Zentralvietnam : 6 Tage in Hoi An, Hue und Phong Nha


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March 5th 2019
Published: March 9th 2019
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Dienstag, den 26. Februar, musste ich mich um 16h von meinen Freunden in Da Lat verabschieden denn ich musste den Nachtbus nach Hoi An nehmen. Lustigerweise nahmen Pamela und André die mit mir die Canyoning Tour gemacht hatten auch diesen Bus und so sind wir zusammen gereist. :-) Es war eine lange, 15-stündige Fahrt, aber der Schlafbus war ganz bequem und ich habe überraschend gut geschlafen. So war ich frisch und ausgeruht als ich dann endlich in Hoi An ankam. :-)

Ich hatte für diesen ersten Tag eine Fahrrad-Tour gebucht, aber als ich an der Rezeption nachfragte sagte man mir die Tour würde erst am nächsten Tag stattfinden und die Sonnenuntergang-Bootsfahrt würde höchstwahrscheinlich überhaupt nicht stattfinden. Also habe ich einen Kochkurst für 13h gebucht die eine Fahrt in einem Bambus-Boot einschloss.

Meine Tour startete also um 13h und sie war wirklich fantastisch! Ich wurde von unserem Guide, Nam, einer sehr netten jungen Vietnamesin, pünktlich abgeholt. Wir waren insgesamt 5 auf der Tour : ich, Chris und seine Freundin von New York (ich kann mich nicht mehr an ihren Namen erinnern....) und Henning und seine Freundin Jule aus Deutschland. Sie waren alle super nett und wir hatten es gut zusammen. Zuerst haben wir den Markt besucht und Nam hat uns alle Obst- und Gemüsesorten erkärt die wir nicht kannten. Danach sind wir zum Hafen gegangen und haben ein Boot den Fluss rauf in Richtung Meer genommen. Irgendwann sind wir dann vom Boot in kleine Bambus-Boote gewechselt und das war richtig cool! :-D Ich hatte diese kleinen runden Boote schon in Mui Ne gesehen und mich gefragt wie das wohl funktionniert ; jetzt lernte ich es! :-D Wir sind damit in die Mangrovenwälder gefahren und unsere Fahrer haben uns Schmuck aus Blättern gemacht. Mein Guide sprach nicht viel Englisch aber er war super nett und lustig ; irgendwann ist er einfach aufgestanden und hat angefangen das Boot im Kreis auf der Stelle zu drehen ; ziemlich erschreckend aber lustig denn ich wusste ich kann ihm vertrauen. :-D

Vom Ufer aus sind wir dann ca. 5 Minuten zu dem Restaurant gelaufen wo unser Kochkurs stattfinden würde. Wir haben 4 verschiedene Gerichte gekocht : frische Frühlingsrollen, Papayasalat mit Shrimps und Fleisch, geschmortes Schweinefleisch und Reispfannkuchen. Es war unglaublich lecker! :-D Am Ende bekamen wir dann noch die Rezepte und ich bin sicher ich werde die Sachen mal zu Hause selbst probieren! :-D

An diesem Abend habe ich ein paar super nette Leute im Hostel kennengelernt : Cam, Elise und Zara aus New York. Sie waren richtig cool drauf und wir haben ein paar Bier zusammen getrunken bevor die Karaoke Nacht im Hostel begann. Schon ein bisschen angetrunken und in sehr guter Stimmung haben wir uns dann zu mehreren Karaoke-Liedern eingeschrieben und hatten einen richtig lustigen Abend! ^_^ Danach bin ich mit Cam zu dem Club gegangen wo alle von VBH hingingen (Elise und Zara waren zu müde um mitzukommen), aber wir sind nicht lange geblieben, denn wir waren beide relativ müde und gelangweilt : dieser Club war wie ein Kindergarten, nur 20-25 Jährige und ich kam mir sehr alt dort vor! ^_^



