My 1st Month in South Florida


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Published: March 27th 2009
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ARRIVAL IN FLORIDA/MIAMI/POMPANO



Seit meiner Ankunft vor 4 Wochen hier in Pompano Beach (nach einem kleinen Marathon durch Oesterreich um den Flieger in Wien zu erwischen) hier ein kleines Resumee:
Der allererste Eindruck war, dass die Leute uuuunglaublich hilfsbereit und entgegenkommend sind. Selbstverstaendlich haben sie eine gewisse Vorliebe fuer Europaerinnen :-) … wie wohl an vielen Orten dieser Erde.

Ich kam allein im Haus an und bin erst einmal nur herumgesprungen und hab’ mich gefreut. So einen dekadenten Lebensstil wie hier werd' ich wohl nicht mehr so schnell fuehren. Jeden Bloedsinn, den man in einem Haus finden kann, ist vorhanden. Nur auf Jacuzzi und Pool wurde verzichtet, da die Strasse runter ohnehin gleich der Strand ist. Zuallererst waren nur der Hausbesitzer (Jason, 35) und ich da, wobei der gleich mal Party machen wollte, aber nach 48 h reisen ging nix mehr. Am naechsten Tag bin ich gleich mal mit Jasons netter Karre zum Shoppen und zu einer Erkundungstour rumgeduest. Am naechsten Tag mein erster Anruf: die anderen Interns, von denen ich nichts wusste.
Von da an gehts dahin: kein Tag ohne dass was zu tun ist, ganz besonders seit die dritte im Bunde eingezogen ist, Ashlee (25). Nachdem dann auch noch der vierte eingezogen ist, Matt (25), ein Kapitaen, gibts keine ruhige Minute mehr: Poolpartys, Pub Crawls, Kurztrips sowie Trink- und Fressorgien sind Alltag.

Ja, ich arbeite eigentlich schon regulaer und bin nicht nur unterwegs. Waehrend meiner ersten Woche durfte ich Valves (Ventile) fuer Autos, Pipelines, etc. schrauben in einer der beiden Produktionsstaetten, was eigentlich ziemlich witzig war. Vor allem weil die Arbeiter alle Hispanics sind, und, trotz aller Muehe, unfaehig sind, mir zu verklickern was sie eigentlich machen. Ich glaube, viele wissen es auch gar nicht.

Dann wurde ich fruehzeitig von der Job Rotation abgezogen, um mich eine Woche einzulesen bevor das SAP-Blueprinting (Unternehmensprozesse abbilden und an SAP anpassen) inklusive der Hilfe weltweiter externer und interner Berater losgeht.
Diese Besprechungen finden immer noch statt. Das Team ist ziemlich lustig, auch wenn es hauptsaechlich aus Maennern ueber 30 besteht (ca 30 Leute, 3 davon sind weiblich). Im Gegensatz zu den typischen Floridianern sind aber die meisten Europaer und daher sehr angenehm im Umgang und lustig, weswegen wir auch nach Feierabend viel machen.

Was ich mit typischen Floridianern meine, ist folgendes: Der Durchschnittsfloridianer hat einen kompletten Hau (hoeflich ausgedruckt), egal ob maennlich oder weiblich. Alter spielt keine Rolle fuer die Maedels solang die Kohle stimmt, demnach fuehren sich auch die Maenner auf (d.h. egal wie die Optik, das Alter, die Groesse oder sonstwas, solang der Typ Geld hat, braet er an), und jeder kokst und saeuft als wuerds kein Morgen geben.

Die Maedels haben zu 2/3 gemachte Moepse und ab spaetestns 30 auch andere operative Veraenderungen hinter sich (wiederum hoeflich ausgedrueckt) und fuehren sich auf als wuerden sie nie aelter als 17 werden. Aehnliches gilt fuer die Maenner: alles geht nur ums Aufreissen, und die wenigsten wirken so als wuerden sie jemals erwachsene 20 werden :-)

Gluecklicherweise ist Matt eingezogen, mit dem man auch normale Sachen machen kann. Mit ihm reise ich jetzt sehr viel rum und da wir sehr aehnliche Interessen haben, stimmt das Ziel immer ganz gut ueberein *g* Letztens bspw. sind wir direkt vom Club in den Keys raus zum Angeln gefahren bis 6 Uhr morgens. Es war sooooo lustig, leicht angeheitert zu versuchen, einen 50 Pfund Tarpune aus dem Wasser zu holen :-)
Die Roomies sind aber nicht nur angenehm, da ich selten morgens aufstehe, ohne dabei ueber den Aufriss der letzten Nacht von einem der anderen (egal ob Junge oder Maedl) zu stolpern.

Soviel zum erstn Beitrag: Hier ist nix so wie daheim!




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