Ko Lanta


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November 8th 2010
Published: November 8th 2010
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Die Fahrt verlief auf bis zur naechsten Insel, Ko Lanta, dauerte auch mit dem Speedbot ueber drei Stunden. Das Wetter war dieses Mal besser, der Himmel zwar teilweise bewoelkt, aber ohne Regen und es war kein starker Wind. Ausserdem war das Boot diesmal besser gegen Spritzwasser und Regen geschuetzt und so war die Fahrt sogar recht erholsam.

Ko Lanta habe ich bereits 2005 bei meinem ersten THailand-Aufenthalt besucht und im Gegensatz zu anderen Orten hat habe ich nicht den Eindruck, dass sich der Charakter der Insel in dieser Zeit stark veraendert hat. Ko Lanta eine ruhigere Insel und noch nicht so ausgebaut, wie Phuket oder Ko Samui. Natuerlich gibt es hier eine touristische Infrastruktur. Es handelt sich um eine groessere Insel mit entsprechend vielen Bungalowanlagen fuer jeden Geldbeutel, Reisebueros, Strandrestaurants und Tauchschulen. Aber es handelt sich nicht um eine Party-Insel, wie beispielsweise Phi Phi oder Ko Pha Ngan. Nach Lanta kommen viele Paare, Familien und auch aeltere Semester. Backpacker und Party gibt es hier an entsprechenden Stellen natuerlich auch, aber im Gegensatz zu anderen Orten in Thailand, ist es durchaus moeglich, vor 2 Uhr nachts ruhigen Schlaf in seinem Bungalow zu finden.

Vor 5 Jahren war ich am Backpackerstrand untergekommen. Der Strand selbst war dort jedoch sehr von Felsen durchsetzt, so das Schwimmen nur bei Flut moeglich war. Amelie und ich suchten uns daher eine Unterkunft am Hauptstrand, der auch etwas naeher am Hauptort Ban Saladan liegt. Wir konnten fuer 350 Baht (runtergehandelt von 400) einen schoenen Steinbungalow ergattern mit einem grossen Bad, Schrank (keineswegs ueblich in der Billigkategorie). Moskitogittern vor den Fenstern und zwei grossen sauberen Betten. Die Klimaanlage durften wir nicht benutzen, nur den Ventilator, aber nachts war es nicht allzu heiss, so das selbst der Ventilator ausblieb.

Der Strand wird auf englisch auch Long Beach genannt und ist einer der wenigen, der diesen Namen wirklich verdient. Der breite Sandstrand verlaeuft etwa drei Kilometer lang fast kerzengerade im Nordwesten der Insel. Zwischen der haesslichen Hauptstrase und dem eigentlichen Strand liegt ein groser gruener Streifen, in dem zwischen Baeumen die Bungalowanlagen stehen. Da die Saison noch nicht richtig angefangen hat und der Strand so gross ist, wirkt er relativ leer. Aufgrund des heftigeren Monsunendes (vor fuenf Jahren war der Himmel zwar oft bewoelkt, Regen beschraenkte sich aber auf etwa eine Stunde meist um die Mittagszeit) herrscht ein recht kraeftiger Wellengang und man sollte schon ein guter Schwimmer sein, wenn man sich ins Wasser wagt. Bei Flut reichen die Wellen lieber den mehrere Meter breiten Strand bis hin zu den Bungalowanlagen.

Amelie reiste bereits nach 2 Tagen weiter nach Ko Phi Phi, weil ihr der Strand nicht gefiel und das Wetter immer noch zu truebe war. Ich blieb etwas laenger, was durch besseres Wetter am dritten Tag beohnt wurde. Ich hatte mir tags zuvor in einem Taucherladen eine Maske mit optischen Linsen besorgt (die Linsen waren jede genauso teuer wie die Maske alleine!) und wollte diese auf einer Schnorcheltour ausprobieren. Es handelte sich um die sogenannte 4-Island-Tour. Eine relativ grosse Gruppe besuchte dabei zunaechst zwei kleinere Inseln, die wir bereits auf der Fahrt nach Lanta mit dem Speedbot passiert hatten. Im Wasser gab es einige Fische, es war an diesem Tag sehr sonnig. Aber aufgrund des Regens der vorherigen Tage, war die Sicht leider nicht die beste. Nach meinen Erfahrungen auf den Perhentians in Malaysia konnte dieser Schnorchelgang allerdings nur enttaeuschend sein. Zum Mittagesen machten wir an einem schoenen Strand auf Ko Kradan halt. Das Essen war sehr lecker, was bei Ausfluegen nicht immer so ist, da man daran oft spart. Es gab gruenes Curry mit Huhn, Huehnchen suessauer und gebratenes Huehnchen (ok, ok, etwas viel Huhn, aber sonst war es gut).

Anschliesend konnten wir noch ein wenig schwimmen bevor es zur letzten Station ging: Ko Muk. Hier befindet sich eine Tunnel in einer Felswand, der zu einem geheimen (also heute nicht mehr ganz so geheimen) kleinen Strand fuehrt. Der Wellengang war relativ hoch und die Hoehle an einer kurzen Stelle stockfinster. Am Anfang befuerchtete nicht nur ich, bei einer hohen Welle an der Decke anzustosen. Die Guides hatten zum Glueck Taschenlampen dabei und nach etwa 20 Minuten an dem Strand ging es wieder zurueck aufs Boot nach Ko Lanta.


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