Erste Eindrücke von Los Angeles


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Published: March 15th 2018
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Von meinem Hostel in Seattle bin ich mit der Straßenbahn zum Flughafen gefahren, wo ich erfahren habe, dass mein Rucksack als Handgepäck zu groß ist, deshalb musste ich in gegen einen Aufpreis als Gepäckstück aufgeben. Das war aber nicht schlimm, denn so bin ich mit kaum Handgepäck gereist. Der Flug nach San Francisco ging schnell vorbei, jedoch musste das Flugzeug nach Los Angeles 20 min auf der Startbahn warten. Das wäre kein Problem, wenn meine Knie nicht den Sitz vor mir berühren würden. Endlich in Los Angeles angekommen war ich aufgeschmissen, da ich mich nicht mit dem WiFi vom Flughafen verbinden konnte und deshalb keine Ahnung hatte, wie ich zu meinem Hostel gelange. Also habe ich am Flughafen so ziemlich jeden Menschen in einer Uniform angesprochen. war wollten mir alle helfen, doch keiner wusste wie und alle haben unterschiedliche Routen vorgeschlagen. Letztendlich habe ich die Route auf dem Handy eines Mannes abfotografiert und bin diese abgelaufen. Es dauerte fast 2 Stunden, bis ich das "Venice Beach Hostel" gefunden habe. Dort hat sich dann herausgestellt, dass ich nicht dort, sondern im "The Venice Beach Hostel" gebucht hatte, wo ich 1 Stunde davor vorbei gelaufen bin. So kam ich schließlich viel später als geplant und total fertig am Hostel an und bin sofort eingeschlafen.

Am morgen danach lernte ich beim Frühstück bereits 2 deutsche kennen, mit denen ich nach Downtown gefahren bin. Für den Hinweg haben wir uns ein Uber geholt, was hier das Taxi ersetzt und um einiges billiger ist. Es dauerte eine halbe Stunde, bis wir dort waren, denn im Gegensatz zu meinen bisherigen Unterkünften bin ich diesmal nicht im Zentrum der Stadt, was aber hier sogar besser ist. Nachdem wir viel gelaufen sind und viele Geschäfte erkundigt haben, ging es mit dem Bus zurück zum Hostel, nur 1,25 USD kostet, aber 92 min braucht. Abends lernte ich eine weitere deutsche Reisende kennen, mit der ich dann noch im nächstgelegenem Supermarkt einkaufen war.

Am nächsten morgen hat es sich ergeben, dass wir spontan mit einer Gruppe von insgesamt 6 Leuten nach Hollywood gefahren sind. Nachdem wir den Walk of Fame gelaufen sind, gab es typisch amerikanische Burger, immer wieder lecker. Um die konsumierten Kalorien zu verbrennen, oder zumindest einen Teil davon, sind wir einen kleinen Berg hinauf gewandert, von wo aus wir eine atemberaubende Aussicht hatten. Man konnte ganz Hollywood, Downtown und noch viel mehr sehen. Wieder unten angekommen sind wir mit einem Uber zum Santa Monica Peer gefahren und von dort aus zurück zum Hostel gelaufen.

Heute haben wir uns zu dritt Fahrräder vom Hostel ausgeliehen und sind den Venice Beach entlang gefahren. Das Wetter ist perfekt, die Sonne scheint ununterbrochen, aber es wird einem nie zu heiß, da immer ein erfrischender Wind weht. Der einzige Nachteil ist, dass ich mich jetzt fast stündlich eincremen muss, damit ich nicht verbrenne, aber das nehme ich gerne in Kauf. Es verläuft alles so, wie ich es mir erhofft hatte, denn ich bin komplett ohne Pläne nach Los Angeles gekommen, damit ich flexibel bin. Jeden morgen ergibt sich eine Möglichkeit, etwas zu unternehmen, und wenn es nur ein Spaziergang zum Strand ist.


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