Das neue Jahr beginnt am Strand: Tulum


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January 9th 2019
Published: February 1st 2019
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Einmal mehr im Jahr 2018 saß ich im Flugzeug… aber diesmal war es das letzte Mal, denn ich würde über Weihnachten und Silvester in Tulum bleiben und gemeinsam mit Julio in das neue Jahr starten. Was 2019 wohl auf mich zukommen wird? Mein Koffer war gepackt voller Geschenke und Überraschungen, passend zum Motto für die kommenden Wochen und Monate: Es ist ein Geschenk, dass wir von nun an zusammen sein dürfen, aber es ist eine Überraschung wohin uns das führen wird. Eins ist klar: Von hier an gehen wir zu zweit.

Ich möchte an dieser Stelle das letzte Jahr kurz revuepassiveren lassen: Neue Städte, neue Länder, neue Leute, neue Sprache, neue Projekte, neue Hobbies, neue Horizonte, neue Träume und neue Ziele. So viel Neues hat 2018 gebracht. Aber vor allen Dingen hat sich eines verändert: Meine Liebe. Die Liebe zu mir, zum Leben, zu den schönen Zeiten, den unwiederbringlichen Momenten, den Menschen mit all ihren Facetten, den Tieren, dem Land und der Seele aller Lebewesen. Meine Liebe ist neu, allumfassend und unaufhaltsam. Ich habe sie gefunden und will sie nicht mehr missen müssen. Sie umgibt mich mit einer warmen, strahlenden Aura. Eine Aura die mich auf meinen Wegen begleitet hat, die viel Gutes auf sich gezogen hat, nicht auch zuletzt Julio gefunden hat. Er mich oder ich ihn, das ist Ansichtssache.

Unsere Anziehung zueinander war von Anfang an so stark, dass wir schon nach ein paar Stunden gemeinsam wussten, dass die Reise gemeinsam weiter geht. Der erste Stop nach unserem Kennenlernen im Juni war im September Peru, nun folgt der zweite Teil, der Fortsetzungsroman quasi: Mexiko. Wir starten dieses neue Kapitel zu zweit in unserer “ersten gemeinsamen Wohnung”, einem AirBnb mitten im Dschungel, in einem kleinen Ort namens Dos Ojos. Dos Ojos ist bekannt für ein unterirdisches Netzwerk kristallklaren Süßwassers, das immer wieder in Form von halboffenen Höhlen mit erfrischend kalten Felspools in Erscheinung tritt: Auch bekannt als die größten Cenoten der Welt. Ein Naturschauspiel das von Touristen gerne als Tagesausflug besucht wird. Von der Carretera (der Hauptstraße) aus sind es gut 20 Minuten zu Fuß bis zu den ersten Cenoten die besucht werden können. Spaziert man 45 Minuten in den Dschungel hinein findet man irgendwann unser AirBnb, allerdings nur wenn man weiß, wo man suchen muss.

Unsere AirBnb Hosts Gaby und Javier leben hier in einem selbst-konstruierten Paradies gemeinsam mit ihren zwei jugendlichen Kindern Majo und Juan-Pablo. Javier ist Architekt und hat sich hier im Dschungel dieses Stück Land gekauft um sich selbst zu verwirklichen. Mit dem Holz der Region, allerlei Naturmaterialen und verarbeiteten Rohstoffen aus Yucatán hat er mit viel Liebe zum Detail ein Eigenheim errichtet das den Gegebenheiten hier in der schwülen Hitze gerecht wird. Der Sonnenstand, somit der Schatten der Bäume, die kühlende Luftzirkulation, sowie das Wissen der Einwohner der Region, all das ermöglicht ein Leben im Einklang mit der Natur zu einem sehr guten Standard. Die Tatsache, dass es hier weder feste Wände, Fenster noch komplett abgeschottete Rückzugsorte gibt ist vielleicht zuerst gewöhnungsbedürftig für "Privatsphäre-liebende" Europäer, das Leben im Einklang mit der Natur und im Rhythmus der Sonnenstunden wirkt diesen ersten “Unannehmlichkeiten” allerdings schnell entgegen. Ich habe an diesem Ort nicht nur Ruhe, Entspannung und Inspiration gefunden, sondern auch liebe Freunde - meine neue Familie mitten im Dschungel auf der Yucatán Halbinsel. Wer sich ein paar Tage (oder Wochen?) Auszeit gönnen möchte, beim Duschen Füchse beobachten, beim Arbeiten mit Tropenvögeln liebäugeln oder bei nächtlichen Spaziergängen Jaguare hören möchte, ist hier richtig!



