Lateinamerika - Woche 71 (Nicaragua)


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Published: October 16th 2007
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08.04.06
Heute war ausschlafen angesagt, das tat wieder mal richtig gut. Ich nutzte noch kurz Internet und dann packte ich meine Sachen zusammen. Um 11.00 Uhr musste ich auschecken, denn da Steffen wieder nach Hause faehrt, wechsle ich das Hotel. Steffen und ich gingen noch kurz fruehstuecken und in den Supermarkt und dann kam der Abschied, wieder einmal einer der traurigeren Sorte. Ich machte mich auf den Weg, um eine Reiseagentur zu suchen, leider war aber wieder mal Samstag und das machte es um einiges schwieriger. Die ersten beiden Agenturen fand ich schon mal gar nicht, aber bei der Oro Travel hatte ich Glueck. Es war kurz vor 13.00 Uhr, aber sie gaben mir trotzdem noch genuegend Informationen vor Ladenschluss. Als ich die Agentur verliess und ueber die Strasse ging, traf ich Jessie an, mit dem ich Weihnachten gefeiert hatte. Das war ein schoenes Wiedersehen. Er war mit seinen Eltern in einem Restaurant. Wir unterhielten uns nur kurz und machten auf spaeter ab. Auf dem Rueckweg ins Hotel machte ich noch einen Abstecher zur Plaza. Da kommt ploetzlich Steffen wieder auf mich zu, da habe ich ziemlich dumm geschaut. Sein Bus hatte eine Panne und wurde somit um zwei Stunden verschoben. Ich setzte mich mit ihm nochmals in ein Café und verabschiedete mich halt eine Stunde spaeter nochmals von ihm. Dann kehrte ich wirklich zurueck ins Hotel, wo ich meine letzte halbe Stunde Gratisinternet ausnutzte und dann zuegelte ich mein Gepaeck ins Hotelito Mochilero. Dort las ich noch eine Weile, um mehr Infos ueber meine naechsten beiden Ziele zu erhalten. Um 19.00 Uhr traf ich mich mit Jessie. Wir setzten uns in ein Restaurant und hatten uns eine Menge zu erzaehlen. Ein paar Stunden spaeter kehrten wir nach Hause zurueck, vielleicht treffen wir uns ja wieder auf unserer Weiterreise.

09.04.06
Der Wecker klingelte sehr frueh, aber ich schlief noch eine Weile laenger. Zuerst lief ich zum Hafen runter, um Infos ueber die Fahrzeiten der Boote zu kriegen. Dann machte ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle. Ich fuhr mit dem naechsten Bus nach Managua. Ich musste einige Leute fragen, welcher Bus zur Promenade faehrt und nach einer halben Stunde warten war ich erfolgreich. Ich stieg also bei der Promenade aus und machte einen Spaziergang zu den interessantesten Sehenswuerdigkeiten. Danach lief ich zum Viertel, wo die meisten Hotels sind, um schon mal einige Infos zu sammeln. Von dort aus lief ich weiter Richtung Plaza España. Unterwegs wollte ich bei der deutschen Botschaft etwas fragen fuer Jessie, stellte aber nach dem Besuch fest, dass er ja gar nicht Deutscher ist. Das kam wohl davon, dass ich nun acht Tage mit Steffen unterwegs war. Dafuer rief der Herr von der Botschaft fuer mich am Flughafen an fuer ein paar Infos, sodass ich mir den Weg dorthin ersparen konnte. Ueberall wo ich hin kam, hiess es, dass es gefaehrlich sei. Ich entschied, nur noch zum Mercado Huembes zu fahren. Dort besuchte ich ein paar Laeden und ging dann zur Bushaltestelle. Die Rueckfahrt nach Granada zog sich sehr in die Laenge. Nach 1,5 Stunden kam ich endlich an. Es war erst 15.00 Uhr. Ich verbrachte den restlichen Nachmittag mit schlafen und lesen. Abends ging ich auch nur noch raus, um etwas Kleines zu essen.

