Kuala Lumpur - die Hauptstadt mit den Petronas Towers


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January 2nd 2015
Published: January 2nd 2015
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Kuala Lumpur




Unterwegs sein in Malaysia ist etwas angenehmer als in Thailand. Bus fahren macht hier wieder mehr Spaß. Die Busse sind wieder richtige Reisebusse und aller 1,5h wird für einen kurzen Stopp angehalten. Außerdem ist Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln extrem günstig. So haben wir zum Beispiel von George Town nach Kuala Lumpur (ca. 6h Fahrt) nur 19,- € für zwei Personen bezahlt. Einzelfahrten für die Metro kosten im Zentrum von Kuala Lumpur nur ca. 10 Cent pro Station und auch die Taxis haben funktionierende Taximeter. Als wir für die Weiterfahrt nach Malakka mit dem Taxi zum Busterminal gefahren sind, wurde der Taxifahrer sogar kontrolliert, ob er uns nicht beschissen hat, nach Taximeter gefahren ist und uns eine Rechnung ausgestellt hat. Wow- so was habe ich ja auf der ganzen Welt noch nie gesehen.

Kuala Lumpur ist vor allem bekannt als die Stadt mit den 452m hohen Petronas Towers. Und diese sind wirklich sehr beeindruckend und von jedem Stadtteil aus - immer präsent - zu sehen. Sobald die Dämmerung einbricht erstrahlen sie in hellem Scheinwerferlicht, welches von der Edelstahlfassade reflektiert wird. Fast so, als ob ein Star ins Rampenlicht tritt. Imposant, gigantisch, traumhaft schön.

In Kuala Lumpur finden sich alle Gegensätze auf engstem Raum wieder. Eine moderne, multikulturelle Millionenstadt die Alt und Neu verbindet. Moderne Shoppingmalls neben traditionellen Straßenmärkten, neben Tempeln jeglicher Glaubensrichtungen. Enges, geschäftiges Treiben neben romantischen Parkanlagen in denen man Ruhe und Entspannung findet.

Wir sind hier im Plaza abgestiegen. Das Plaza ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und geht neben den ganzen Wolkenkratzern in unmittelbarer Reichweite etwas unter. Wenn man hier absteigt kann man aber durchaus noch den Glanz vergangener Tage erahnen. Die Zimmer sind relativ groß und bieten einigen Luxus. Sogar eine tägliche Tageszeitung gehört zum Service. Das alles mit einem üppigen Frühstück für 30,-€. Zwar etwas über Budget, aber das Frühstück reist es wieder raus. Wenn man ein europäisches Frühstück in einem anderen Lokal sucht, zahlt man gerne mal 16,- € für 2 Personen. Generell kann man sagen, dass europäisches Essen vielleicht 3-4x teurer ist als das lokale Essen. Man kann beim Inder für 6,- € zu zweit satt werden, zahlt aber schnell mal 20,-€ für Kost, wie sie in Europa üblich ist.

Unseren Aufenthalt in KL starten wir mit einer Busrundfahrt in einem Hop on/of Bus um einen Überblick über die verschiedenen Stadtteile und den touristischen Höhepunkten zu bekommen. Wir machen Stopp in einem für seine Grünanlagen bekannten Stadtteil, spazieren durch den Orchideen Garten und schauen uns den Schmetterlingspark an.

Am nächsten Tag erkunden wir KL zu Fuß und laufen bis zu den Petronas Towers. Gleich neben dran ist wohl eine der meist frequentierten und wohl extravagantesten Shoppingmalls der Stadt. Wieder ein krasser Gegensatz zu Chinatown und Klein Indien, wo wir einen Tag darauf entlang spazieren. In Klein Indien lässt sich Heike ein wunderschönes Henna auf die Hand malen und wir probieren mal original indisches Essen. Irgendeine Spezialität dieses Stadtviertels, dessen Name ich allerdings nicht aussprechen kann. Schmeckt eigentlich ganz gut, ist extrem scharf und sehr ungewohnt in der Zusammenstellung. Ein halbes Hühnchen zusammen mit einem hartgekochtem Ei in einem Berg scharfen Reis versteckt. Dazu ein Dipp mit einer milden Creme und ganz viel Zwiebeln und zwei Soßen in extra Schälchen. Eigentlich isst man das ja mit den Händen, aber für uns Touris gibt’s dazu auch Besteck. . .

Gut gestärkt geht’s weiter nach Chinatown. Vorbei an einer islamischen Moschee zu einem taotischen Tempel. Wunderbar farbenprächtig schimmert der Tempel unter breiten Räucherstäbchendunst. Hier kann man, wie überall in den Tempeln, die für einen kleinen Obolus erstandenen Räucherstäbchen abbrennen und Buddha ehren und für seine Wünsche beten. Nach diesem kurzen Zeremoniell geht es weiter in einen nur 100m entfernten Hindu Tempel, der sich, auf ganz andere Art sehr bunt mit allerlei bildhafter Darstellung der Gottheiten präsentiert. Wir hatten eine schöne Gelegenheit der „Puja“, der täglichen Ehrerweisung beizuwohnen.

Natürlich kann man in KL auch wunderbar shoppen gehen. Und nirgendswo macht es mehr Spaß als auf dem bekannten Jalan Petaling Market inmitten von Chinatown, wo man auf überdachten Straßenständen alles Mögliche an gefälschter Markenware erstehen kann. Natürlich sollte man hier feilschen können. Da habe ich aber die perfekte Partnerin an meiner Seite. Ich glaube manchmal Heike ist die geborene Marktfrau. Mir tun schon immer die Händler leid, wenn sie Heike nach ihrem „Give me your best price“ fragen. . .



Nächster Stopp ist Malakka. Eine bei Touristen beliebte Stadt wegen ihrer kolonialen Hinterlassenschaft und ihrem angenehmen Flair.


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indische Kostindische Kost
indische Kost

sehr spicy.. und wird bei den Indern mit den Händen gegessen
Jelan Petaling MarketJelan Petaling Market
Jelan Petaling Market

schöner Straßenmarkt in China Town
im Sze Ya Tempelim Sze Ya Tempel
im Sze Ya Tempel

ältester taotischer Tempel der Stadt
Sri Maha Mariamman TempelSri Maha Mariamman Tempel
Sri Maha Mariamman Tempel

wichtigster Hindutempel in KL
Puja für GaneshaPuja für Ganesha
Puja für Ganesha

tägliche Ehrerweisung für Ganesha - die Göttin, die für Weisheit und Intelligenz steht


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