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Torsten und Janis Joined: March 23rd 2007
Logged in: September 1st 2011
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Travel Blog Posts
Ankommen, eingewoehnen und relaxen hiess es fuer Torstens Eltern an den ersten Tagen auf der Halbinsel Yucatan. Die vergangenen vier Wochen gingen wir mit einem gemieteten Auto auf Erkundungstour, da wir den Eltern das Reisen ein wenig komfortabler gestalten wollten. Nach langer Internetrecherche fanden wir einen guenstigen Kleinwagen fuer nur 14 Euro/Tag umgerechnet, incl. Versicherung. Der erste Uebernachtungsort Playa del Carmen ist der kleine, boomende Ableger von Cancun. Er ist mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet, die ein Pauschaltourist benoetigt, ohne dabei zu erdruecken, wie z.B. Cancun mit seinen Hotelburgen die fast im Vegaslook daherkommen (nicht umsonst nennt man Cancun- Mallorca fuer Amerikaner). Schon 150 km suedlich, immer entlang der Karibikkueste, trennt sich die Spreu vom Weizen - der Traveller vom Pauschi ;-). Wir und die Neutraveller Elke und Gerhard zogen... read more
Unser erster Zwischenstopp in Guatemala, ist gebettet in ein Tal zwischen 3 Vulkanen und trägt den Namen Antigua. Entdeckt wurde die Stadt 1543, war 233 Jahre die koloniale Hauptstadt, bis ein Erdbeben 1773 große Teile zerstörte und die Hauptstadt 1776 nach Guatemala City verlegt wurde. Wieder aufgebaut, erhielt sie ihren alten traditionellen Charakter und wurde deshalb 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wie riesengroße, nicht bezwingbare Pyramiden, wirken die drei mächtigen bis zu 4000 Meter hohen Vulkane, die der Stadt ein ganz besonderes Ambiente verleihen. Um echte, weißglühende Lavamassen einmal aus naechster Naehe sehen zu können, machten wir eine Tour zum Vulkan Pacaya (2552 m). Man tippelt mit einem Guide am Fuße des Berges über abgekühlte Lava und plötzlich sieht man durch Ritzen und Löchern das rote Etwas, von dem eine ungeheure Hitze ausgeht. Als ... read more
Unser naechstes Ziel hiess Nicaragua. Um dorthin zu gelangen, mussten wir ersteinmal einen Grenzuebertritt bewaeltigen. Dafuer gibt es zwei Varianten: Die erste ist ein Ticabus, speziell fuer Touristen. Hier wird man gepampert ueber die Grenze gefuehrt. Wir entschieden uns, wie es sich fuer richtige Traveller gehoert, fuer die weitaus preiswertere "Local" Variante. (1/10 vom Preis). So reisten wir zwischen Huehnern, mehr oder weniger frischem Fisch und unendlich viel Grenzware. 1 km vor der Grenze hielt der Bus und wir marschierten, vorbei an hundertden Lkws, noch mehr Haendlern und Rumtreibern (die nur dein Bestes wollen) zum Kontrollposten. Menschenschlangen warteten, gemeinsam mit uns, auf den Einreisestempel. Mit Glueck und Geschick hatten wir die Tortour nach 2 Stunden ueberstanden und schon auf der anderen Seite - am nicht vorhandenen Busterminal - wartete das naechste Abenteuer. ... read more
Nach 2 1/2 Monaten Zwischenstopp in Deutschland (laenger als geplant, Grund: kurzfristige Hochzeiten, kurzfristig neuer Job fuer Janis und kurzfristiger Umzug), folgten wir nun noch einmal dem Ruf der Ferne Richtung Zentralamerika. Wir starten in Costa Rica und unser Ziel ist Mexico, ueber Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala und Belize). Da Janis berufsbedingt noch bis Mitte Okober in LE verweilte, machte sich Torsten allein auf die Reise. Geplant war ein 14 taegiger spanisch Sprachkurs in der Hauptstadt San Jose. Da nach 3 Tagen Perfektion erreicht wurde ;-) und die Stadt abegrasst war, entschied er sich lieber fuers Reisen. Zusammen mit einem im Hostel kennengelernten Ukrainer, ging es zuerst nach Cahuita, an die karibische Seite des Landes. Dieser chillische Ort mit weissen und braunen Traumstraenden und dem angrenzenden Nationalpark, vermittelte einen ersten Eindruck der w... read more
Von Thames aus starteten wir also Richtung Auckland. Die Stadt ist Neuseelands groesste, bedeutenste Handels- und Bankenstadt, eine kosmopolitische Metropole mit riesigem Hafen. Ausserdem sitzt sie auf 48 (hoffentlich) erloschenem Vulkanen. Wir nutzten 2 Tage Aufenthalt und besichtigten das Auckland Museum, in dem man sehr viel ueber die Geschichte der Maoris erfaehrt, den Sky Tower (328 m das hoechste Gebaeude der suedl. Hemisphaere) und am Abend genossen wir die Sicht vom Mount Eden, einem erloschenen Vulkan. Ein Muss war der Besuch des Tongariro Nationalpark (ein aktives Vulkangebirge). Hier fuehrte uns eine Wanderung zwischen zwei noch aktiven Vulkane hindurch zu einem Kratersee. Dabei konnte man deutlich die Spuren der Lavamassen verfolgen, die sich tief in die Natur eingeschnitten haben. Am See stuermte es dermassen, dass man sich gegen den Wind lehnen konnte, ohne umzufallen.... read more
