Wandern in Suedpatagonien


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February 28th 2016
Published: February 28th 2016
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Zwei Sonnentage in Punta Arenas fuellten wir mit einem Besuch des Friedhofes, der die Einwanderungsgeschichte der Stadt wiederspiegelt. (Kuriositaet: "Grab der deutschen Krankenkasse") und dem Erwerb eines neuen Telefons fuer Wessel, da das alte einem kaputten Ladegeraet zum Opfer fiel. Sehr spannend, sowohl technisch als auch sprachlich! In Puerto Natales am Fjord Ultima Esperanza haben wir Heidrun's Geburtstag verbracht. Wir liefen zu einem spektakulaeren Hotel, das einst eine Schafsfleischverarbeitungsstation war. Hier wurden Schafe geschlachtet und tiefgefroren nach England verschifft. Das Gebaeude verbindet sehr geschmackvoll seine Geschichte mit einer luxurioes eingerichteten Herberge. Hier nahmen wir ein kleines Mittagessen zu uns. Das richtige Highlight des Tages war aber das Essen im Restaurant Afrigonia. Ein Afrikaner hat es gewagt und die Afrikanische Kueche mit der Patagonischen gekonnt vereint. Danach ging es fuer 3 Tage zum Wandern in den Parque Torres del Paine. Die Strecken waren sehr abswechslungsreich mit Gletscherseen (tuerkis, aquamarinfarben und mintgruen), Suedbuchenwaeldern, trockener, brauner Steppe, sprich Pampa, Bergfluessen mit wackeligen Bruecken, bizarren Felsformationen und Gletschern. Zwei Tage lang genossen wir sonniges Panoramablickwetter. Leider war der letzte Tag verregnet und windig.

Die naechste Etappe fuehrte uns zurueck nach Argentinien, nach El Calafate. Von hier aus kann man den Gletsher Perito Moreno besuchen. Er ist eine von vielen Endzungen des Hielo Continental Sur, eine Inlandseisflaeche zwischen Chile und Argentinien, die 50 Gletscher speist. Wunderschoen ist bereits der Lago Argentino mit milchig tuerkisblauem Wasser und kleinen Eisbergen, die sich vom Gletscher abgespalten haben. Die Gletscherzunge selbst ist faszinierend durch seine enorme Groesse (die Abbruchkante ist 3km lang und 40 bis 60 meter hoch), durch seine betoerenden Farben und durch seine spektakulaeren Abbrueche, die donnernd von weitem hoerbar sind. Bei einer Bootsfahrt kommt man dem Gletscher ganz nahe (300m) und staunt ehrfurchtvoll.

In El Chalten haben wir unsere Wanderungen fortgesetzt im Parque Nacional Los Glaciares. Hier bieten sich viele sehr beeindruckende Wanderungen an und da das Wetter sich von seiner sonnigen Seite zeigte, konnten wir viel unternehmen. Ein Hoehepunkt war eine Rundwanderung am Fitz Roy, der Herausragende in einem grossartigen Bergmassiv, vorbei an zwei smaragdgruenen Seen (Madre y Hija genannt) und zuletzt mit einem Panoramblick auf Cerro Torres. Trotz der vielen Touristen ein besonderer Ort.

Im Nachtbus ging es 600km nordwaerts nach Los Antiguos, das Zentrum der Kirschen, die sogar nach Europa exportiert werden.


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29th February 2016

Danke für die schönen Bilder und den tollen Bericht
Hallo Heidrun, hallo Wessel, das hört sich alles toll an und ich erfreue mich an euren Berichten! Weiter so, genießt die Zeit, die Landschaften, das Leben!!!! Liebe Grüße von Helga
2nd March 2016

gruß aus bäschdad
hallo ihr beiden ! erstmal herzlichen dank für berichte und bilder eures trips. hört sich ja alles super an .bin auch erst wieder daheim von meinen biathlonrennen in kanada und usa.wir werden weiter gespannt auf eure berichte warten und hoffen ,das ihr noch viele solche erlebnise haben werdet. viele grüße von uns.klaus und edeltraud

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