Erste Woche Madagaskar


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Africa
June 13th 2012
Published: June 21st 2012
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Wir sind nun seit einer Woche in Madagaskar und haben schon viel gesehen und erlebt:

7.6.
Wir bringen das Auto zurück und erleben eine unliebsame Überraschung: wir müssen den Pannen-Reifen, den wir ja flicken liessen, bezahlen. Weil er bei Übernahme des Autos neu war und nur die abgenutzten Millimeter angerechnet werden, ist der Preis entsprechend hoch. Wir diskutieren noch, aber sie halten uns das Kleingedruckt unter die Nase, und ja, dort steht es. Hätten wir ihn wenigstens nach der Reparatur wieder montiert, dann wäre es etwas billiger gekommen! Aber wir wollen nicht nörgeln, wir sind dankbar war dies der einzige Schaden. Gemeinsam mit einer Familie aus Lörrach, die ebenfalls gerade ihr Auto abgegeben hat, werden wir zum Flughafen gebracht. Wir können unser Gepäck gleich bis Antananarivo durch-checken, das erspart uns die Schlepperei in Johannesburg. Die Zeit bis zum Abflug vertreiben wir uns mit Schaufenster-Shoppen und Essen. Der Flug nach Jo'burg verläuft kurz und schmerzlos. Wir fahren zu einem Backpacker-Hostel und picknicken im Zimmer, dann lassen wir die Kids vor dem Fernseher einschlafen und gehen noch schnell auf ein Bierchen in die Bar. Doch der Barkeeper ist ein echter Entertainer, im Nu macht er aus der zusammengewürfelten Kundschaft aus aller Welt eine verschworene Truppe und serviert uns einen „typisch südafrikanischen“ Drink nach dem andern... So finden wir erst spät und leicht beschwipst zurück ins Zimmer. Die Kinder schlafen selig.

8.6.
Auch der Flug nach Tana (der Name „Antananarivo“ ist selbst den Einheimischen zu lang) ist kurzweilig, wenn auch ziemlich turbulent. Wir plaudern mit einem jungen Freiburger, der auf einer Farm in Südafrika ein Praktikum macht und jetzt kurz das Land verlassen muss um ein neues Visum zu kriegen. Er wird im September in Zollikofen das Agrikulturstudium beginnen. Die Welt ist klein! Wir werden im Namen des Hotels Anjari von einem Taxichauffeur empfangen und in die Stadt gefahren. Die Luft ist kaum zu ertragen, dicke, schwarze Abgaswolken schweben über der Strasse und dringen durchs offene Fenster herein. Uns wird allen schlecht. Doch der Anblick der geschäftigen Leute, der trocknenden Wäsche über den Zäunen, der Marktstände und Essensbuden entschädigt uns für die Unannehmlichkeiten. Es heimelt uns, vieles erinnert uns stark an Südostasien, die Atmosphäre ist ganz anders als in Namibia. Bei einem Spaziergang ins Zentrum kriegen die Kinder eine erste Ladung geballter Aufmerksamkeit der Einheimischen. D zitiert Skipper aus der Trickfilmserie „die Pinguine aus Madagaskar“, (wie treffend!), der im Zoo mit seinen Freunden dem Publikum gegenübersteht: „stur lächeln und winken, Männer, immer stur lächeln und winken!“ Dies wird in den kommenden Wochen wohl ihr Motto sein... Im leichten Regen suchen wir uns einen Weg durch die engen Gassen, die durch die ausgebreitete Ware der Kleinst-Händler auf der einen und dichten, stehenden Verkehr auf der anderen Seite kaum noch passierbar sind. Im Shoppingcenter sehen wir uns mal die Preise an, damit wir ungefähr wissen, was wieviel kostet. Schliesslich wollen wir nicht gleich beim Kauf des ersten Bundes Bananen als Greenhorns entlarvt werden! Wir kaufen Baguettes – fertig mit dem pampigen Toastbrot! - Käse, Wurst und Früchte und als Heimweh-Pflaster eine Toblerone. Für den Rückweg nehmen wir ein Taxi, was allerdings wegen der vielen Einbahnstrassen und des unsäglichen Verkehrs mindestens ebenso lange dauert wie der Fussmarsch. Picknick im Hotelzimmer, Schule, Lesen und Fernsehen (es ist ja schliesslich französisch) und schon ist es Zeit fürs Abendessen. Weil es schon dunkel ist und wir uns nicht nach draussen trauen speisen wir im hoteleigenen Restaurant. Und wie! Es bietet indisch-madagassische Küche, da finden alle etwas nach ihrem Geschmack. A fasst unseren ersten Eindruck von Tana passend zusammen: es stinkt und hat zu viele Leute, aber sonst ist es schön hier!

