Ich bin kein Star, lasst mich hier drin!


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Asia » Cambodia » South » Sihanoukville
February 13th 2010
Published: February 13th 2010
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Eine Woche habe ich jetzt im Dschungelcamp verbracht. Im Gegensatz zu dem im Fernsehen, befindet sich dieses auf einer paradiesischen Insel namens Kho Ta Kiev ungefähr eine Stunde mit dem Boot von Sihanoukville entfernt. Sie ist größtenteils mit Dschungel bedeckt, der teilweise direkt bis zum Strand reicht. Die Strände sind überwiegend menschenleer und das Wasser ruhig und ideal zum Schwimmen.

Leider hat dieses Paradies auch seine Schlangen, wobei man diesen nicht so häufig begegnet. Gefährlicher waren de Seeigel direkt in der Bucht vor unserer Unterkunft. Wenige Meter daneben war allerdings ein vollkommen ungefährlicher Sandstrand. Ärgerlich waren hier nur die Sandfliegen. Natürlich gibt es im Dschungel auch noch den ein oder anderen Skorpion, Fledermäuse und wie überall auf der Welt natürlich Ratten.

Auf der Insel gibt es lediglich zwei Resorts. Außerdem befindet sich noch ein Militärlager dort, aber die Jungs sind ganz cool und kommen wohl auch schon mal auf einen gemeinsamen Joint vorbei.

Ich bin in der Treehouse Bay TEN103 untergekommen, einer einfachen, aber familiären Unterkunft im Dschungel und in Strandnähe. In der Regel stiegen nie mehr als 15 Leute dort ab, darunter war ein nicht geringer Anteil Einzelreisender und auch das Durchschnittsalter war etwas höher, als das des üblichen Partyvolks, das in Sihanoukville, besonders am Serendipity Beach, einer Art kambodschanischem Ballermmann, negativ auffiel.

Das Resort erinnert in der Tat ein wenig an das Dschungelcamp aus dem TV (Ihr wisst schon, das das angeblich nie einer sieht.) Es gibt weder Elektrizität noch warmes Wasser. Die Toilette ist eine einfache asiatische Stehtoilette (eine gemeinsame für das ganze Camp) ohne Spülung; es muss mit der Schöpfkelle Wasser geschöpft und dann in die Schüssel geschüttet werden. Auch zum Duschen nimmt man mit einer Schöpfkelle Wasser aus einem großen Fass und übergießt sich dann damit.

Übernachten kann man entweder in offenen Baumhäusern, deren Einrichtung aus einem Bett mit Moskitonetz und einem Korbstuhl besteht, oder in großen Hängematten der US-Airforce, die mit einem eingebauten Moskitonetz versehen sind. Ich habe letzteres gewählt. Die erste Nacht war zwar etwas unruhig, aber nach zwei Nächten habe ich mich daran gewöhnt.

Im Gegensatz zum TV-Dschungelcamp ist das Essen hier allerdings erstklassig. Fürs Frühstück steht eine kleine Anzahl westlicher Standards zur Verfügung, während man Mittags zwischen wenigen asiatischen Standards wählen kann (Gebratener Reis/Nudeln, Nudelsuppe, Curry, jeweils für ca. 2,50-3 $, oder ein BBQ für ca. 5-6$). Abends gibt es zusätzlich zur regulären Speisekarte ein etwas teureres Special. Da einer der Besitzer Italiener und Koch ist,fällt das häufig italienisch aus, aber es gab an einem Abend sogar mal hausgemachte Spätzle! Andere Specials waren hausgemachte Pasta mit Meeresfrüchten (z.T. selbst gefangen), Pizza (echt italienisch!), Schweinebraten, etc.pp.. Der Preis lag jeweils bei 6 bis 7,50 $.

Dschungelprüfungen gab es natürlich auch: Schnorcheln im mit Seeigeln verseuchtem Wasser (dabei hab ich mir ein paar fiese Stacheln in dem Fuß geholt), Sonnenbaden am "Sandfly Beach", Kayaking zwischen meterhohen Wellen, aus dem Dschungel ein mit Skorpionen besetztes Stück Holz holen, das eigentlich als Sitzbank dienen sollte, aber dann zerbrach und nicht zuletzt "Extreme Sunset Watching", ein tägliches Ritual, das den heimischen Fernsehabend locker ersetzte.


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14th February 2010

Kho Ta Kiev Bild Nr. 19
ist mein Lieblingsbild der Serie. Ich bin auch üüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht neidisch - kein kleines bisschen! Menno! :D
20th February 2010

Der Bungalow sieht gut aus. An welchem Strand war das?
20th February 2010

Das war am Serendipity Beach, allerdings nicht direkt am Strand, sondern etwas abgesetzt.

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