Sommerferien 2007


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Published: August 13th 2007
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Wir sind am Samstagabend, 28. Juli Richtung Burgund abgefahren. In ca. 3 Stunden haben wir das Örtchen Pierre-de-Bresse erreicht, genauer gesagt Aloise...Dort wohnt Dorle und Mafra Marty, bei denen wir zu Gast waren. Sie wohnen in einem wunderschönen Landhaus mit Riesenumschwung, wo wir von Anfang an begeistert waren.

Gleichzeitig mit uns waren eine Familie aus Österreich dort. Die drei Jungs Elias, Leon und Sämi hatten grossen Plausch daran, mit uns Fussball zu spielen...Klein Sämi ist ein süsser Fratz (siehe Foto ;-)

Am Sonntag haben wir eine Velotour entlang des Doubs bis nach Verdon-sur-le-Doubs unternommen. Da es am Doubs entlang aber keine richtigen Wege gab, fuhren wir durch viele kleine Dörfer und Wiesen, was sehr schön war. Und alles flach :-) Nach einem Nickerchen am Ufer der Saone und einem Käfeli in Verdon fuhren wir gemütlich retour...'Zuhause' angekommen hüpften wir in den Pool und genossen Kaffee und Kuchen....Zum Abendessen hat Dorle fein gekocht und wir durften nur noch zusitzen.

Am nächsten Morgen sind wir um 10h losgefahren. Alles Autobahn via Lyon bis Montélimar und an der Ausfahrt Nr. 17 weg von der Autobahn Richtung Ardèche-Schlucht. Um 17h in Vallon Pont d'Arc angekommen erkundigten wir uns beim Office du Tourisme nach Unterkünften...Ziemlich voll alles.

Wir fanden dann einen hübschen Zeltplatz namens 'Bonhomme', wo wir eincheckten und unser Zelt direkt am Flussufer aufstellten. Sehr einfacher Zeltplatz mit etwas unfreundlicher Gastgeberin...Aber das Plätzli hat uns gut gefallen. Abends Dinner in Vallon (sehr touristischer Ort mit vielen Cafés, Shops und Ausflugsorganisatoren).

Dienstag, 31. Juli: Velotour zum Aussichtspunkt Sampzon. Anschl. Fahrt mit Umwegen zur Domaine du Frigoulet (Schweizer Bikestation), wo wir uns über die Biketouren informierten. Dort gönnten wir uns feine Pasta und einen Sprung in den Pool. Rückfahrt über schöne Singletrails nach Vallon.

Mittwoch, 1. August: Kanu-Trip auf der Ardèche. Mit Bus zum Einstiegsort gefahren und dann mit Kanu 5 Stunden lang (24km) auf der Ardèche gepaddelt. Leider waren wir nicht allein auf dem Fluss, wir haben ihn mit zig anderen geteilt. Zum Teil wars eine dreispurige Autobahn :-) Aber trotzdem haben wir die Natur und die Schlucht sehr genossen.

Donnerstag, 2. August: Gegen morgen gabs ein Gewitter! Sind also zuerst nach Vallon an den Markt, haben gefrühstückt und sind retour, um unser Zelt abzubauen. Mehr oder weniger im Trockenen....Gegen mittag fuhren wir die Panoramastrasse (D202) entlang, besuchten zuerst den Pont d'Arc und haben immer wieder herrliche Ausblicke auf die Schlucht genossen. Wetter hat sich beruhigt und am Nachmittag kam die Sonne wieder. Stop in Barjac (ganz hübsches Städtchen), wo wir um 16h etwas essen wollten. Da haben sie uns nur ausgelacht (blöde Franzosen ;-) Jedenfalls fanden wir in einer Boulangerie einen Happen, damit wir wieder gestärkt waren. Weiterfahrt bis Les Vans durch superschöne Gegend. Les Vans liegt an der Chassezac. Total auf dem Land Richtung Payzac lag unser Chambre d'hôtes 'Les Mas de Payzac'....schöne kleine Bungalows mit Pool in the middle of nowhere...vor unserem Bungalow stand ein Pavillon, wo wir jeden morgen gemütlich frühstückten. Einfach herrlich und sehr nette Leute: Monsieur und Madame Jobard.

