Die letzten Tage


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March 11th 2018
Published: March 11th 2018
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Wir merken wieder, Internet ist in Australien ein kostbares Gut. Gern hätte ich schon eher von unseren neuesten Erlebnissen berichtet, wenn es denn ab und zu vernünftiges WLAN gäbe. Da wir aber in letzter Zeit häufiger in Nationalparks übernachteten und die Campingplätze nach den Spielplätzen und Pools auswählen, statt dem Wifi, gibt es eben erst jetzt einen Lagebericht.
Australien zeigt sich derzeit nochmal von seiner sonnigsten Seite. Das Meckern über Kälte hat sich also gelohnt. Die Great Ocean Road liegt längst hinter uns. Dort reihten wir uns in den Touristenstrom ein und besichtigten das Otway Lighthouse, die 12 Apostles und Loch Ard, von denen ja nur noch sieben stehen. Wenn wir irgendwann mal wieder zurück kommen, wird alles anders aussehen - schon spannend.
Am Ende der Great Ocean Road erwartete uns das Freilichtmuseum Flagstaff Hill mit alter Hafenstadt, wo Ben erstaunt bemerkte, dass er nicht gedacht hätte, dass es sooo alte Schafe von früher noch gibt. Dort wurde auch die Geschichte einiger der Hunderte von Schiffen erzählt, welche vor Südaustraliens Küste untergingen. Danach ging es noch nach Tower Hill, wo wir entlang eines Kratersees wanderten und sogar noch ein paar Emus und Koalas sehen konnten.
Einen weiteren Zwischenstopp machten wir in Portland, wo wir die Küste mit einer alten Straßenbahn entlangfuhren und nicht weit entfernt, in Cape Bridgewater, mal wieder in ein Boot stiegen, auch wenn mein Magen von dieser Idee nicht sehr begeistert war. Aber es gab ja noch Robben zu sehen und so düsten wir die Klippen entlang, Ben und Ole jauchzten bei jeder Welle, Piet schlief ein und wir sahen wahnsinnig viele Fellrobben, die auf den Steinen faulenzten oder im Wasser umhertollten und Fische suchten.
Ein Erlebnis jagte also wieder das nächste, auf den Campingplätzen waren wir stellenweise allein, so auch im Lower Glenelg Nationalpark, wo eindeutig zu viele Tiere um mich herum raschelten.
In Mount Gambier sahen wir uns das Umpherston Sinkhole an, ein begrüntes Loch und wir fragten uns, wer freiwillig ein Haus in diese Stadt baut, wo es mehrere die Löcher gibt. Und dann fuhren wir immer weiter die Südküste entlang, von Strand zu Strand, einer schöner als der andere, mal zu viel Wind, mal zu viele Fliegen, Mücken oder Kinder die vergnügt rufen "Ich habe ein Schlange gesehen, direkt vor mir." Juhuuu. Vom Canunda Nationalpark ging es weiter nach Coorong, was mich etwas an Salar de Uyuni in Bolivien erinnerte.
Heute fuhren wir auf die Fleurieu Peninsula, schauten uns Victor Harbour ein wenig an und fuhren mit einer Pferdebahn nach Granite Island. Am Waitpinga Beach buddeln und badeten wir bis zur Erschöpfung und nun sitzen wir wieder unter einem wundervollen Sternenhimmel, füttern die Mücken, schlürfen Mangolimo und sind etwas wehmütig, dass unsere letzten Tage in Australien zu Ende gehen.


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