vientiane bleibt dem oben genannten zum Trotz die entspannteste Hauptstadt Südostasiens. Die Menschen im ganzen Land sind unglaublich freundlich, die Natur einmalig und das Essen köstlich. Außerhalb der drei genannten Orte ist es auch alles andere als überlaufen. Laos ist vielfach so, wie Thailand vor 10-15 Jahren. Und Dinge, die dort falsch gemacht wurden (wie das übermäßige Besuchen einheimischer Bergvolkdörfer durch Trekkinggruppen), wird hier versucht, besser zu machen. Der Tourismus in diesem Land ist imer noch jung und Anbieter, die einen für einen umweltverträglichen Tourismus stehen, sollten unterstützt werden.

Hier sind noch ein paar letzte Bilder aus Laos. Morgen geht es dann weiter in das Land des (nicht mehr ganz so ungezwungenen) Lächelns. Sicherlich habt Ihr die Bilder aus Bangkok auch im deutschen Fernsehen gesehen. Zur Beruhigung: Ich übertrete die Grenze im äußersten Norden des Landes. Die Demonstrationen finden ausschließlich in Bangkok statt (kleinere Demos in Chiang Mai verliefen friedlich und weit entfernt von den für Touristen interessanten Gebieten). Bis ich nach Bangkok komme dauert es noch ein paar Wochen, aber selbst dort besteht keine Gefahr, solange man sich von Menschenansammlungen fern hält (und möglichst nicht in roten oder gelben T-Shirts rumläuft). Falls Ihr mir nicht glaubt, schaut Euch die Seite des Auswärtigen Amts an. Die Nachrichtenlage behalte ich natürlich im Auge.

Long live the King!


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