Meine Tage in Dos Ojos habe ich mit viel Freiraum und Dschungel-Surround-Sound verbracht: Arbeiten am Pool, mit Ausblick auf das grüne Dickicht, ein kleiner gelbgrüner Vogel gehörte zu meinen täglichen Begleitern (und allgegenwärtigen Geräuschquellen). Hier habe ich in einem Monat mein neues Projekt verwirklicht, aus einer Idee, einem Hirngespinst, Realität werden lassen und meine neue Website aufgebaut: www.beagrubenthal.com

Eine neue Erfahrung die ich unbedingt machen wollte, ein Herzensprojekt das ich unbedingt realisieren wollte. Mit viel Zuneigung, Hilfe und Unterstützung aus der ganzen Welt habe ich hier im Dschungel all meine Zeit und Nerven investiert um eine online Plattform für Inspiration, Motivation und Neue Ideen zu schaffen. Da kann man mein Mindset, meine Learnings, meine Ideen finden, gemeinsam mit dem Input vieler lieber Menschen aus der ganzen Welt die mich auf meinem Weg begleitet haben. Und all das, all dieses gesammelte Wissen, diese gesammelten Erfahrungen, dienen mir tagtäglich als Grundlage für meine Berufs- aber auch Lebensentscheidungen.

Das ist mit ein Grund, warum dieser Blog, mein privater Blog auf deutsch, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit wie zuvor bekommen hat.

Aber keine Sorge… ich möchte meine privaten Geschichten weiterhin hier festhalten, wenn vielleicht auch nicht mehr so regelmäßig wie zuvor. Das große Ganze, die Zusammenfassung all meiner Reisen und Eindrücke, verarbeite ich dann gemeinsam mit meinem Copywriter Pantaleon auf Englisch für die neue Website. Das ist dann quasi das Endprodukt aus meinen privaten Geschichten und meinen Erfahrungen, verpackt in nützliche Ratschläge und Denkanstöße für alle die das interessiert. Diesmal auf Englisch (weil sich zu viele meiner Reisegefährten darüber beschwert haben, dass sie meine Geschichten nicht ohne Google Translate lesen können...)

Jetzt wisst ihr Bescheid - so hat die Bea ihre Tage im Dschungel verbracht. Mit viel Hirnschmalz und Motivation und unzähligen Gesprächen mit Kontakten aus aller Welt, um Platz für Neues zu schaffen.



Wenn ich dann einmal nicht mehr die Motivation aufbringen konnte weiter zu arbeiten, hab ich mich auf den Weg nach Tulum gemacht, ins Dorf. Dort habe ich gleich in meinen ersten Tagen eine neue Freundin gefunden: Frida. Frida ist hier in Tulum aufgewachsen, arbeitet in der Touristeninformation, und sie ist wirklich eine gute Seele. Sie hat mir so geduldig und freundlich Auskünfte zu all meinen Fragen gegeben, dass ich sie daraufhin mit einem Eisbecher beschenkt habe. Und so nahm die Geschichte ihren Lauf… Seit diesem ersten Kennenlernen in Tulum, war die Touristeninformation (All About Tulum) immer meine erste Anlaufstelle für meine freien Tage. Oft kombiniert mit einer netten kleinen Aufmerksamkeit für die Mitarbeiter. Frida und ich haben viele schöne Momente miteinander verbracht: Wir haben die Ruinen Tulum besichtigt, waren in Cenoten baden, haben Empanadas zubereitet (und gegessen). Sie hat mich außerdem in das mexikanische Schönheitsideal eingeweiht und mich für eine lokale Weihnachtsparty zurechtgemacht, das war ein guter Aufwand, ich sags euch… Wir haben unsere Weltanschauung, unsere Werte und unsere Vergangenheit miteinander geteilt, gemeinsam gelacht und auch geweint. Ihre persönliche Geschichte ist durchwachsen, ihr Erwachsenwerden war eine Herausforderung, sie war mit 14 auf sich alleine gestellt und musste sich ohne Geld, familiären Rückhalt oder Unterkunft durchs Leben kämpfen. (Mehr zu ihrer Lebensgeschichte und -Einstellung gibt’s hier) Doch heute strahlt sie und geht mit Optimismus und Lebensmut an jede Aufgabe heran. Und diese Einstellung hat mich von Anfang an fasziniert. Mich von Frida zu verabschieden hat mich nach einem Monat in Tulum einiges an Überwindung gekostet. Ich habe sie lieb gewonnen, meine kleine Kämpferin. Und ich wünsche mir, dass sie ihren Lebensmut behält und weiterhin zielstrebig durchs Leben geht.



