angkor


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Cambodia's flag
Asia » Cambodia » North » Angkor
April 18th 2014
Published: April 19th 2014
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der erste tag in angkor beginnt dank übelkeit und zunehmenden kreislaufproblemen nicht optimal, aber wir verlassen trotzdem früh morgens das hotel, um mit theng, unserem guide, und ly, unserem tuktuk driver, richtung angkor aufzubrechen. primär bestaunen wir den sonnenaufgang über angkor wat, zwar mit 500 anderen touristen, aber es ist weniger schlimm als gedacht. bei noch angenehmen temperaturen verfärbt sich der himmel über den teichen vor angkor wat zuerst blassrosa um dann in kräftigem orange die morgendliche sonne preis zu geben.
weiter geht es durch angkor wat und anschließend nach angkor thum mit der elefantenterasse und vielen aufstiegen über hohe, steile treppen zu den mehrstöckigen (ancestor) tempeln. über uns schwirren riesige libellen durchs dürre gras und der schweiß beginnt in bächen zu fließen. die unzähligen in sandstein gemeißelten götter, krieger, tiere und menschen sind in ihren ausmaßen und vor allem der detailverliebtheit kaum wahr zu nehmen. dank unseres guides erfahren wir einige der geschichten, die an den schier endlosen wänden, vor allem von angkor wat, dargestellt sind. viele tempel sind sowohl dem buddhismus wie auch dem hinduismus gewidmet, so auch angkor wat, der eigentlich als vishnu tempel erbaut wurde und später mit buddha figuren überschwemmt wurde.
wir kommen zu der ehre, eine zeremonie, vergleichbar mit unserer erstkommunion, um ein kleines mädchen mitverfolgen zu dürfen. mönche chanten vor der familie für das lebensglück des mädchens und zum schluss wird ihr kopf geschoren und die ganze familie mit “weih"wasser bedacht.
der tempel der 54 türme mit 216 gesichtern, prasat bayon, gefällt uns besonders gut und auf dem dach des nächsten tempels werden uns räucherstäbchen in die hände gedrückt und wir mit einem langen leben gesegnet.
nach dem mittagessen, das erwartungsgemäß eher von markus verzehrt wird, fahren wir zum prasat ta prum tempel, der zu ehren der königsmutter im 11. jahrhundert erbaut wurde, und im film "tomb raider” berühmt wurde. auch, wenn hier das (asiatische) touristenaufkommen noch einmal verschärft ist, beeindrucken die die ruinen zerwühlenden bäume sehr. seit dem 13. jahrhundert wachsen die riesigen bäume mit ihren elendslangen wurzeln quer über den tempel und zerdrücken ihn dabei allmählich. die dächer und auch die reliefs sind mit grau-grünem moos, manchmal auch mit grünspan überzogen - wie in einem märchen! über allem liegt eine schwüle decke, die das zirpen der zirkaden noch zu verstärken scheint.
unser letzter tempel für heute, prasat kravan, aus teils ungebrannten ziegeln errichtet, diente zu ehren eines königs aus dem 10. jahrhundert und schließt unsere heutige tour ab.
leider freue ich mich seit etwa acht uhr auf das hotelbett und ich hoffe daher sehr auf die gute konditution meiner mama, um morgen mit mehr elan die tempel erklimmen zu können!


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