9.6.
Wir frühstücken wie die Könige, mit Croissants und Omellette und einem undefinierbaren weisslich-trüb-dickflüssigen Fruchtsaft. Es ist strahlend schönes Wetter, der Smog hat sich vorübergehend aufgelöst. Wir fragen und handeln mit drei Taxifahrern, bis wir den ungefähr korrekten Preis zur „gare routière“, dem Busbahnhof, eruiert haben und fahren dort hin. Wir wollen ausfindig machen, wann und wo morgen unser Bus fährt – kein leichtes Unterfangen, werden wir doch sofort von einem dutzend wild gestikulierender Männer umringt, die uns alle ihre jeweilige Busgesellschaft empfehlen. Eine weitere Taxifahrt, mit kurzen Unterbrüchen zum Tanken und Ersatzteil montieren, bringt uns zum Zoo/Botanischen Garten. Dort treffen wir auf King Julian (eine weitere Figur aus den Pinguinen von Madagaskar), den Ringelschwanz-Lemur, sowie viele weitere Lemurenarten. Sie leben auf mehreren Inseln auf einem See, wo man sie gut beobachten kann. Auch ein Fossa ist zu sehen, einzige Raubkatze Madagaskars: ein unansehnliches kleines braunes Tier mit spitzer Schnauze, scharfen Zähnen, schmalem Körper und langem Schwanz. Das Nacht-Haus, wo die nachtaktiven Arten zu sehen wären, und das Reptilienhaus haben leider geschlossen, wie es den Anschein macht wohl für immer. Der ganze Zoo wurde mit Hilfe europäischer und amerikanischer Tiergärten erbaut und bestückt, es wirkt, als ob einfach die seither gestorbenen Tiere nicht mehr ersetzt wurden. Trotzdem scheint der Park für die Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein, es hat viele schön herausgeputzte Leute. Wir werden freundlich gegrüsst und bestaunt und sind beliebtes Fotosujet. E meint, wir seien doch keine Lemuren... Für die Rückfahrt in die Stadt versuchen wir, einen der öffentlichen Minibusse zu erwischen. Erst warten wir auf der falschen Strassenseite, dann kommt lange keiner mit der richtigen Nummer, dann fährt einer einfach vorbei, schliesslich klappt es aber doch noch. Die Busse haben 14 Plätze, unser ist bereits mit 19 Personen besetzt als wir zusteigen. Wir denken, mit 24 sei jetzt wohl das Maximum erreicht, aber unterwegs quetschen sich nochmals fünf Leute rein! Da darf man keine Berührungsängste haben. Dafür kostet es für uns alle auch nur knapp 50 Rappen, ein Zehntel der Taxifahrt. Wir kaufen nochmals Proviant ein und erstehen bei einer Strassenhändlerin, die auf drei Quadratmetern Trottoir in etwa das selbe Sortiment anbietet wie die Haushaltwarenabteilung eines Berner Warenhauses, einen Sparschäler für die Rüebli. Bei einem Bankomat beziehen wir 2 Mio Ariary (Fr. 500.-) und eilen dann mit unseren dicken Hosentaschen zurück ins Hotel. Dort schauen wir „Drachenzähmen leicht gemacht“ auf französisch, das muss heute als Schulstunde reichen. Nach sechs Wochen im Auto sitzen sind wir unfit, der heutige Ausflug hat uns alle ziemlich geschafft. Nach dem Znacht schauen wir nochmals fern, das EM Gruppenspiel ist mit madagassischem Kommentar gleich noch viel unterhaltsamer!