Die Zeit mit Frida hat mir meinen Aufenthalt in Tulum definitiv versüßt, mindestens aber genauso wohl gefühlt habe ich mich mit Gaby’s Familie in unserem Haus in Dos Ojos. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Weihnachtsfest. Wir haben gemeinsam
Meine erste mexikanische FiestaMeine erste mexikanische FiestaMeine erste mexikanische Fiesta

(wie man an meinem Gesichtsausdruck erkennen kann hab ich mich nicht so ganz wohl gefühlt...)
gekocht, gegessen, Wein getrunken und gefeiert… bis spät in die Nacht sind wir noch bei Kerzenschein zusammen gesessen und haben gesungen - Ed Sheeran und Oasis, zur Gitarrenbegleitung von Juan-Pablo, nicht so ganz weihnachtlich wie wir das in Europa gewohnt sind, aber auf jeden Fall in fröhlichem Beisammensein.



In Tulum habe ich ein aufregendes Jahr zu Ende gebracht: Eine lange, kühle Nacht am Karibikstrand, mit dramatischem Sonnenaufgang in das neue Jahr, so wollte ich das alte Jahr verabschieden. 2018. 2-0-1-8, wie gern habe ich diese Ziffernfolge geschrieben… Wer hätte gedacht, dass mein Abenteuer das 2017 in Sevilla begann, 2019 in Mexiko weiter gehen würde? Ich lebe heute ein komplett anderes Leben, spreche fließend Spanisch (was mit dem Spanisch das ich in Sevilla gelernt habe nichts zu tun hat…) und verbringe meine Abende zu zweit anstatt alleine. Der Anfang meines Jahres war dabei noch durchwegs durchwachsen: Ein Neubeginn in Nicaragua, ziemlich weit weg von zu Hause. Gewiss nicht meine erste Fernreise, gewiss nicht mein erster Aufenthalt alleine, und doch eine große Herausforderung. Nach und nach habe ich das Land, die Leute, all die Feinheiten in Nica lieben gelernt. Die gute “Hora Nica”, eine omnipräsente Entschuldigung für ständiges Zuspätkommen, werde ich allerdings gewiss nicht vermissen… Doch einige Momente, wie meine kleine Hündin Lola, die sich immer am liebsten zu mir in die Hängematte geworfen hätte wenn ich arbeiten musste, die magische Insel Ometepe, mit all ihren zauberhaften Bewohnern, den vielen Tieren auf der Straße, und dem kleinen Mädchen das mich durch ihre Finca geführt hat um mir all ihre Pflanzen zu zeigen, Las Peñitas, mit den unbeschreiblich schönen Sonnenuntergängen und Menschen wie Kimberlie, Shawn, Erin und Daniél mit seiner Farm in den Bergen über dem Canyon in Somoto… Momente, die ich nie vergessen werde.



Meine eigentliche große Liebe habe ich allerdings erst später im letzen Jahr gefunden: Kolumbien! Angefangen mit meinen ersten Tagen in Cartagena, die ich mit meinem Airbnb Host Jesus (Edu) und später mit Mary, meiner neuen Blitz-Freundin aus Kanada, verbracht habe. Hier habe ich die schönen Seiten kolumbianischer Lebensfreude in wenigen Stunden zu spüren bekommen, ich wurde mit offenem Herzen empfangen. Die Reise führte mich immer weiter in den Südosten des Landes, mit immer mehr Begegnungen und Erfahrungen die mir die Augen für diese Perle Südamerikas öffneten. Neben eindrucksvollen Tagesausflügen wie zum Beispiel in die Wüste Kolumbiens, La Gaujira, oder in den Nationalpark
Die Ortsnamen hier im Yucatán sind gewöhnungsbedürftig...Die Ortsnamen hier im Yucatán sind gewöhnungsbedürftig...Die Ortsnamen hier im Yucatán sind gewöhnungsbedürftig...