10.04.06
Um 07.00 Uhr war aufstehen angesagt. Ich war fest entschlossen, heute nach San Carlos zu fahren, doch ich ueberlegte staendig, wie ich innert weniger wie einer Woche wieder zurueck sein koennte. Da bald Ostern ist, wuerde ich wahrscheinlich mehr als eine Woche haengenbleiben und evtl. koennte ich nicht einmal eine Tour machen. Deshalb entschied ich, im Reisebuero nach einem Flug zu fragen zu den Corn Islands, gleich fuer heute Nachmittag. Das klappte alles bestens, nun hatte ich nur noch kurz Zeit fuer Internet und um mein Gepaeck zu packen. Gegen 10.30 fuhr ich mit dem Bus nach Managua. Beim Mercado Huembes stieg ich in einen anderen Bus um, der mich direkt beim Flughafen rausliess. Ich war sogar eine halbe Stunde zu frueh. Ich zeigte mein Ticket, bezahlte die Gebuehren und ging durch die Gepaeckkontrolle. Alles verlief ohne anstehen und Schwierigkeiten und schon sass ich im Wartesaal. Es kamen immer mehr Leute hinzu resp. die Warteschlange wurde immer laenger. Die Fluege hatten leider Verspaetung, somit sass ich 2,5 Stunden im Wartesaal. Um 15.15 Uhr sass ich endlich im Flugzeug und meine "Ferien" konnten beginnen. Wir machten in Bluefields eine Zwischenlandung, einige Leute verliessen hier das Flugzeug, andere kamen hinzu. Uns tat die kurze Pause gut, denn im Flugzeug war kaum Luft zum atmen. Um 16.45 Uhr kamen wir in Corn Island an. Ich informierte mich, wo sich das Café del Mar befindet. Da dieses nur etwa 20 Minuten vom Flughafen entfernt ist, lief ich dorthin. Es befindet sich direkt am weissen Sandstrand mit tuerkisfarbenem Wasser, einfach paradiesisch. Das Café wird gefuehrt von Robert, einem Deutschen. Er baute dieses kleine Restaurant auf fuer seine Lebensgefaehrtin Yolanda, welche er vor ein paar Jahren hier kennenlernte und fuer ihre drei Kinder Jonny, Jettie und Judy. Dieses kleine Café war auch zugleich meine Unterkunft, in der Haengematte. Es waren noch zwei andere Touristen, Alex und Roger, anwesend, jedoch mit dem eigenen Zelt. Somit hatte ich den ganzen Raum fuer mich alleine. Spaeter setzte ich mich zu den beiden, um ein bisschen zu schwatzen. Heute waren Spaghettis zum Nachtessen angesagt. Leider dauerte es fast eine Stunde, bis ich diese endlich erhielt, ich hatte einen Riesenhunger. Das Warten hat sich jedoch sehr gelohnt, denn die Spaghettis waren superfein. Gegen 20.30 Uhr ging ich bereits schlafen, ich war recht muede von der Anreise.

11.04.06
Heute war ausschlafen angesagt, resp. wachte ich staendig auf, blieb jedoch lange liegen. Um 10.30 Uhr ging ich mit Alex und Roger zum Picnic Center, einem grossen Strand. Dort verbrachte ich schlussendlich den ganzen Tag mit den beiden. Leider habe ich es wieder mal geschafft, trotz Sonnencrème mein Gesicht zu verbrennen. Die Jungs waren so nett und sagten mir erst Bescheid, als es schon zu spaet war. Gegen 17.30 Uhr gingen wir zu den Essstaenden in der Naehe. Es gab praktisch ueberall dasselbe. Reis mit Bohnen in Kokosnussoel gekocht, Poulet, Salat und frittierte Bananen. Nach dem Essen kehrten wir zum Café zurueck. Ich war vor lauter Nichtstun so muede, dass ich bereits gegen 20.00 Uhr ins Bett ging.

12.04.06
Heute nahm ich mir vor, die Insel zu besuchen. Um 08.30 Uhr lief ich los. Es war sehr interessant aber auch traurig zu sehen, wie die Leute hier leben. Teilweise wohnen sie nur in kleinen Blechhaeusern, umgeben von stinkendem Abfall, also ziemlich am Limit. Zum Glueck hatte es aber auch schoene Haeuser, gemuetliche Restaurants und viele froehliche Leute. Am Silver Beach machte ich endlich eine Pause. Es hatte jedoch nur einen winzig kleinen Schattenplatz, unter einem Bootswrack. Aber immer noch besser, als mich nochmals zu verbrennen. Es war eine Wohltat, endlich ins Wasser springen zu koennen. Mein weiterer Spaziergang fuehrte zur Long Bay, einem langen, sehr schoenen Strand. Auch dieser war praktisch menschenleer. Dort ging ich jedoch nicht baden, sondern setzte mich einfach fuer eine Weile hin zum geniessen. Nun trat ich langsam den Rueckweg an. Bei einem kleinen Laden kaufte ich mir ein paar Fruechte ein. Als ich weitergehen wollte, fing es jedoch gleich an, heftig zu regnen. Also machte ich in der Zwischenzeit eine weitere Pause. Zum Glueck hielt der Regen nicht lange an. Ich kehrte zurueck zu meiner Unterkunft. Schlussendlich war ich doch fuenf Stunden unterwegs. Ich wollte eigentlich nur kurz in der Haengematte relaxen, schlief jedoch schon nach kurzer Zeit ein. Als ich wieder aufwachte, genoss ich die Zeit bis zum Sonnenuntergang am Strand. Alex und Roger kamen erst spaeter zurueck, deshalb war heute wieder alleine Nachtessen angesagt. Gegen 19.00 Uhr verzog ich mich bereits in die Haengematte, las noch ein wenig und hoerte Musik.

