pero que coño


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South America » Chile » Magallanes » Puerto Natales
May 5th 2014
Published: May 6th 2014
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wir stehen früh auf, um rasch zu unserem mietwagen zu kommen, um den tag im parque torres del paine zu nutzen. die mietwagen-firma ist allerdings telefonisch nicht erreichbar und obwohl uns gesagt wurde, dass diese ab sieben uhr geöffnet hat (es ist noch stockdunkel!), werden wir persönlich vor deren tür informiert, dass vor halb zehn nichts passieren wird. in der zwischenzeit versuchen wir möglichkeiten für tagestouren in einer tourist office zu erschließen… im endeffekt legen wir die idee des mietautos ad acta und buchen bis donnerstag drei touren - wahrscheinlich das beste, das wir bei dem zunehmenden schneefall tun können. unsere fähre für freitag ist bereits gebucht und so scheint alles (kurzfristig) in bester ordnung. die tagestrips reißen zwar ein loch in unser budget, aber nachdem wir schon einmal hier sind, wollen wir auch gletscher und nationalpark so gut wie möglich auskosten.
die touren so zu organisieren, wie es unserem zeitmanagement entspricht war schon eine herausforderung, aber im hotel müssen wir entsetzt feststellen, dass wir bereits donnerstag abend die fähre beziehen sollen… wir kommen aber erst nachts vom gletscher zurück! wir marschieren also richtung fähr-office, wo uns mitgeteilt wird, dass das gar kein problem ist, weil… die fähre ob des schlechten wetters ohnehin 3-4 tage verspätung hat :-(((.
unter dem drückend grauen himmel, zwischen tristesten straßen, bei sturmartigem wind und nasskaltem schneeregen entwickelt sich dieser tag zu einer wahren katastrophe! ja, wir wussten, dass die planung von wanderungen und unterkünften abseits der saison hier schwierig werden würde, aber derlei ausmaße zwingen uns beide in die knie. wir sind enttäuscht und unsere stimmung schwer getrübt. als wir meinen, die reise hierher wäre völlig schwachsinnig gewesen, reißt plötzlich der himmel über uns auf, sonnenstrahlen blitzen über blauen himmel, wasservögel sausen über den hafen und der starke wind vertreibt das wolkengrau um die schneebedeckten bergspitzen um uns herum. klare sicht auf die atemberaubende felslandschaft über den steppen befreit uns umgehend von unseren zweifeln!
selbst, wenn wir nicht an der gletscherlandschaft bis puerto montt auf einer fähre entlang ziehen können und selbst, wenn das wetter morgen wieder seine umbarmherzigkeit beweisen sollte… wir sind in patagonien und machen das beste draus! darauf brauche ich allerdings etwas alkohol und wir genehmigen uns einen kleinen nachmittags-drink. völlig ungeniert!
der sturm frischt natürlich bald wieder auf, 90% der geschäfte hier haben weiterhin geschlossen und der restliche tag wird großteils im bett verbracht, aber wir sind nicht mehr ganz so schlechter dinge, wie noch am vormittag. wir haben gnocci gekocht und frische wäsche zustande gebracht - es sind die kleinen erfolge heute - vielleicht größere morgen?!


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