... das mexikanische Spanisch, angelehnt an die vielen Sprachen der Urvölker, hat oft so gar nichts mit "unserem" europäischen Spanisch zu tun...
Tayrona, fand ich mich einmal auf der 4-Tages-Wanderung nach Ciudad Perdida, der "Verlorenen Stadt" im Dschungel der Sierra Nevada. Eine Wanderung die ich für immer im Herzen behalten werde, nicht zuletzt weil ich dort ein kleines Mädchen mit einem Geschenk so glücklich machen konnte, dass es mein Herz noch heute erwärmt. Nicht zu vergessen, meine tiefe Freundschaft zu José, einem Koch den ich in Taganga, meinem Heimatort für ein Monat, kennenlernen durfte und sehr zu schätzen weiß. Mit ihm habe ich viele Stunden verbracht und über das Leben philosophiert, wenn wir nicht gerade gekocht, getanzt, gesungen oder gewandert sind. Und dann war da natürlich noch Medellín, eine Stadt die sich in wenigen Sätzen kaum beschreiben lässt, so vielfältig, so energiegeladen, so unvergleichlich. Nicht zu vergessen, mein liebster Ort auf der Welt, ich habs schon oft erwähnt: Minca! Und da ich keine Worte mehr habe um diesen Ort zu beschreiben, kann ich nur an einen Vergleich erinnern, der mir damals sehr augenscheinlich wurde: Der etwas raue und distanzierte Umgang der Menschen in Nicaragua, was für Latinos ja eigentlich nicht “typgerecht” ist wenn man vom Stereotypen ausgeht, war hier in Kolumbien gar nicht aufzufinden. Eher im Gegenteil: Freunde findet man hier schnell, Interesse und Zuneigung auch. Beim anderen Geschlecht fast schon zu schnell…



Die Reise führte mich dann weiter über die USA, Florida und California, wo ich alte Freunde aus Australien, Ann-Marie und Cameron, besucht habe, bis letztendlich nach Mexiko. Und hier sollte ich nochmal überrascht werden: Nicht nur von den Menschen und der Gastfreundlichkeit, auch von der tollen Küche und der Landschaft. Mexiko hat einiges mehr zu bieten als ich mir erwartet hätte. Aber ehrlich gesagt wusste ich auch viel zu wenig über das Land und die Leute, außer vielleicht ein paar US-amerikanisch geprägte Vorurteile á la Tacos, Sombreros und Tequila… Die Mexikaner sind was generelle Freundlichkeit und Herzlichkeit angeht definitiv mit den Kolumbianern auf einen Level zu setzen. Für mein Wahrnehmen sind Kolumbianer vielleicht noch ein bisschen expressiver, vor allem wenn es um Zuneigung, Liebe und Leidenschaft geht (im Zwischenmenschlichen, aber auch im Leben allgemein), allerdings ist das oft auch mehr Schein als Sein in meiner Erfahrung. Die Mexikaner dagegen… sind unglaublich gastfreundlich und fürsorglich. Für mein europäisches Empfinden würde ich sagen sind mexikanische Muttis ziemliche Glucken, mexikanische Freundinnen ziemlich eifersüchtige Control-Freaks, mexikanische Freunde ziemlich besorgte und allseits wachsame Weggefährten und mexikanische Arbeitskollegen mega-vorbildliche Gentlemen. Alles in allem ist diese rund-um-die-Uhr Aufmerksamkeit und Neugierde des familiären und freundschaftlichen Netzwerks sehr nett, aber auch relativ anstrengend. Vor allem, wenn man als selbstständiger (eigenbrötlerischer?) Europäer manchmal gern fünf Minuten Privatsphäre hätte… Bitte nicht falsch verstehen, ich will mich keinesfalls beschweren. Das ist nur eine Beobachtung. Bekanntlich habe ich ja Nerven aus Stahl.