10.6.
Am Busbahnhof klappt alles bestens, wir finden den richtigen Bus, genannt Taxi-Brousse, und der fährt auch bald los. Es ist das gleiche Modell wie der Stadtbus gestern, aber für Überlandfahrten werden offenbar die 14 Plätze nicht überbucht. Das Gepäck wird auf dem Dach festgezurrt, so sitzen wir recht komfortabel, wenn auch so noch recht eng. Die Strasse ist leider tadellos, denn das scheint den Fahrer zum Rasen zu animieren. Mit einer Einheitsgeschwindigkeit von gefühlten 80km/h braust er dahin, egal ob um Kurven, durch Dörfer (da wird einfach etwas mehr gehupt), oder bei an Fahrlässigkeit grenzenden Überholmanövern. Gebremst wird nur im äussersten Notfall. Wir kriegen schier den Krampf vom Verstellen. Zum Glück werden wir durch die Landschaft abgelenkt: alles ist grün! Reisterrassen, Gemüsefelder, Wälder, Wiesen. Die Häuser in den kleinen Dörfern bestehen aus einem Holzgeflecht, sind mit terracotta-farbenener Erde verputzt und mit Palmblättern gedeckt. Ziegen und Zebu-Rinder und Pferde grasen, Enten watscheln durch die Reisfelder. Am Strassenrand verkaufen die Leute Bananen, Zitrusfrüchte und Melonen. Wir können uns nicht sattsehen! In Moramanga steigen wir um in den Lokalbus. Der pfercht auf der gleiche Fläche eine Sitzreihe mehr rein, und die Sitze sind so schmal, dass fünf statt drei Plätze pro Reihe gerechnet sind. Jetzt wird's für uns weisse Lulatsche definitiv eng, wir müssen die Beine quer stellen, weil unsere Oberschenkel sonst nicht reinpassen. Diese Fahrt dauert aber nicht lange, nach einer knappen Stunde sind wir in Andasibe. Wir haben beim Dorfeingang ein Hotel mit hübschen Bungalows gesehen, und unterwegs dorthin spricht uns Eugène an, er ist lizenzierter Guide im Nationalpark und erklärt uns, was es mit den verschiedenen Parkgesellschaften auf sich hat und warum wir unbedingt zur seinigen kommen sollten. Wir wollen trotzdem noch zum Parkeingang spazieren und uns selbst ein Bild machen. Er begleitet uns und macht uns auf viele Pflanzen aufmerksam, zeigt uns Lemuren und zwei winzige Chamäleons, die er beim Vorbeigehen auf Zweigen sitzen sieht. Das beeindruckt uns dermassen, dass wir ihn nun doch engagieren für die Wanderung morgen. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel, werden aber mit Hingabe bekocht. D schluckt leer, als sein frittierter Fisch samt Kopf vor ihm steht, kämpft sich aber tapfer durch die Gräten. Nach dem Znacht holen wir unsere starke Taschenlampe und machen uns auf einen Nachtspaziergang. Wie geniessen wir diese Freiheit! Keine gefährlichen Tiere, die uns angreifen wollen! Leider bleiben auch die ungefährlichen unsichtbar, gerade mal einen Nachtfalter und eine Spinne sehen wir im Lichtkegel. Hoffentlich haben wir morgen mehr Glück.

