Dalat


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July 21st 2013
Published: November 10th 2013
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Bereits auf dem Weg nach Dalat machte unser Gepäckträger wieder schlapp - er brach einfach auseinander. Das heisst wir mussten das Gepäck inkl. Gepäckträger irgendwie festbinden. Ausserdem regnete es ziemlich stark und die Strasse war zum Teil mit RIESEN Löchern bedeckt, aber wir schafften es dann doch noch nach Dalat. Dalat stand auch weiterhin im Zeichen von Regen, es regnete eigentlich die ganze Zeit. Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen Dalat und seine Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Bereits auf dem Weg nach Dalat, sind wir an 2 super schönen Wasserfällen vorbei gekommen. Beim einen haben uns ein paar Picknicker sogar eingeladen mit ihnen Schnaps zu trinken. Wir mussten aber leider weiter, um noch vor Anbruch der Nacht in Dalat zu sein.

Weil wir spät in Dalat ankamen, nahmen wir den erstbeste Hotel, welches wir fanden, damit wir nicht noch länger im Regen herumfahren müssen. Am nächsten Morgen nahmen wir unseren Roller und fuhren ein wenig ausserhalb des Zentrums, um ein günstigeres Hotel zu finden. Da wir aus Erfahrung gelernt haben, wartete Jan auf der Strasse und Vy ging alleine die Preise der Hotels abfragen. Schlussendlich fanden wie ein Hotel für 150'000 Dong (etwa 6.50 CHF). Nachdem wir unser Gepäck vom anderen Hotel geholt hatten, checken wir ins neue Hotel ein. Als der Besitzer Jan sah, war sein Gesichtsausdruck nicht mehr so sympathisch. Er meinte, wenn er es gewusst hätte, dass ein Ausländer dabei ist, hätte es mehr gekostet. Zum Glück war seine Frau mit ihrer Meinung zurückhaltender und war sehr freundlich.

Vy musste natürlich schon wieder einen Markt suchen für ihre Früchte. Ausser Frucht kaufen, konnten wir die vielen Kabelsalat bestaunen. Die Kabel werden hier einfach nach Kreuz und Quer und sehr tief bei den Häusern bezogen.