Am nächsten Morgen habe ich die Fahrrad-Tour gemacht die vom Hostel organisiert wurde. Zuerst hieß es sie würde nicht stattfinden denn es gab nicht genug Leute für die Tour, dann haben plötzlich 3 Jungs die gerade angekommen waren sich eingeschrieben und so konnte die Tour doch stattfinden! :-) Unser Guide, Rosemary aus Vietnam, war super nett und hat uns Hoi An gezeigt. Zuerst sind wir zu einem Laternen-Shop gefahren wo wir unsere eigenen Laternen gemacht haben. Danach haben wir verschiedene andere Orte besichtigt wie die Chinesische Brücke und eine Kunstgalerie von Réhahn. Von dort aus sind wir zum « Alten Haus » gefahren, eins der ältesten Häuser in Hoi An das momentan von der 5. Generation gewohnt wird (glaube ich). Die Besitzer dieses Hauses haben es komplett selbst gebaut und es ist wirklich sehr schön. Auch die heutige Generation sind noch Handwerker und bearbeiten Silber. Es ist ziemlich lustig, dass sie einfach Touristen in ihr Haus lassen und ihnen ihre Privatzimmer zeigen (man sieht auch die 94 jähriger Mutter), aber sie verkaufen so auch den Schmuck den sie machen und es ist ihre Art das Handwerk ihrer Vorfahren in Ehren zu halten. Der Schmuck den sie machen ist wirklich sehr schön und ich habe auch einiges dort gekauft ; es war nicht ganz günstig, aber es ist 100% echtes Silber und ich weiß genau wer es gemacht hat und wo das Geld hingeht. :-)

Sie haben uns dort auch leckeren Lotustee, Plätzchen und Früchte gegeben. Diese Familie ist wirklich super nett und der Besitzer ist unglaublich energiegeladen! :-D

Vom « Alten Haus » aus sind wir dann zum Strand gefahren ; VBH hat dort einen privaten Strandclub der klasse ist : sie haben einen privaten Strand mit Liegen, Sonnenschirmen, einer Bar, einem Pool, Essen, Getränken und vielen Hammocks. Der Beachclub hat mir gut gefallen und um die Tour abzuschließen bekamen wir dann noch ein gratis Bier. :-D

Ihr seht also, diese Tour ist definitiv ihre 260.000 Dong (= 10€) wert! :-D



Nach der Tour bin ich mit Rosemary zurück zum Hostel gefahren während die 3 Jungs im Strandclub blieben. Ich bin dann zum berühmten « Bahn Mi Phuong » gefahren wo es die besten Sandwichs in Vietnam gibt! Sie waren so gut (und um 15h war ich so hungrig), dass ich sogar 2 davon gegessen habe! ^_^ Auf meinem Weg zurück ins Hostel habe ich dann noch bei Violet angehalten wo ich Kleider für mich und meine Eltern bestellt habe. Hoi An ist berühmt für Schneiderarbeiten und jeder der diesen Ort besucht lässt sich irgendwas machen. Der Preis ist okay für handgeschneiderte Kleider, aber wenn ich es mit dem Preis der Kleider vergleiche die ich mir in Afrika habe machen lassen, dann ist es immer noch ziemlich teuer. Egal, es ist eine der Sachen die man gemacht haben muss und so habe auch ich es gemacht! ^_^

An diesem Abend bin ich dann zum Nachtmarkt in Hoi An gegangen. Hoi An ist eine sehr schöne kleine Stadt, aber nachts ist sie noch viel schöner, besonders am Fluss wo jede Menge kleine Boote von Laternen beleuchtet werden und auf Touristen warten die eine nächtliche Fahrt machen möchten. Der Fluss wird von vielen schönen Kolonialbauten flankiert die alle schön beleuchtet sind und der Stadt eine tolle Atmosphäre verleihen ! :-D ‹3

