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Asia » Nepal » Dingboche
March 11th 2014
Published: March 15th 2014
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akklimatisierungstag in ding boche



die nacht war durchwachsen, weil unser guide uns immer viel essen mit knoblauch aufdrängt, wir das aber nur mäßig (in diesen mengen!) vertragen - es soll aber die akklimatation positiv beeinflussen. diese nacht habe ich aber so schreckliche bauchschmerzen davon bekommen, dass ich mich schon mit einem darmverschluss im hubi gesehen hab. am morgen ist aber alles wieder gut und sogar frühstück schmeckt wieder. zur akklimatisierung (climb high - sleep low) wandern wir auf gut 4.700m über die leicht verschneite landschaft. rings um uns die mächtigen spitzen der richtig hohen peaks, ama dablam seit gestern von der anderen seite mit spektakulären gletscherflächen, die in der sonne glänzen. oben angekommen müssen wir etwa eine halbe stunde herum sitzen, damit der körper mit der akklimatisierung auf diese höhe erfolgreich beginnen kann. erst beim abstieg erkennen wir, wie steil und hoch wir in relativ kurzer zeit geklettert sind. das monoton meditative hintereinander her gehen lässt einen leicht die zeit und die anstrengung vergessen. heute ist, zumindest für mich, ein wichtiger mentaler barriere punkt gefallen: wenn ich mit mäßiger anstrengung auf 4.700m komme, dann schaffe ich es auch diese “lächerlichen” 800 höhenmeter bis auf den kallar pattar. die akklimatisierung erfolgt schnell und gut - was uns an einem tag noch schwer viel, ist am nächsten schon viel einfacher. heute bin ich guter dinge. zumal auch nur noch morgen ein “normaler” trekking tag wird, bevor wir an tag 8 das base camp erreichen und ein höhepunkt damit in unmittelbare nähe (haha!) rückt.
den nachmittag haben wir zur freien verfügung und genießen daher die wenigen warmen sonnenstunden auf der steinigen terrasse, bevor es wieder zeit für ein aufwärmen im schlafsack wird.
damit wir uns im nachhinein und ihr zu hause euch vorstellen könnt, wie kalt es abends hier wird: das zimmer hat mit glück grade über null grad und nach dem abendessen bestellen wir kochendes wasser für unsere metallflaschen um sie in die schlafsäcke zu legen. ohne diese kleinen heizkörper würde es einfach zu lange dauern, die schlafsäcke zu erwärmen und damit würde kostbare akklimatisierungszeit im schlaf verloren gehen. bis mitternacht haben wir oft probleme mit der atmung, akute atemnot tritt immer wieder auf - nach mitternacht scheint sich der körper jedoch irgendwie daran zu gewöhnen. mittlerweile nehmen wir nicht nur unsere elektronik, sondern auch unsere wäsche für den nächsten tag mit in den schlafsack. über den kommen dann auch noch zwei decken und ohne fleece jacke ist es auch schon ziemlich grimmig…

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