Was machen in Yangon, am « goldenen Felsen » und in Hpa-An


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Asia » Burma
January 7th 2019
Published: January 22nd 2019
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Mittwoch den 3. Januar habe ich einen frühen Flug von Bangkok nach Yangon genommen, wo ich um 8h früh ankam. Jeder hat mir so viel Gutes über Myanmar erzählt und ich war sehr neugierig dieses Land endlich selbst zu entdecken. Am Flughafen war es natürlich mal wieder das gleiche Gedränge mit den Taxifahrern wie immer, aber was kann man anderes erwarten? Zum Glück gibt es in Yangon Grab (eine App wie Uber) und so bin ich stressfrei und günstig zu meinem Hostel in Yangon gekommen, dem Lodge Yangon Hostel. Sofort als ich mit dem Taxi ankam traf ich Iver aus Norwegen dessen Taxi ihn am falschen Ort rausgelassen hatte und der dann eine halbe Stunde zu Fuß durch die Gegend gelaufen war um das Hostel zu finden weil sein Navi nicht richtig ging... Das Personal im Hostel war ganz nett und freundlich, aber leider war ihr Englisch überhaupt nicht gut und so war es schwierig irgendwelche guten Informationen von ihnen zu bekommen...

Nach ein paar sehr intensiven Wochen mit meinen Freund(inn)en Arielle, Denise, Hannah, Polina, Romi und Tom hatte ich eigentlich geplant die nächsten paar Tage nichts anderes zu machen als im Hostel zu relaxen bevor ich die Stadt erkunden würde. Natürlich kommt es immer anders als man geplant hat! ^_^ Iver hat mich überredet mit ihm zu Mittag essen zu gehen (was einfach war da ich richtig Hunger hatte) und dort trafen wir 2 Franzosen mit denen wir dann auf einmal im Taxi saßen um die Shwedagon Pagoda besichtigen zu gehen! ^_^ Die Shwedagon Pagoda ist ein sehr großer Tempelkomplex mit einer riesigen Pagoda (99m) in der Mitte in dieser Komplex ist wunderschön und richtig beeindruckend! Die Tempel haben verschiedene Farben (grün, rot, braun, gold, weiß), Formen und Dekorationen die diesen Ort ganz besonders machen und die einen für Stunden unterhalten können. Besonders wenn man einen Reisepartner wie Iver hat der es liebt Photos und Videos zu machen! ^_^ Es war ein sehr lustiger Nachmittag und ich hatte es gut ; ich war nicht mal müde und das obwohl ich die letzte Nacht nur ein paar Stunden Schlaf bekommen hatte (da mein Flug um 6:45 ging musste ich um 2:45 aufstehen). Zurück im Hostel haben wir ein paar Stunden auf der Dachterrasse verbracht um uns dort einen wunderschönen Sonnenuntergang anzuschauen und ein paar Leute kennenzulernen bevor wir dann zu « Myanmar secret » zum Abendessen gegangen sind. Das ist ein kleines gemütliches lokales Restaurant mit richtig gutem Essen wo wir leckere gebratene Nudeln verpackt in einem Omlett gegessen haben. :-D An diesem Abend haben wir dann auch Thereza aus Tschechien kennengelernt haben die danach weiter mit uns reisen würde. Naja, so viel für einen relaxten Tag! ^_^



Am nächsten Morgen haben wir im Hostel gefrühstückt, aber ich war eigentlich die einzige die was gegessen hat, denn es gab Nudelsuppe und Iver und Thereza mochten das nicht besonders zum Frühstück. Also habe ich ihr Frühstück mit gegessen und ich muss sagen, ich mag Suppe zum Frühstück! ^_^

Wir haben dann ein Grab Taxi zum Bahnhof genommen (ja, wir waren zu faul die 30 Minuten zu Fuß zu gehen wenn das Taxi nur 2€ kostet... ^_^) und wir haben Tickets für den « Slowtrain » (= langsamer Zug) gekauft. Das ist etwas was jeder einem empfiehlt und es war auch richtig cool. Der Zug war wirklich richtig langsam und stoppte alle 10 Minuten irgendwo. Er fährt normalerweise in einem Kreis rund um die Dörfer außerhalb von Yangon, aber momentan waren sie die Gleise am reparieren und wir konnten nur bis zu einem gewissen Punkt fahren (1h) und von dort aus zurück. Das war allerdings gar nicht so schlecht, denn es war der Tag der Unabhängigkeit in Myanmar und in all diesen Orten wo wir vorbeifuhren waren Feste. Dort wo wir aussteigen mussten um zurück nach Yangon zu fahren mussten wir 15 Minuten warten und hatten so Zeit und das Fest vor Ort anzuschauen : die Jungs spielten ein Ballspiel das ein wenig aussah wie Rugby und die Mädchen mussten eine Menschenpyramide bilden um die Fahne von einem hohen Pfeiler zu holen. Es war richtig lustig und es war interessant zu sehen wie die Leute dort feiern ! :-D Die Zugfahrt an sich war nicht so toll oder so besonders wie in Sri Lanka, aber es war dennoch interessanter. :-)