Nun aber zurück zur eigentlichen Story: Nach meinem ersten Mexiko-Besuch im Juni, wo ich die Yucatán-Halbinsel kennenlernen und erkunden durfte und in Valladolid viel über Maya-Heilpflanzen gelernt habe, führte mich meine Reise weiter nach Kanada, Toronto. Dort verbrachte ich zwei Wochen mit Mary, meiner Cartagena-Blitzliebe, die mich bei sich wie ein Findelkind aufnahm und sich rührend um mich sorgte. Um ehrlich zu sein war diese Etappe meiner Reise schon ziemlich anstrengend. Nach dem vielen Hin und Her, der Arbeit, dem Sprachenlernen und dem Klima-Wechsel… war ich ziemlich durch mit meiner Energie und meinen Nerven. Mary hatte (als Freundin aber nicht zuletzt auch als Krankenschwester) eine pflegende Hand über mich und das habe ich in diesen Tagen definitiv gebraucht. Wenn ich an Toronto zurückdenke, denke ich an schöne Sonnenstunden und Spaziergänge durch Parks, lange Gespräche über das Leben und die nächsten Reiseziele, eine unglaublich nette und aufgeschlossene internationale Community, Yoga, Superfood-Läden und vegane Wochenmärkte… aber auch an Fieber, Schnupfen und Arztbesuche. Es waren unangenehme Zeiten für mich. Ich wusste nicht wirklich, wohin. Es war Sommer in Europa, daher wusste ich, dass ich wohl ein paar Wochen dort im Warmen verbringen könnte. Aber was kommt danach? Den Winter in Europa zu verbringen erschien mir als keine gute Option.



Zum Glück klärte sich diese Ungewissheit schon kurze Zeit später als ich meinen nächsten Flug buchte: Peru. Nach einem turbulenten Sommer in Europa, viel Zeit mit Familie und Freunden, startete die nächste Etappe im August in Tarapoto. 25 Tage im Norden, im Amazonasgebiet, der spirituelle Höhepunkt meiner Reisen: Meine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin in Moyobamba. Von dort aus reiste ich nach Cusco, einem touristenüberfüllten Ort auf über 3.000 Metern Seehöhe, wo ich Julio wieder traf. Die nächsten drei Wochen reisten wir gemeinsam durch dieses mystische Land. Ich würde das jeder Zeit genau so wiederholen. Was für eine unglaubliche Reise, was für eine Probe für jede Art von Beziehung. Wer das schafft, kann so einiges meistern - und wir haben das mit Bravur hinbekommen. Von Peru aus trennten sich erstmal wieder unsere Wege. Julio musste zurück nach Mexiko, ich wollte zurück an meinen Herzensort: Kolumbien. Minca. Eine Woche Ruhe nur für mich. Ganz nah bei mir sein. Ganz nah an den Bergen der Sierra Nevada. Mitten im Urwald. Mit nur wenigen lieben Menschen um mich: Oscar und Sandra. Gemeinsam mit ihren zwei neuen Schützlingen, den Guacamaya Papageien. Wo, wenn nicht dort, sollte ich den Grundstein für meine nächste Etappe legen? Und dieser Grundstein sollte gut überlegt sein: Hatte ich nach einem Jahr Reisen noch die Energie, den Mut, die Lust weiterzuziehen? Die Antwort war einfacher als gedacht: Na klar! Jetzt oder nie…



Also startete mein aktuelles Kapitel, Mexiko, genau hier: In Kolumbien. In Minca. In der Hängematte. Wo sonst.


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Der erste StrandausflugDer erste Strandausflug
Der erste Strandausflug

...da war ich noch ganz schön käsig...
Spazierengehen auf der Autobahn ist hier ganz normalSpazierengehen auf der Autobahn ist hier ganz normal
Spazierengehen auf der Autobahn ist hier ganz normal

...und trotzdem ganz schön gefährlich... :D
Tulum ist ein ziemlicher Öko-Luxus-OrtTulum ist ein ziemlicher Öko-Luxus-Ort
Tulum ist ein ziemlicher Öko-Luxus-Ort

...wie dieses Öko-Chique-Hotel beweist...


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