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September 18th 2015
Published: September 18th 2015
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Ich werde die letzte Woche einfach mal anreißen, da für mich zwar einiges passiert ist, aber nicht so viel was ich ausführlich beschreiben müsste.

14. September: Wichtig ist das wir uns am Montag eine Grundschule angesehen haben und einen ersten Eindruck vom Unterricht bekommen haben. Besonders aufgefallen ist mir, dass chinesische Schüler alles mindestens zwei Mal wiederholen müssen. Als Abschluss der Unterrichtsstunde wurden dann die vier Freiwilligen die im Hintergrund saßen gebeten mit den Schülern das eingeübte Gespräch zu führen. Für mich endete es dann damit das ich ca. 30 Autogramme in Schulbücher geschrieben habe und das bei einer Klassen Größe von 61 Schülern. Am Ende wurde ich geradezu überrannt und zur Seite gedrängt, weil so viele noch ein Autogramm haben wollten. Nach dem Mittagsessen ging es dann in eines der Dörfer um Gongcheng um wieder einen, diesmal wesentlich kleineren, Berg zu erklimmen. Wieder war die Aussicht toll. Im Anschluss daran durften wir noch mit einem Bambusfloß über einen kleinen Fluss schippern und ich habe sogar selber den Steuermann gemacht. Das war wirklich süß und einfach mal entspannend. Damit war der Tag auch praktisch beendet.

15. September: Heute haben wir das selbe gemacht wie gestern: Uns Unterricht angesehen. Allerdings mit dem Unterschied, dass es diesmal eine High-School war und der Unterricht wirklich mies... Keinerlei Motivation zu erkennen und einfach stumpf. Am Ende der Stunde durften wir uns wieder unterhalten und ich habe sofort einen Fanclub gefunden, der mir gesagt hat wie schön meine Stimme ist. Das wusste ich natürlich schon, aber es war trotzdem nett 😉 Und auch heute galt es wieder auf ein Dorf zu fahren und mal zu schauen was dort so gibt. Diesmal war es Fungyang und hier liegt die ehemalige Zentrale von Greenway. Dort haben wir uns auch erstmal umgesehen und sind dann in einen künstlich angelegten See, der durch eine gestaute Quelle entstanden ist, gesprungen. Ultimativ erfrischend. Es war sowieso schon sehr warm und schwül, da tat das richtig gut. Abends ging es dann noch mal in den Barbeque-Laden um die Ecke. Natürlich wurde wieder Bier getrunken, etwas mehr als letztes Mal, aber nicht zu viel.

16. September: Heute ist Isabella von einem Businesstrip zurückgekehrt und hat uns erstmal eine Aufgabe für den ganzen Tag gegeben. Wir sollten für den nächsten Tag eine Unterrichtsstunde vorbereiten, die wir wieder in der Runde der Freiwilligen halten sollten. Das habe ich auch gemacht und dann war der Tag auch schon draufgegangen.

17.September: Heute habe ich dann die Stunde gehalten, es war gar nicht so scheiße. Eigentlich sogar ganz gut. An Hand dieser Stunden wurden wir dann final unseren Schulen zugewiesen. Ich werde für ein Jahr nach Jiahui gehen, einer Kleinstadt, die etwa 40 Minuten von Gongcheng entfernt ist. Dort werde ich ganz alleine an einer Middle School unterrichten. Zu dem Zeitpunkt an dem ich schreibe, weiß ich auch schon dass ich zehn Unterrichtsstunden pro Woche geben werde und auch an der Schule wohnen werde, eventuell werde ich auch einmal pro Woche nach Gongcheng zurückfahren und an der High-School unterrichten. Ich freue mich riesig und bin schon ganz schön aufgeregt. Dann habe ich heute erfahren, dass ich zusammen mit Danilo dafür ausgewählt wurde an einem Projekt auf der Insel Hainan teilzunehmen. Dort sollen wir dann helfen eine Schildkröten-Auffangstation zu errichten, also wirklich mit tauchen und Sachen schleppen und so weiter. Das wird unglaublich. Davon wird es definitiv Fotos geben und ich werde einige davon hochladen.

Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen. Lasst doch mal einen Kommentar da, dann kann ich ein wenig mit euch interagieren. Tschüss.

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20th September 2015

Tolle Sache
Ich finde es einfach, wie einfach man heutzutage miteinander in Kontakt bleiben kann. Weiß ich ja auch schon von Thomas und Yvonne. Du schreibst aber auch sehr interessant über das, was Du da so machst. Liebe Grüße

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