Wie angekuendigt statteten wir Fox und Franz einen Besuch ab. Nein, es sind keine deutschen Auswanderer, sondern die beruehmten Gletscher im Westland-Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands. Fox wurde 1872 nach dem damaligen Premierminister William Fox und Franz 1865 von dem Deutschen Entdecker Haast nach Franz Josef I. von Österreich benannt. Die Gletschergegend zaehlt zu den regenreichsten der Welt (warme und feuchte Luft mixt sich über der Tasmanischen See, kuehlt sich ueber dem hohen Massiv stark ab und regnet sich aus.) Dadurch kommt es auf der Westseite der Südinsel Neuseelands zu etwa zehnmal mehr Niederschlag als an der Ostküste. Natuerlich regnete es auch bei uns "Katzen und Hunde" und so beliessen wir es bei einer Wanderung zu den Gletscherzungen.( Ansonsten werden wir von schoensten Herbstwetter verwoehnt und sollten uns auch deswegen nicht beschweren). Dabei... read more
Sucht man km-lange Sandstraende, mit meterhohen Wellen, schneebedeckte Berge, kristallklare Seen, saftig gruene Wiesen mit grasenden Kuh- und Schafherden, Ruhe und Einsamkeit... oder sucht man einen Ort, in dem sich alle Funsportarten vereinen, dann ist man hier genau richtig!! Auf Grund des bevorstehenden Winters und der geographischen Lage Neuseelands (Sueden ist nicht gleich Waerme ;-)), starteten wir unsere Tour auf der Suedinsel, da es Richtung Norden waermer werden sollte. So landeten wir in Christchurch und mieteten uns einen Kleinwagen, der wegen der Nebensaison mit unschlagbaren 7 Euro/Tag unser Travellerbudget nicht zu stark schroepft. Ausserdem wollten wir uns damit eventuellen Trouble beim Wiederverkauf ersparen. Damit entschieden wir uns auch fuer das Schlafen in Hostels, was sich bei naechtlichen Temperaturen von bis zu minus 5 Grad als vorteilhaft erweisst. Wir verli... read more
Zurueck aus dem Outback, wieder in die "Zivilisation" eingetaucht, fuhren wir Richtung Orange, um einen Pickjob fuer die naechsten Tage klar zu machen. Diese Region zaehlt mit dutzenden Apfel- und Weinplantagen zum "Obstteller" Australiens. So arbeiteten wir zuerst in der Weinlese und spaeter in der Apfelernte. Waehrend die liebliche Frucht des Weines eher die zarte Hand und den ein oder anderen Geschmackstest erforderte, war die Apfelernte eher harte koerperliche Arbeit (akkord). Italiener, Koreaner, Schweden und Deutsche ergaben bei der Arbeit einen bunten Mix und jeden Abend kochte einer eine landestypische Spezialitaet (auf dem Zeltplatz). Durch so viele fleissige Haende ;-) war die Ernte eher vom Baum als gedacht und wir machten uns doch noch auf den Weg nach Canberra. Als sich 1901 die Kolonien Australiens vereinigten, musste eine Hauptstadt gewaehlt werden. Sydeny und Melbou... read more
Sengende Hitze, km lange geradeausfuehrende Strassen, die im nirgendwo enden, karge Vegetation und absolute Einsamkeit - eine herausfordernde, fazinierende, zum Teil aber auch beengende und beaengstigende Kombination - zumal man staendig den Geruch von verwesten Tieren in der Nase hat. Hunderte von Kilometern legten wir auf dem Rueckweg nach Sydney im Outback zurueck und liesen die Eindruecke auf uns wirken. Einmal fuhren wir die "laecherliche" Strecke von Leipzig nach Rostock (ca. 450 km) immer gerade aus, um von einem Ort in den naechsten zu gelangen. Die Szenerie wechselte nie und wir trafen kein menschliches Wesen. Leider sind die Strassenraender uebersaeht mit angefahrenen Kaengerus, die bevorzugt nachts ueber die Strassen hoppeln und dabei von Roadtrains ueberrollt werden. Roadtrains sind ware "Monster", die hier nur im Innland fahren duerfen, da sich die Beweglichkeit mit 3 - ... read more
Da wir von unserem letzten Aufenthaltsort Tin Can Bay Fraser Island taeglich sehen konnten und jeder Einheimische von ihr schwaermte, entschlossen wir uns zu einem Trip. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt - ein ueppig gruenes Paradies mit dichten Waeldern, mehr als 40 Suesswasserseen, bizzaren Sandsteinformationen und bis zu 250 m hohen Sandduenen. Seit 1993 steht Fraser Island als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO. "K'gari" hiess die grosse Sandinsel lange Zeit, und das bedeutet in der Sprache der Badjala-Ureinwohner: "Paradies" Deshalb fuehrte unser Weg nach Harvey Bay, um uns dort einen Ueberblick zu Tourangeboten zu verschaffen. Da wir uns beim Kauf des Autos fuer die bequemere Van Variante entschieden haben (wie Ihr wisst, wir sind ja nicht mehr die Juengsten), mussten wir eine organisierte Tour buchen, denn man braucht ein Allradfahrzeug. Um das ... read more