Der Nachtmarkt an sich ist nichts besonderes, aber die Atmosphäre dort war toll und es waren viele Leute dort unterwegs und ein paar Jugendliche gaben eine Breakdance-Vorführung. Ich habe an diesem Abend zum ersten Mal die vietnamesische Pizza probiert und fand sie toll : so lecker! :-D Auf dem Nachtmarkt habe ich auch meinen Freund Ori aus Israel getroffen den ich in Uganda auf dem Nyege Nyege Festival kennengelernt hatte. Ich habe mich sehr gefreut ihn wiederzusehen und zu hören was er in der Zwischenzeit so erlebt hat! :-) Ich bin allerdings früh (22h) zurück ins Hostel gefahren, denn es ist nicht sehr sicher spät abends noch alleine durch die Stadt zu fahren (selbst mit Grab) und ich war eh ziemlich müde. Aber das macht nichts, ich hatte einen sehr schönen Tag! :-D



Am nächsten Morgen fühlte ich mich dann frisch und ausgeruht und ich war sehr guter Stimmung. Also habe ich ein Fahrrad gemietet und bin durch die Reisfelder zum Strandclub gefahren. So früh morgens war es dort noch ziemlich ruhig und ich ergatterte einen super Platz auf einer Liege unter einem Sonnenschirm. Ich hatte einen schönen relaxten Morgen, bin im Meer geschwommen, habe gelesen und die Ruhe genossen. Als ich mittags rauf zur Bar ging um mir etwas zu Essen zu bestellen kam dann auch mein Freund Cam und ein paar seiner Freunde zum Strandclub und wir haben ein paar Cocktails zusammen getrunken. Diese Cocktails waren ziemlich süß und sehr stark und sie gaben mir die Energie die ich brauchte um ins Zentrum zu fahren, die Kleider abholen die ich bestellt hatte. Das Kleid das ich für meine Mutter habe machen lassen war so schön, dass ich mir auch noch eins bestellt habe! ^_^

Ich bin dann zurück zum Hostel gefahren, habe mein Rad abgegeben und ein Grab zurück zum Strand genommen wo ich noch ein paar Cocktails mit Cam, Matt aus Holland und ein paar Mädels aus Vancouver und anderen Orten getrunken habe. Wir hatten es sehr gut zusammen und als ich irgendwann zur Bar ging um mir einen neuen Drink zu holen lernte ich dann sogar den Besitzer von den Vietnam Backpacker Hostels kennen! Er war super nett und lustig und er hat mir sogar 2 gratis Bier gegeben als ich ihm sagte dass ich es toll finde wie freundlich das Personal in seinen Hostels ist und wie toll ich es finde dass ich meine 3 Wochen in Vietnam komplett in seinem Hostel gebucht habe! ^_^

Abends war dann Mexikanische Nacht im Hostel und wir haben natürlich mitgemacht. Das Buffet sah sehr lecker aus und es schmeckte auch gut. Leider werde ich jedes Mal wenn ich mexikanisch esse krank seit ich eine schlimme Lebensmittelvergiftung in Mexiko hatte und so war mein Abend dann früh gelaufen als ich alle paar Minuten zur Toilette musste... Ich hab oben auf der Etage unserer Zimmer dann noch ein bisschen mit Cam erzählt und bin früh ins Bett gegangen.



Und das wars dann auch schon für meine Zeit in Hoi An. Ich habe diese Stadt sehr gemocht! Sie ist sehr klein und süß, das Essen ist lecker, der Strand ist schön und es ist der beste Ort um Souvenirs zu kaufen! :-D

Ich habe das VBH in Hoi An allerdings nicht besonders gemocht und kann es nicht empfehlen. Das Personal ist zwar freundlich und die Atmosphäre war nicht schlecht, aber es ist ziemlich weit außerhalb des Zentrums und man muss jedes Mal ein Rad mieten oder ein Grab nehmen um ins Zentrum zu gehen... Ich habe sehr gute Dinge über die Tribee Hostels in Hoi An gehört und würde nächstes Mal sicher dorthin gehen.