Freitag, 3. August: Biketour Richtung Chambois, dann den Berg hinauf bei ziemlicher Hitze....aber es lohnte sich, wir waren begeistert von der Natur. Bei den drei Kreuzen (La Blacherette) angekommen, nahmen wir den Wanderweg bis Thines, ein ganz kleines Örtchen aus dem Mittelalter. Dieser Weg war sehr steinig und wirklich nur für Wanderer, also sind wir auch eine halbe Stunde gewandert. In Thines haben wir uns mit einem feinen 'assiette' mit Ziegenkäse, Oliven, Salaten gestärkt. Retour gings durch das Tal der Thines alles abwärts...Wunderschöne Gegend!! Und dann der Chassezac entlang bis Chambois. Dort haben wir uns im kühlen Fluss erfrischt, bevor wir am abend den letzten Hügel bis 'Fude' in Angriff nahmen. In Les Vans haben wir noch die Sachen fürs Grillieren am abend besorgt...

Samstag, 4. August: Nach dem Frühstück an den Pool gehängt bis nach dem Mittag. Fahrt mit Auto der Chassezac entlang bis Pied-de-Borne und Villefort. Am Lac de Villefort begann um 15.30h unsere Biketour steil bergauf bis Poucharasses....1 1/4 Stunde Aufstieg bei grosser Hitze! Naja, da musste ich wohl durch. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf den Lac de Villefort belohnt. Oben im Gebirge haben wir uns dann verfahren, resp. wollten noch einen besseren Weg finden als den sicheren....Jedenfalls mussten wir schliesslich über Wiesen und Stachelbüsche irgendwie ins Tobel runter. Zum Glück gabs dort unten dann auch einen Weg ins nächste Örtchen namens Le Rieu, wo wir wieder auf die Strasse kamen. Weiterfahrt bis La Garde-Guérin (Mittelalterdorf/Ruinen) via Chassezac-Schlucht und retour zum Auto. Abendessen in einer Auberge am Lac de Villefort.

Sonntag, 5. August: Besuch des kleinen Markt in Payzac mit Bike. Anschl. Weiterfahrt Richtung Lablachère via Naturweg bergab...Ziemlich steinig. Heute sollts nur eine kurze Biketour geben, wollten vielmehr noch etwas bädele weils etwa 32 Grad war. Aber es kam anders....Als wir dachten, nur noch kurz die Strasse zum Fluss runter fahren zu müssen, stellte sich heraus, dass dazwischen noch ein kleiner 'Hügel' war....Es folgte also noch eine Passfahrt und ich war heilfroh, als wir endlich dort unten ankamen. Nach einer Riesenpizza hängten wir uns an die Chassezac (bei Casteljau). Da es Sonntag war, hatten ein paar andere Leute die gleiche Idee....Am späteren Nachmittag Rückfahrt nach Haus, wo wir noch den Pool genossen. Abendessen in Les Vans.

Montag, 6. August: 10h Abfahrt über Aubenas und Privas zur Autobahn Richtung Grenoble. 15h Ankunft in Aix-les-Bains am See. Feinen Crêpe gegessen und Weiterfahrt an den Lac d'Annecy. Check-In bei einem Hotel am See, bädele....20h Gourmet-Diner ;-)

Dienstag, 7. August: Markt in Annecy. Annecy ist ein sehr hübscher Ort mit vielen Kanälen und schönen Häusern...Gegen mittag kam die Sonne raus und wir mieteten zum Ferienabschluss ein Pédalo und erfrischten uns im herrlichen See....15h Abfahrt Richtung home sweet home entlang des südlichen Genferseeufers. Stop in Yvoire (kleiner hübscher Ort am See), wo wir um 16.30h einen Salat essen konnten ;-) Danach via Evian zur Schweizer Grenze bis Montreux und Autobahn nach Haus...Ab Montreux hats in Strömen geregnet! Wir wussten also, dass wir wieder in der CH waren!!

Das Gebiet der Cevennen hat uns supergut gefallen. Haben meistens alles sehr nette Franzosen getroffen, einzig das Essen hätte besser sein können. Das Fleisch überall ziemlich 'zäch'....und auch sehr teuer. Der Euro lässt grüssen!






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