11.6.
Zum Zmorge gibt's Crepes, Punkt acht stehen wir am Parkeingang und werden von Eugène begrüsst. Er führt uns in den kleineren der beiden Parks, der grosse wurde vor zwei Monaten von einem Zyklon verwüstet und ist im Moment unzugänglich. Eugène ist hier im Dorf aufgewachsen und seit 25 Jahren Guide. Er sieht überall interessante Pflanzen und Tiere: wilder Ingwer, essbare Beeren, ein Kraut gegen Bauchschmerzen, ein als welkes Blatt getarnter Schmetterling, Paradiesvögel. Nur die Indri, grösste der Lemuren-Arten und einzige ohne Schwanz, sind gut versteckt, auch die Lockrufe, die Eugène ab Tonband spielt, erzielen keine Ergebnisse. Er ist schon etwas besorgt, doch nach fast zwei Stunden finden wir doch noch eine vierköpfige Familie auf einem Baum. Indri kommen nur gerade in dieser Gegend hier vor, sie sind territorial und ernähren sich ausschliesslich von Blättern (andere Lemuren fressen vorwiegend Früchte und wandern herum). Sie leben monogam, stirbt ein Partner bleibt der andere alleine – und das bei einer Lebenserwartung von bis zu 80 Jahren! Die Jungen bleiben bis zur Geschlechtsreife mit ca 5 Jahren bei den Eltern. Dann sucht sich das Männchen eine Partnerin und lebt eine Weile mit ihr bei deren Familie. Wenn sie ihn akzeptiert, suchen sich die beiden ein neues Territorium. Indris kennen drei verschiedene Ruflaute: der Kommunikationsruf zur Markierung des Territoriums und als Orientierung untereinander, der Liebesruf zur Partnersuche sowie der Alarmruf bei drohender Gefahr von Fossas oder Raubvögeln. Nur ganz selten kommen sie von den Bäumen herunter, nämlich wenn sie zur Neutralisierung der Magensäfte Erde fressen müssen. Dann klettern sie einzeln herunter, während die anderen Wache halten. (Wir verstehen mehr französisch als wir dachten!). Auf dem Rückweg kommen wir an einem ausgerissenen Baum vorbei, unter dessen Wurzeln eine Boa Constrictor lebt. Sie komme sonst meistens heraus um sich zu sonnen, aber heute ist sie nicht da. E ist froh. Zu guter Letzt zeigt uns Eugène einen heiligen Baum, der angeblich die Form der Blätter verändert und Wünsche erfüllt. Wer mit einem Messer die Rinde verletzt ist verflucht, ebenso wer sein Gelübde nicht einhält. Nach der Wanderung spazieren wir durchs Dorf, überall hängt Wäsche zum Trocknen, Kinder spielen in den Gassen, Hühner gackern unter den Stelzenhäusern. Wir finden ein „Hotely“, ein Restaurant, und essen Poulet an Ingwersauce, weisse Bohnen und Reis und werden dabei von den Einheimischen Gästen beäugt. Am Nachmittag ist Schulzeit, danach wollen M und ich nochmals auf Lemurensuche (wir sehen noch eine Gruppe Braunlemuren), die Kids bleiben lieber beim Hotel und spielen Verstecken. In diesem Hotel, das lange das einzige hier war, haben übrigens auch schon Prinz Philipp und Sir Attenborough übernachtet! D fragt sich, ob es wohl schon damals so gemüffelt hat. Um 18h treffen wir nochmals Eugène zu einem Nachtspaziergang, wir sind gespannt, ob er mehr Erfolg hat als wir gestern. Und ob! Was der alles sieht! Chamäleons am Laufmeter (sie sind nachts ganz hell und deshalb gut sichtbar, wenn man weiss wo schauen. Man muss aber schnell sein, sie ändern im Lichtkegel sofort die Farbe), Frösche, Raupen und zwei Mauslemuren, die kleinste Lemurenart und nachtaktiv. Danach nur noch essen, duschen, vorlesen, schlafen.

12.6.
Als wir aufstehen regnet es in Strömen. Frühstücken und Packen, es regnet immer noch. Als wir uns zum Abmarsch an den Busbahnhof bereitmachen anerbietet sich der Hotelier, uns mit dem Auto nach Moramanga zu fahren. Das kostet zwar viel mehr, wir bleiben dafür trocken. An der Gare Routière dort versinken wir schier im Sumpf. Es dauert gut zwei Stunden bis unser Bus nach Toamasina (oder Tamatave, wie die Ortschaft an der Ostküste mit altem und immer noch gebräuchlicheren Namen heisst) und wir haben Zeit, dem Treiben zuzuschauen: Motorräder, Karren und Busse bleiben im tiefen Boden stecken und werden mit viel Gerede und Gelächter herausgezogen. Wer seine Schuhe sauber halten will, zieht sie aus. Einmal mehr sind wir von der Schönheit der Landschaft überwältigt. Die Strasse führt durch das Hochland, steile Hügel, bewachsen mit Bananenpalmen und Ananasstauden. An den Hängen kleben kleine Bauernhütten mit winzigen Gemüsegärten davor. Es regnet ab und an, der Fahrer hat seine liebe Mühe den Bus auf der nassen Strasse auf Kurs zu halten - wir wissen warum, wir haben das Profil der Pneus gesehen... Glücklicherweise fährt er vernünftiger als der Letzte. Wir sehen denn auch drei Unfälle, Lastwagen und Busse, die eine Kurve nicht gekriegt haben und in den Strassengraben gerutscht sind. Zum Glück blieb's jedesmal bei Blechschaden. Nach etwa drei Stunden halten wir in einem Dorf an, alle steigen aus und essen in einem der Hotelys, die zu diesem Zweck „Fast Food“ bereithalten. Will heissen es ist bereits ein Einheitsmenu gekocht, man kann sofort essen. Dieses effiziente System kennen wir bereits von Südostasien. Nach 20 Minuten sind alle fertig und es geht weiter für die zweite Hälfte der Reise. Es wird je länger je wärmer und feuchter. Die Frauen in den Dörfern tragen Sarongs, es blühen Hibiskus und Tagetes – es sieht wirklich immer mehr aus wie in Indonesien! In Tamatave erliegen wir der Versuchung und quartieren uns in einem etwas teureren Hotel ein. Und weil wir schon dabei sind uns zu verwöhnen essen wir Pizza Znacht und schauen EM in einer Touristenbeiz – und sehen hier erstmals noch andere Weisse. Kaum zu glauben: vor sechs Wochen waren wir in Swakopmund am Atlantischen Ozean, jetzt sind wir am Indischen! Uns behagt das Klima hier wesentlich besser.