Samstag, den 2. März wurde ich um 9h von Ben abgeholt, der Easyrider Fahrer der mich nach Hue fahren würde. In Vietnam ist eins der Must Dos eine Fahrt mit dem Motorrad von Hoi An nach Hue oder anders herum, denn sie führt über den « Hai Van Pass » der berühmt ist für seine tolle Aussicht übers Meer. Ben war super nett und sein Englisch war sehr gut. Zuerst haben wir 1 Stunde Pause bei den Marmor-Bergen in Da Nang gemacht. Es gibt dort ein paar sehr schöne Berge die voller Marmor sind und es war cool sie zu besichtigen, die Höhlen und Pagoden dort zu erkunden. Die Aussicht von dort oben war ganz schön, aber am besten gefielen mir definitiv die Höhlen. Es ist wirklich schade, dass so viele Touristen dort waren, sonst wäre es dort bestimmt noch viel besser.

Von den Marmorbergen sind wir dann nach Lang Co gefahren, einer Halbinsel zwischen Da nang und Hoi An, und um dorthin zu kommen mussten wir den Hai Van Pass überqueren. Es ist eine relativ schmale Straße in den Bergen von der aus man eine ganz tolle Aussicht über das Meer hat und ich habe diese Fahrt sehr genossen! Ben hat ein paar Mal angehalten damit ich Bilder machen konnte und ich war sehr froh über meine Entscheidung den Hai Van Pass nach Hue zu nehmen ! :-D

In Lang Co haben wir dann eine Mittagspause eingelegt und ich habe gegrillte Shrimps mit Reis und Gemüse gegessen ; in Vietnam findet man an der Küste überall viel Fisch und Meeresfrüchte, aber es schmeckt nicht so gut wie es aussieht leider. Naja, es war billig, also was solls. :-)

Von dort aus sind wir dann noch eine Stunde bis zur « Elephantenquelle » gefahren, ein kleiner Wasserfall in einer sehr schönen Gegend neben dem ein großer Stein steht der von den Einwohnern dort zu einem Elephanten geformt wurde. Leider war an diesem Tag dort sehr viel los und sehr viele Locals hatten dort total laute und furchtbare Musik und sangen Karaoke, was die Stimmung total versaute... :-( Also bin ich nur ein paar Mal ins Wasser gesprungen um mich abzukühlen und dann sind wir weiter nach Hue gefahren wo wir gegen 16h im VBH ankamen.

Ich kann den Hai Van Pass in Vietnam auf jeden Fall empfehlen, entweder auf eurem eigenen Motorrad oder mit einem Easyrider! :-D



In Hue hatte ich auch wieder das VBH gebucht, aber ich mochte es nicht besonders. Das Personal dort war ziemlich unfreundlich als ich ankam, die Zimmer sind ziemlich klein und der Gemeinschaftsraum ist nicht besonders gemütlich.

Da ich das Hostel nicht besonders mochte bin ich nach einer Dusche erstmal durch das Stadtteil meines Hostels gelaufen und habe eine Bar gefunden mit gemütlichen Bänken wo ich ein paar Stunden relaxt und gelesen habe. Als ich zurück zum Hostel kam um mich für mein Abendessen mit Zara und Elise umzuziehen traf ich ganz zufällig auf Lukas aus der Schweiz den ich in Laos kennengelernt hatte! So ein lustiger Zufall! :-D Ich habe mich gefreut ihn wiederzusehen und ich habe ein Bier mit ihm und seinem Freund Ricardo getrunken bevor die Mädels kamen. :-)

Um 19h30 sind Zara, Elise und ich dann zu Madame Phu, einem berühmten vietnamesichen Restaurant in Hue, zu Abend essen gegangen. Wir mussten eine halbe Stunde auf einen Tisch warten und haben in der Zwischenzeit in der Bar gegenüber ein Bier getrunken und über den letzten Gossip aus dem VBH in Hoi An und über unsere Reise gesprochen. Als wir dann zurück ins Restaurant gingen traf ich zufällig auf ein Päarchen die mit mir in Vang Vieng (Laos) klettern waren und auf einen Typen der mit mir in Chiang Mai (Thaïland) im Hostel war! Hahaha, Asien ist so ein kleiner Ort, man trifft ständig dieselben Leute! ^_^ An diesem Abend haben wir fantastisch gegessen : die beste Pho Suppe überhaupt, vietnamesiche Pfannkuchen (die von unserem Kochkurs waren allerdings viel besser) und wir haben uns sogar eine Flasche Wein gegönnt der überraschend gut war. :-D Nach dem Essen sind wir dann zurück zu VBH gegangen um ein paar Bier zu trinken, sind dann aber um 23h als die Bar schloss nicht mehr weggegangen ; die Fahrt von Hoi An nach Hue war anstrengend gewesen. Es war ein richtig schöner Tag und Abend gewesen und ich habe mich gefreut all diese Leute wieder zu treffen ! :-)



