An der Kueste


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South America » Argentina
March 3rd 2016
Published: March 3rd 2016
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In Los Antiguos hatten wir einige ruhige Tage mit Strandspaziergang an der Kueste des zweitgroessten Sees Suedamerikas, Radfahren, Lesen etc. bevor wir mit dem Bus nach Comodoro Rivadavia fuhren. Hier haben wir ein Mietauto abgeholt und sind nach Camarones gefahren.

Am naechsten Tag haben wir die Pinguinkolonie besucht. Es war stark bewoelkt und als wir unser Auto geparkt hatten und wir zur Kolonie liefen, fing es an zu regnen. Wir fanden einen Unterstand, wo wir diesen windgepeitschten Regen trocken Ueberstanden und die Kolonie beobachten konnten. Die 3m breite Pfuetze auf der unbefestigten Strasse, die wir auf dem Hinweg passieren konnten, war auf dem Rueckweg zu einem ca. 50m breiten Fluss angewachsen, zwar untief, aber fuer einen Renault Clio zu abenteuerlich. Nach ca 1,5 Std Wartezeit war das Wasser wieder soweit gesunken, dass wir unter Anleitung des Paerkwaechters auf die anderen Seite gelangten.

Wir sind auf der Schotterstrasse heimgefahren. Ungefaehr 500m vor der Ortseinfahrt war die Strassendecke so weich und bereits von anderen Fahrzeuge so aufgewuehlt, das unser Clio nicht weiterkam. Heidrun ist dann in de Ort gelaufen um Hilfe zu holen. Wessel blieb im Auto und sah nach 2 Std. einen Bagger auf sich zu kommen, der ihn dann aus dem Schlamm zog. Schliesslich auf der Polizeistation angelangt, konnte Heidrun den Polizisten um Hilfe bitten. Dieser bemuehte sich sofort per pedes Hilfe im Dorf zu suchen, denn die Polizei besitzt kein eigenes Fahrzeug. Waehrend die Hilfsaktion im Verborgenen lief, wurde Heidrun in die Kunst des Matetrinkens eingeweiht.

Am naechsten Tag war wieder sehr schoenes Wetter. Man hat allerdings davon abgeraten, die unbefestigten RN1 zu fahren, aufgrund des gestrigen Wetters.

Auf der asphaltierten Strasse nach Puerto Madryn haben wir festgestellt, dass Autofahren in Patagonien uns keinen Spass macht: karge, eintoenige Landschaft, kerzengerade ewig lange Strassen ermueden, doch die wunderschoene Wolkenbilder am Himmel entschaedigen.

Hier in Puerto Madryn ist uns der Sommer begegnet.

Diese Stadt ist das Einfallstor zur Peninsula Valdez. Wieder ein Nationalpark, wo es an Land Fuechse, Guanacos, Nandus, Guerteltiere und viele Merinoschafe gibt. An der Kueste gibt es Kolonien von Seeelefanten, Seeloewen, Magellanpinguine und im Wasser Orcas, Delfine und Wale; saisonbedingt leider nicht alle gleichzeitig.

Wir sind untergekommen in einer ehemaligen Marinefunkstation mit Leuchtturm. Nicht gerade billig, aber wegen der Lage und Abgeschiedenheit perfekt.

Nach zwei Tagen Tiere gucken sind wir wieder in Puerto Madryn, wo wir uns jetzt vorbereiten auf die 19stuendige Busfahrt nach Bariloche.

Uebrigens ist heute Halbzeit, die Haelfte unserer Reise ist vorbei.


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