13.6.
Ausserhalb der Stadt gibt es einen Naturpark, dort wollen wir hin. Wir fragen einen Taxifahrer, aber der verlangt einen horrenden Preis (wir realisieren erst im Nachhinein, dass er wahrscheinlich in Madagassischen Francs gerechnet hat, die besonders der älteren Bevölkerung geläufiger ist). So nehmen wir zwei Pousse-pousses, Velotaxis, zur Gare Routière. Unterwegs dahin anerbieten die Fahrer, uns bis zum Park zu bringen: ja, gerne! Erst geht es der Hauptstrasse entlang, die bis weit hinaus gesäumt ist von Marktständen. Dann zweigt es ab, jetzt wird's holperig. Die Löcher im Asphalt, gefüllt mit dem gestrigen Regenwasser, werden immer grösser und tiefer, schliesslich wird das Radfahren unmöglich. Also bezahlen wir die beiden und gehen zu Fuss weiter Es dauert nicht lange hält ein Pickup und pickt uns up. Er transportiert Sand zum Park und hat noch Platz für uns, so nett! Der Park ist halb Zoo, halb Naturschutzgebiet. Lemure, die als Haustiere gehalten und dann ausgesetzt wurden, werden in geräumigen, sauberen Gehegen gehalten, andere leben frei. So sehen wir dreizehn verschiedene Arten und lernen viel über sie. Das ist NMM für heute! Es gibt auch ausgeschilderte Wanderwege durch den Regenwald, wir spazieren durch das dichte Grün zu einem hübschen Wasserfall und weiter zum höchsten Punkt, von wo aus man auf die Stadt und aufs Meer hinunter sieht. Es sind nur rund 7km, doch wir schwitzen mehr als bei einem Fussballmatch im August, wie D sagt. Dabei ist Juni der kühlste Monat hier! Die vier Kilometer zurück zur Hauptstrasse schaffen wir nur noch mit Singen, und dank der Ablenkung durch die vielen Leute, die am Strassenrand sitzen und Steine zerkleinern. Welch mühevolle Arbeit. Vorne hält schon bald ein Taxi-Brousse und nimmt uns mit zurück in die Stadt. Wir organisieren noch die Reise auf die Insel Sainte Marie morgen, dann ist es schon wieder Zeit für die EM. Dazu gibt's heute Zebu-Steak und Pommes, deliziös!


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29th June 2012

wider mau es hallo
liebi eva, sarah, anna lea, david u marco (und simon?) öji brichte u föteli packe mi u wecke ds fernweh i mir. "irgendeinisch" sägi mir. danke, dass dir öji erläbnis samt föteli mit üs teilet - fröje mi scho uf di 1000 angere föteli wo dir nid heit postet. d giele frage ab und zue nach öich. si wohne itz 3 wuche bi habeggers u si heis sehr guet dört. letscht wuche het üs d helene es paar tag uf italie ads meer iglade. das isch ersch mini 2. stranderfahrig gsi u de buebe ihri erschti. es isch super schön u interessant gsi. ds einzige woni äuä david-ähnlech empfinge isch "iheimischs" ässe - s het dört sehr viu meeresfrücht, fisch u süsch für üs ungwohnts gäh... das schränkt sicher mini "reisetouglechkeit" i - weni de irgendeinisch cha GAH - aber wes der david schafft sogar mit eme ganze fisch z schlag z cho (s tschuderet mi grad) de überläbi das sicher de o mau. ((-: häbets guet u häbet sorg! fröie mi uf öich. glg doro

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