13.04.06
Um 08.00 Uhr stand ich auf, ass ein feines Fruehstueck und packte meine Sachen zusammen. Heute war Small Corn Island angesagt. Ich machte mich auf den Weg zum Flughafen, um meinen Flug fuer Sonntag morgen zu reservieren. Dann nahm ich ein Taxi, um zum Hafen zu fahren. Dort mussten wir noch etwa eine halbe Stunde warten, bis die Bootstour endlich losging. Das Meer war heute wilder wie sonst und ich wurde schon vorgewarnt, meine Sachen gut einzupacken. Die Fahrt war dann auch wirklich ein Horrortrip. Teilweise schlug das Boot so hart auf den Wellen auf, dass es uns fast aus den Sitzen fegte. Neben mir war eine Frau mit ihrem Kind. Sie meinte nur, dass wenn das Boot untergeht, ich doch bitte ihr Kind retten soll, sie selbst kann nicht schwimmen. Und hinter mir sass eine Frau mit ihrem Baby, auch sie betete zu Gott und war sichtlich am Ende. Ich versuchte mein Bestes, die beiden Frauen zu troesten, sie taten mir unendlich leid. Wir wurden alle auch regelrecht nassgespritzt. Wir erhielten einen grossen Plastik, welche wir ueber uns ausbreiteten und waehrend der ganzen Bootstour festhalten mussten. Dies war noch schlimmer, denn somit konnten wir nicht mal mehr etwas sehen. Es waren alle heilfroh, als wir 40 Minuten spaeter endlich auf der Small Corn Island ankamen. Fuer mich war nun wieder Hotelsuche angesagt. Ich habe von einigen gehoert, dass Derek’s Place sehr schoen sei, erfuhr jedoch, dass dies schon ausgebucht sei. Ein Norweger gab mir Infos ueber eine Unterkunft in dessen Naehe, die meinem Budget entsprach. Er war anscheinend dort auch untergebracht und will dieses Hostal in ein paar Monaten uebernehmen. Ich dachte das koenne nicht schlecht sein. Er begleitete mich ein Stueck weit und dann folgte ich selbst dem gut signalisierten Weg. Als ich ankam traf ich auf Heiko, dem deutschen Inhaber. Er empfing mich freundlich, war jedoch ein bisschen ein komischer Typ. Ich fragte ihn nach den Preisen und ob es vielleicht moeglich sei, meine eigene Haengematte aufzuhaengen. Nach einigem Zoegern sagte er zu. Er fuehrte mich kurz durch die Gegend und erklaerte mir ein paar Sachen. Da ich viel zu schleppen und keine Lust zum weitersuchen hatte, war mir einiges egal. Es sah alles ziemlich runtergekommen aus, das Wasser muss man vom Brunnen hochziehen, die Toilette war nichts weiter als ein Loch in einem Betonklotz mit WC-Deckel drauf, die Dusche existierte nur in Form von Eimern mit Wasser gefuellt und die Kueche war eine Feuerstelle unter Dach. Ich machte erst mal eine Pause und ass genuesslich meine frisch gekaufte Ananas. Dann deponierte ich mein Gepaeck und machte mich auf Entdeckungsreise. Ich lief alles dem Strand entlang, sah neben meiner Unterkunft aber nur noch zwei weitere Hostals, natuerlich um einiges schoener, aber auch teurer. Nach etwa 1,5 Stunden kam ich wieder in die Zivilisation. Ich erfragte an einem anderen Ort den Preis und war ueberrascht, dass ich doch ein sehr guenstiges Hostal fand, zudem an einem Ort, wo was los war. Als ich mich auf den Rueckweg machte, fing es in Stroemen an zu regnen. Ich entschied, gleich in einem netten Restaurant etwas zu essen. Als der Regen wieder aufhoerte, machte ich mich auf den halbstuendigen Weg zu meiner Unterkunft. Ich fragte Heiko, ob es ihm etwas ausmache, wenn ich doch die Unterkunft wechseln wuerde, denn irgendwie war mir der Typ nicht so geheuer und die Unterkunft zu uebel. Aber logischerweise war er darueber nicht sehr erfreut. Da ich die Unterkunft zur Haelfte haette bezahlen muessen, entschied ich zu
bleiben, da es sonst nicht viel Sinn machte. Ich ging noch ein bisschen an den Strand. Gegen 16.00 Uhr machte ich nochmals einen kurzen Spaziergang in die andere Richtung, war aber schnell wieder zurueck, da ich ploetzlich den weiteren Weg nicht mehr fand. Da ich keine Lust hatte, in der Dunkelheit ins Dorf zu laufen zum Nachtessen und wieder alleine zurueck zu kehren, ging ich ins Dorf etwas einkaufen. Es gab nicht sehr viel Auswahl, Spaghettis mit Tomatensauce stand auf der Liste. Bei dieser Gelegenheit machte ich noch einen Abstecher zum Aussichtsturm und genoss die schoene Aussicht auf die kleine Insel. Es wurde langsam dunkel und ich kehrte noch rechtzeitig zum Casa Sunrise zurueck. Heiko sass dort mit dem Norweger auf der Veranda. Ich fragte ihn, ob er mir eine Kerze geben koenne. Mit Ach und Krach ueberreichte er mir eine und meinte, dass er doch schon sehr muede sei. Er packte seine Sachen rein und ging in sein Haus. Da stand ich nun, wusste gar nicht, wo ich genau im Schuppen meine Haengematte aufhaengen soll und hatte kaum Licht. Zudem musste ich noch Feuer machen um zu kochen. Zum Glueck half mir der Norweger damit. Er hatte jedoch ohne Sprit auch kein Erfolg, somit mussten wir Heiko nochmals stoeren. Endlich gab es Feuer, aber wie sich herausstellte, viel zu wenig. Der Norweger ging ein Haus weiter und liess mich alleine. Meine Spaghettis wollten einfach nicht gar werden, es hatte zu wenig Feuer. Als ich diese dann endlich aus der Pfanne essen wollte, fand ich nicht mal eine Gabel. So blieb mir nichts anderes uebrig, als die Spaghettis mit dem Messer zu essen. Sie waren uebel, nicht mehr zu retten. Nach der Haelfte gab ich auf und schmiss sie weg. Der Norweger, der soeben zurueck kam, hatte sehr Mitleid, als er mich sah, konnte mir jedoch auch nicht mehr weiterhelfen. Er war dann aber sehr nett und legte mir eine duenne Matraze und zwei Laken in den Schuppen, da ich keinen geeigneten Platz fuer die Haengematte fand. Draussen windete es zwar, aber ich versuchte trotzdem, draussen unter einem Dach in der Haengematte zu schlafen. Doch um Mitternacht wurde es mir doch zu kalt und ich wechselte auf die Matraze, in der Hoffnung, dass mir die vorher gesehene, sehr eklige Spinne nicht uebers Gesicht krabbelt. Zum Glueck schlief ich gleich wieder ein.