Am nächsten Morgen sollte ich dann eine Motorrad-Tour mitmachen die vom Hostel organisiert wurde aber leider war ich die einzige die dazu eingeschrieben war und so fand sie leider nicht statt... :-( Das Personal sagte mir ich soll stattdessen einfach einen Easyrider buchen der mich zu den selben Orten bringen würde und da das sogar günstiger war als die Tour habe ich dann zugestimmt (etwas das ich später bereute...). Mein Fahrer war etwas älter und ein sehr verantwortungsloser Fahrer ! Ich hatte ein paar Mal echt Angst er würde einen Unfall bauen und er war auch nicht besonders nett. Zuerst sind wir zum Grab vom König Khai Dinh gefahren, das sehr schön war. Nach einer Stunde dort sind wir dann weiter zu einem verlassenen Wasserpark gefahren. Das war tatsächlich richtig cool, überall zerbrochenes Glas, Graffiti und Gebäude die von Pflanzen überwuchert wurden. ^_^ Leider waren doch einige Touristen dort und das nahm dem Ganzen etwas seinen Charme, anders wäre es sicher noch angsteinflößender gewesen, aber es war doch einen Besuch wert. :-)

Von dort aus sind wir dann zu alten Bunkern vom Vietnamkrieg gefahren wo mich mein Fahrer raus ließ und meinte ich soll 40 Minuten da bleiben, er müsse tanken gehen... Es war allerdings okay, denn dort war auch ein schöner Aussichtspunkt über den Fluss und die Gegend. Danach sind wir zu einer Elephanten- und Tigerarena gefahren die allerdings zu meiner großen Enttäuschung wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war... :-( Von dort aus sind wir dann zu einer Pagoda gefahren bevor wir weiter zum letzten Stopp, der Citadelle, gefahren sind. Ich war ziemlich überrascht als mein Fahrer dort meinte es sei das Ende der Tour und ich soll zu Fuß zurück zum Hostel laufen! Sein Englisch war sehr schlecht und er konnte mir keine Erklärung geben wieso das so ist und ich war ziemlich wütend! Ich habe fast 10€ für diese Tour gezahlt und muss die letzten 2km zurück zum Hotel laufen!? :-( Später habe ich mich dann im Hostel beschwert aber sie meinten nur das wäre noch nie passiert und es wäre sicher ein Missverständnis gewesen ; ich bekam dann einen Gutschein für ein Getränk und das wars dann...

Die Citadelle in Hue ist sehr groß und ist nach dem Krieg komplett renoviert worden das sie ziemlich stark zerstört worden ist. Sie haben dort Bilder wie es vorher war und heute und das ist ganz interessant. Ich bin ungefähr eine Stunde dort geblieben und dann zurück zum Hostel gelaufen wo ich um 4h30 für meinen Bus nach Phong Nha abgeholt wurde.



Ich habe nicht viel Zeit in Hue verbracht, aber es war genug. Hue ist nicht besonders schön ; es gibt ein paar schöne oder interessante Sehenswürdigkeiten wie den Wasserpark, aber man verpasst nicht viel wenn man nicht dorthin fährt. Das Beste dort war das Essen und die Tatsache dass ich viele Freunde wieder getroffen habe.



