Mumbai


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India's flag
Asia » India
April 22nd 2012
Published: June 20th 2017
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Gleich am frühen Morgen kommen wir, wenn auch später als erwartet, in Mumbai an.

Nach ein paar hundert Metern Laufen bekommen wir auch tatsächlich zu einem halbwegs akzeptablen Preis ein Taxi zum Hotel, wo man uns freundlich begegnet und direkt nach dem Frühstück ein Zimmer für uns habe. - Nur leider ohne Meeresblick, den wir gerne wollten.

Um 12:00 Uhr wird aber ein Zimmer mit Fenster uns Meerblick frei...Also lassen wir die Rucksäcke stehen und ziehen schon einmal los. Die Aufgabe für heute lautet Shoppen, denn die meisten Klamotten die wir dabei haben sind entweder sehr aufgetragen, oder eben billiges, indisches Fabrikat, welches keine 3 Wochen mehr hält. Bevor wir also in Australien viel Geld für neue Klamotten ausgeben, kaufen wir sie doch lieber hier, diesmal aber in besserer Qualität.

Nach einem kurzen Abstecher zum Taj Mahal Palace Hotel und dem Gateway Of India (seineszeichens Wahrzeichen von Mumbai) landen wir also auf dem Colaba Causeway und finden einen Markenartiklershop neben dem nächsten. Es zieht uns (vielleicht auch ob der geballten Werbung) magisch zu Pepe Jeans hin, doch als wir dort ankommen, machen die den Laden gerade erst auf und sind noch nicht bereit für Kundschaft. Ganz anders hingegen LEVIS, die ein
Auf dem Weg zur Morgentoilette!Auf dem Weg zur Morgentoilette!Auf dem Weg zur Morgentoilette!

...im Eimer ist Wasser um den Hintern zu reinigen. Per linker Hand versteht sich...
paar Häuser weiter zu finden sind und seit der 501 in der Oberstufe eigentlich so gar nicht mehr meine Wahl, was Jeans angeht... Zu meiner großen Überraschung werde ich aber fündig und lasse mir von einer sehr hilfsbereiten Verkäuferin eine Hose „andrehen", die nur noch etwas (gratis) gekürzt werden muss.

Ein guter Einstieg in den Shoppingtag also – bin ich doch sonst immer eher nicht so schnell entschlussfähig bei Klamotten...

Als nächstes steuern wir dann noch einmal Pepe an und Netti findet auch wirklich 2 Shirts die ihr gefallen, während die Jeans an uns irgendwie alle doof aussehen. Da auch der Service vergleichsweise schwach und unfreundlich ist, sehen wir zu dass wir Land gewinnen und stolpern in der Folge von einem Sportartikeloutlet zum nächsten, ohne etwas zu finden. Es ist zwar alles wirklich deutlich günstiger als in Deutschland (weit weniger als die Hälfte, eher ein Drittel), aber wenn es eben alles nicht sitzt, ist es auch Nichts wert.

So schlendern wir weiter, vorbei an der National Gallery Of Modern Arts und dem Beeindruckenden Prince Of Wales Musem, welches mittlerweile den zungenbrecherischen Namen Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya trägt, in Richtung Chhatrapati Shivaji Terminus (oder auch CST) – dem bombastischen Hauptbahnhof Mumbais an dem wir morgens angekommen waren - der wirklich die hohe Baukunst der Englischen Kolonialherren eindrucksvoll präsentiert.

Wir laufen einmal durch den riesigen Bahnhof und kommen linksseitig wieder aus dem Gebäude heraus und gehen einmal quer über die Sprtfläche des Azad Maidan auf dem zig Kricket Spiele stattfinden, hinüber zur MG Road.

Hier ist (am Straßenrand) Mumbai's Kleidermarkt zu finden. Es ist brechend voll und das „Yes, Madam look...“ geht uns nach kürzester Zeit auf den senkel, somal sie für Frauen auch nicht wirklich schöne Shirts haben.

Wir machen also in der Folge einen Schlenker auf die Straße und lassen die Händler ihr Glück bei anderen Touris versuchen.

Bald sehen wir vor uns den nächsten Prachtbau: dem Städtischen Gerichtsgebäude. Es ist zwar nicht so hübsch wie andere Bauten, aber sein Größe beeindruckt durchaus und strahlt Macht aus.

Direkt daneben steht die hübsche Convocation Hall, die einer Kirche ähnelt sowie der Rajabhai-Glockenturm unter dem sich die Bibliothek befindet. Wir haben uns Mumbai wirklich weniger ansehnlich vorgestellt und sind sehr positiv überrascht.

Was uns aber fast noch mehr überrascht ist, wie leer die Stadt wirkt. Wir hatten erwartet eine Stadt vorzufinden, die überall aus allen Nähten platzt, dem ist aber abseits der großen Straßen mit Nichten so.

Wir gehen nun gemächlichen Schrittes zurück in Richtung unseres Hotels und des LEVIS Shops, wo meine Hose auf mich wartet und auch Netti noch einmal luschern wollte. Was dann geschieht ist wohl eher als Shopping-Wahn denn als Luschern zu bezeichnen... Wir verlassen den Laden am Ende nach kurzer Schneider-Pause mit 4 paar Jeans, 6 T-Shirts, 2 Gürteln, Socken und Unterwäsche (plus unseren alten Klamotten J)! Die Verkäuferin hatte ihren Job echt drauf! Etwas erschrocken darüber, dass wir nun wirklich einen guten Teil des Geldes, was wir bisher pro Tag gespart hatten auf den Kopf gehauen haben, aber trotzdem Glücklich, kommen wir kurz später im Hotel an und nehmen erstmals unser Zimmer in Augenschein. Es gefällt, wenngleich es wirklich deutlich heißer ist, als die innenliegenden Zimmer....

Nach einer kalten Dusche und der 2ten Halbzeit Augsburg-Schalke (wieso können die doofen Schalker nicht so ein Spiel mal gewinnen!?!) ist Netti bereits im Reich der träume angekommen während ich diese Zeilen hier schreibe und mein Magen mich darauf hinweist, dass wir kein Abendessen hatten (und auch kein Mittag).... In diesem Sinne: NAMASTE.


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