Machu Picchu


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August 1st 2010
Published: August 1st 2010
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Von Cusco zum Machu Picchu zu gelangen, ist gar nicht so einfach, will man nicht $250 (!) fuer eine gefuehrte Eintagestour ausgeben: Entweder man faehrt mit der ueberteuerten Bahn oder suizidaeren Minibussen und schlaeft dann zu Wucherpreisen in Aguas Calientes - oder man wandert einen Teil der Strecke.

Wir entschieden uns fuer die letzte Variante: Zunaechst chauffierte uns ein Minibus ueber eine kurvige Strasse, welche die laengst vergessene Seekrankheit wieder aufleben lies, auf den 4350 Meter hohen Málaga Pass. Von dort aus stiegen wir auf Mountain Bikes um und rasten einige Stunden downhill, bis nach Santa Maria. Es ist ueberraschend, wie wenig Menschen hier ums Leben kommen, wenn man bedenkt, dass viele Biker weder ihr Fahrzeug noch basale Verkehrsregeln beherrschen...

Am zweiten Tag war wanderten von Santa Maria nach Santa Teresa; wir durchquerten Cocafelder, zischten in handbetriebenen Goendelchen ueber Fluessen, wurden von Moskitos gefressen und von Sol verbrannt. Hoehepunkt des Tages war aber ein Intermezzo auf dem in den Steilen Fels gehauenen, etwa einen Meter breiten Inkapfad.

Der Dritte Tag fuehrte uns entlang der Bahnlinie von Santa Teresa nach Aguas Calientes. Wir balancierten auf den Schienen und kamen am Abend in Disneyland an: Aguas Calientes ist eine grausige Retortenstadt mit der vollen Droehnung ahistorischer Inka-Maya-Indianerfolklore. Warum also hier uebernachten? Schlichtweg, um vor den taeglich direkt per Cusco kommenden Massen ein Schnippchen zu schlagen.

Unter den Hundertschaften von Uebernachtenden beginnt aber jede Nacht um zirka zwei Uhr ein eigenes Wettrennen: Huayna Picchu, Machu Picchus grandioser "Aussichtsberg", darf taeglich nur von 400 Personen bestiegen werden (200 um 7 Uhr, weitere 200 um 10 Uhr). Da die Bewilligungen aber nicht in Aguas Calientes (2040 M.ue.M.), sondern Machu Picchu (2360 M.ue.M.) vergeben werden, muss man sehr frueh oben sein, um eine Bewilligung zu erhalten. Durch einige Falschmeldungen ueber gesperrte Bruecken abgeschlagen, ergatterten wir mit viel Glueck zwei Bewilligungen fuer den ersten Aufstieg. Wir verraeumten unsere Vorlauefer (Bergsteigen ist Krieg!) und standen als erste auf dem 2700 Meter hohen Gipfel des Huayna Picchu. Was fuer eine Aussicht! Nach dem Abstieg Bad in der Masse und Gruseln vor den pseudohistorischen Fuehrungen.

Jetzt fahren wir mit dem Bus ueber Puno nach La Paz.


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Santa MariaSanta Maria
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MaxbahnMaxbahn
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