Nachdem wir die protestantische Kirche Domaine de Marie besichtigt haben, trafen wir einen jungen vietnamesischen Traveler, mit Namen Trung. Vy musste ihn natürlich ansprechen. Wie die meisten vietnamesischen Traveler, informierte er sich und plante seine Reise sehr genau, so erfuhren wir sehr viel von Trung. Nach langem Gespräch entschlossen wir zusammen Abendessen zu gehen, um mehr Informationen auszutauschen. Wir wollte zusammen zum Nachtmarkt gehen. Kurz vor dem Nachtmarkt verloren wir Trung. Im Regen versuchten wir ihm wieder zu finden. Nach 4x im Markt hin und her gefahren, entschlossen wir uns wieder zu unser Hotel zu gehen. Als wir in die Strasse zu unserem Hotel einbiegen wollten, kam uns Trung hinterher - So konnten wir trotzdem noch zusammen Abendessen gehen. Bei einem Kaffe in unserem Hotel entschlossen wir, zusammen am nächsten Tag den Berg Langbiang hoch zu wandern.
Als wir am nächsten Tag am Fuss des Langbiang ankamen, mussten wir uns ziemlich fragen, ob wie wirklich in Vietnam waren, da uns ein Zebra entgegen gelaufen kam. Auf dem Parkplatz, sah es dann so aus wie im Wilden Westen. Pferde, die wie Zebra angesprayt waren und Leute mit Stiefel und Cowboyhut. Auf dem Weg bis zur Mittelstation wurden wir vernebelt. Wir konnten in dieser einen Stunde trotzdem einige schöne Nebelfotos machen ;-) Um weiter zum Gipfel zu laufen, mussten wir Eintritt zahlen. Dann fing es auch wieder zu Regnen an. Es war eine sehr schlechte Idee, noch weiter zu gehen. Wir hofften natürlich, dass es zu Regnen aufhörte, aber stattdessen regnete es immer wie heftiger. Der Weg wurde überschwemmt, also liefen wir in Pfützen und durch Schlamm, durch Felder und Wälder. Bei den steilen Stellen mussten wir aufpassen, dass wir nicht runterrutschen. An einige Stelle wussten wir nicht einmal mehr, ob wir noch auf dem richtigen Weg waren. Bei ca. letzten 800m fängt der Schlussanstieg - eine Treppe - an, welche natürlich jetzt mit Wasser überlaufen war. Um das zu schaffen, entschlossen wir uns zuerst unser Sandwich zu essen. Im Regen mit Regenschutz und Schirm assen wir unser Zmittag. Danach machten wir uns auf dem Weg zur Gipfel. Nach 700m entschlossen Trung und Vy nicht mehr weiter zu gehen, da wir vermuteten das es auf dem Gipfel wegen des Nebels eh nichts zu sehen gab . Jan ist natürlich ehrgeiziger und machte die 100m noch selber weiter. Natürlich hatte Jan auf dem Gipfel ein Beweisfoto gemacht (siehe Foto ;-)
Beim Zurücklaufen kamen uns einige, auch ehrgeizige junge Vietnamesen entgegen und fragten uns nach den Weg. Wir rieten ihnen wieder umzukehren, aber sie wollten auch so wie Jan, das Ziel erreichen. Mit Flipflops versuchten sie es weiter.
Beim runterlaufen entschlossen wir, einmal so wie die dort Einheimischen Bergvölker zu essen und zu feiern. So reservierten wir unser Plätze und fuhren zurück ins Hotel um unsere durchnässten Kleider zu wechseln. Am Abend kamen wir wieder zum Abendessen. Es gab Spiesli mit feinem Salat & Salatsauce, Reissuppe, Grilliertes Poulet, Trockenfleisch mit violettem Stickyrice und Stickyrice im Bambusrohr und eine ganz feine scharfe Sauce dazu (siehe Foto). Dies war eine Portion und kostet 140000 Dong. Da das für uns zu teuer war, wollten wir es nur versuchen und uns nicht voll essen, aber wir wurde trotzdem satt. Das Essen war ok, nichts besonderes, es war einfach mal etwas anders zu ausprobieren.
Wir hatten Glück, da sich an diesem Abend 3 grosse Gruppe angemeldet hatten und einen Abendshow bestellt haben, so konnten wir auch mitmachen. Ein älterer Herr erzählte immer die Geschichten, zu welcher dann das Lied gespielt wurde und ein Tanz vorgeführt wurde sind. Das Publikum wurde immer miteinbezogen. Beim einigen Lieder geht es um die Frauen, so konnte alle Frauen mittanzen, beim anderen durften nur die Männern und zum Schluss durften alle zusammen tanzen. Der Anlass war in einer Riesen Holzhütte, in welcher in der Mitte ein grosses Feuer angezündet wurde und um das herum getanzt wurde. Die Stimmung war sehr heiter, da die Leute schon Reisschnaps getrunken haben und somit mitgemacht haben. Zum Abschluss gab einen Tanz, welcher um Reisschnaps geht. Alle durfte von diesem Reisschnaps trinken. Jan als Ehrengast (also einziger Ausländer) wurde persönlich von den Einheimischen eingeladen, mit ihnen aus einen Gefäss zu trinken und für Fotos zu posieren. Dieser Schnaps war anders als der Schnaps, den es zum Essen gab. Er war viel süsser und sehr süffig. Perfekt als Dessert.
Am Nächsten Morgen, trafen wir uns sehr früh, um eine Pflanzenplantage zu besichtigen. Es war erstaunlich, wie viele schöne Blumen es noch gibt. Auch die schönen Blumen-Steckereien waren der Hammer. Vy musste natürlich x Fotos machen, um es Zuhause nachzumachen.
Auch den ältesten Bahnhof mit einer Dampflok konnten wir an diesen Morgen besichtigen. Ist erstaunlich, dass man für dies kein Eintritt zahlen musste. So mussten wir Dalat abschliessen, da es uns die meiste Zeit verregnet hatte. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf dem Weg nach Phan Rang, wo die Wettervorhersagen besseres Wetter versprachen.

Hier noch unsere Fahrroute:
https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zCnh1YLO3ha0.kmEzS1QScWwo


Additional photos below
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