14.04.06
Um 05.00 Uhr klingelte der Wecker. Ich packte alle meine Sachen zusammen und wollte schon eine halbe Stunde spaeter das Hostal verlassen. Heiko kam mir in letzter Sekunde entgegen, ich sagte ihm nur, dass ich das Geld im Schuppen hingelegt habe und lief davon. Ueber irgendwelche Maengel wollte ich mit ihm nicht diskutieren. Um 06.00 Uhr war ich schon im Dorf. Ich trank noch einen Kaffee und wartete mit ein paar anderen Leuten auf das Boot um 07.00 Uhr. Die Fahrt war diesmal sehr ruhig, worueber ich nicht traurig war. Als ich wieder auf Big Corn Island war, ging ich wieder zu Robert und seiner Familie. Nachdem ich mich eine Weile mit Robert unterhalten habe, genoss ich ein feines Fruehstueck und dann machte ich mich auf den Weg zum Picnic Center. Dort lernte ich ein etwa 50-jaehriges kolumbianisches Paerchen kennen und setzte mich zu ihnen. Wir unterhielten uns lange, lasen und genossen das Nichtstun. Spaeter wollten wir gemeinsam Mittagessen gehen, doch das Restaurant war so ueberfuellt, dass wir eine Stunde haetten warten muessen. Ich holte mir aus einem der kleinen Restaurants etwas und das Paerchen kehrte in ihr Hotel zurueck zum Mittagessen. Eigentlich wollten wir uns spaeter nochmals treffen, aber die beiden kehrten nicht mehr zurueck. Ich setzte mich noch eine Weile alleine an den Strand und kehrte gegen Abend zum Café del Mar zurueck. Dort setzte ich mich nochmals an den Strand, unterhielt mich jedoch diesmal mit den Kindern und ging mit ihnen baden. Jonny hatte sichtlich Freude an mir, er liess mich fast nicht mehr los. Er meinte dann auch, dass er mein Freund sein wolle, er ist acht Jahre alt. Das war echt suess :-). Als ich spaeter in der Haengematte lag, kuschelte er sich auch zu mir und wollte mich kaum mehr gehen lassen, als ich Nachtessen ging. Um 21.00 Uhr war schon Nachtruhe angesagt.


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