In Ho Chi Minh hatte man mir gesagt es würde eine ganze Nacht dauern um von Hue nach Phong Nha zu kommen, aber es stellte sich heraus das es nur 5 Stunden Fahrt waren und so kam ich schon um 20h30 dort an. Zum Glück war dem Personal in Ho Chi Minh der Fehler aufgefallen und sie haben mir eine (gratis) Nacht im Gecko hostel in Phong Nha reserviert. :-) Das Gecko Hostel in Phong Nha ist wirklich super : der Gemeinschaftsraum ist super gemütlich, das Essen ist lecker und das Personal ist sehr nett. Das einzige womit ich nicht froh war, war dass mir versprachen meine Wäsche auf einen Tag zu machen aber als ich von meiner Tour zurück kam war sie noch so schmutzig wie als ich sie morgens abgegeben hatte... Naja, ich würde das Hostel dennoch weiter empfehlen.

Im Bus nach Phong Nha hatte ich eine Holländerin kennengelernt aber ich mochte sie nicht besonders. Es war ihre erste Reise alleine (glaube ich) und sie war super unsicher, immer gestresst und - was das schlimmste war - sie war echt dumm... Sie wollte mir tatsächlich erklären dass es in Vietnam kaum Gemüse gibt aber gab ohne Zögern zu das sie die letzten Tage immer nur Pizza gegessen hat! °_° Es gab noch andere dummer Kommentare an die ich mich nicht mehr erinnere, aber ich war froh als ich sie 2 Tage später wieder los war.

In Phong Nha hatte ich eine Tagestour zur Phong Nha und zur dunklen Höhle gebucht. Als ich dann in Phong Nha ankam stellte sich heraus dass es dort viel mehr zu unternehmen gibt, wie Wanderungen oder 2-Tage-Wanderungen in den Höhlen, aber ich hatte leider keine Zeit um meine Pläne zu ändern... :S Naja, immerhin hatte ich diesen einen Tag und es war echt cool! :-)

Die Besichtigung der dunklen Höhle startete mit einem 200m Ziplining über den Fluss, schwimmen bis zum Eingang der Höhle und dann einer Wanderung in der Höhle. Wir gingen in einen Teil der Höhle wo es jede Menge Schlamm gab und durften ein Schlammbad nehmen. Es war ganz dunkel in der Höhle und sie wurde nur von unseren Stirnlampen beleuchtet. Danach sind wir dann noch im Fluss geschwommen um wieder sauber zu werden. Die Höhle war richtig cool und ich war froh, dass ich mir diese Höhle ausgesucht hatte! :-D Zum Mittagessen sind wir zurück nach Phong Nha gefahren wo wir dann nach dem Essen in Boote stiegen die uns zur Phong Nha Höhle brachten. Dort kann man nicht schwimmen da es dort Zitteraale gibt mit denen man definitiv nicht in Kontakt kommen möchte ; deshalb fährt man dort mit Booten rum. Diese Höhle ist unglaublich schön und am Ende durften wir sogar zu Fuß durch einen Teil der Höhle gehen. Ich war komplett fasziniert von der Schönheit der Stalactiten und Stalagmiten dort und den vielen Farben die man überall sah. Ich glaube ich habe noch nie so eine atemberaubend schöne Höhle gesehen!

Dort habe ich Sandra aus Zürich kennengelernt. Sie war super nett und wir hatten es gut zusammen. Vor 30 Jahren war sie mit ihrem Vater in Togo und somit ist sie eine der wenigen Personen die ich kenne die auch mal in diesem Land war. :-) Als wir zurück in Phong Nha waren kam Sandra vorbei (sie hatte ein anderes Hostel gebucht) und wir haben zusammen zu Abend gegessen bevor unsere Busse kamen : sie fuhr in den Süden nach Hue und ich in den Norden nach Hanoi.



Ich habe meine 24 Stunden in Phong Nha sehr genossen : es ist ein sehr schöner Ort und ich würde definitiv mehr Zeit dort verbringen könnte ich es. Es ist einer der Orte in Vietnam die man definitiv nicht verpassen sollte! :-D


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