Als wir zurück in Yangon waren wollten wir irgendwo zu Mittag essen, aber wegen dem Unabhängigkeitstag war viel geschlossen und so sind wir schließlich in einem teuren Einkaufszentrum gelandet und haben dort vietnamesisch gegessen. ^_^

Von dort aus sind wir dann zurück zum Hostel gelaufen und haben und unterwegs den Verkehr in Yangon angeschaut. Es ist ganz interessant, das Land ist irgendwo zwischen anderen Ländern : die meisten haben das Lenkrad rechts wie in England, aber sie fahren rechts und nicht links ; es gibt Ampeln und die Autos stoppen, aber die Fußgänger gehen wo immer sie wollen und können ; Fahrer und manchmal Beifahrer nutzen die Sicherheitsgurte, aber Leute hinten im Auto nicht. Autos fahren meist rechts, aber oft in der Mitte der Straße, ganz so als wüssten sie nicht recht ob sie die Verkehrsregeln beachten sollen oder nicht... ^_^

Zurück im Hostel sind wir wieder zur Dachterrasse gegangen um uns einen anderen schönen Sonnenuntergang anzuschauen mit einer unglaublich roten Sonne, ein paar Bier zu trinken und neue Leute kennenzulernen. Ich habe Gabriel aus Marseille in Frankreich kennengelernt der in Indonesien lebt und sehr nett ist und es war ganz schön zur Abwechslung nochmal Französisch zu sprechen! ;-)

Zum Abendessen sind wir dann wieder zu Myanmar Secret gegangen, aber dieses Mal hatten wir gebratenen Reis verpackt in einem Omlett und nicht Nudeln und auch dieses Mal war das Essen gut. :-)

Als wir zurück kamen sind wir noch ein paar Stunden mit den anderen Leuten vom Hostel auf der Dachterrasse geblieben wo wir dann Yolda aus dem Iran kennengelernt haben - ein sehr interessanter und etwas verrückter Typ. Er reist sehr viel obwohl reisen für ihn nicht ganz einfach ist mit einem iranischen Reisepass ; es gibt nur 9 Länder auf der Welt in die er ohne Visum einreisen darf! Meistens reist er mit dem Fahrrad durch die Länder, aber in Myanmar ist das nicht erlaubt und so wurde er von der Polizei angehalten die ihm dann von Bagan bis Yangon gefolgt ist. Er wollte in kleinen lokalen Hotels schlafen, aber die meisten Hotels akzeptieren nur Bürger aus Myanmar und keine Ausländer und so musste er oft in Klöstern oder in Polizeistationen schalfen. So verrückt! Naja, er hatte ein richtiges Abenteuer in Myanmar! Hahaha

Wir haben an dem Abend auch erfahren, dass Yangon einen alten verlassenen Abenteuerpark hat wo man einfach rein kann um diesen interessanten und abenteuerlichen Ort zu erkunden. Schade, dass wir nur an unserem letzten Abend davon erfahren haben sonst wären wir sicher dorthin gegangen...

Ich lernte an diesem Abend auch, dass Yangon gar nicht die Hauptstadt von Myanmar ist wie ich gedacht hatte! Die Regierung hat aus dem Nichts eine neue Stadt gebaut, Naypyitaw, aber niemand lebt dort, sie dient nur als Sitz der Regierung! Es erinnert mich ein bisschen an Brasilia, die Hauptstadt von Brasilien, aber dort leben wenigstens Menschen und es ist ein architektonisches Kunstwerk... ^_^



So, das war unsere Zeit in Yangon, ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber ganz schön! ^_^



Am nächsten Morgen mussten wir unser Hostel in Yangon früh verlassen um den 8h Bus nach Kyaiktiyo zu nehmen wo wir den berühmten « Golden Rock » (goldenen Felsen) besichtigen wollten. Die Legende sagt, dass ein Einsiedler ein Haar von Buddha erhalten hat und es dem König vor Ort zum Geschenk gebracht hat. Er hat es auf seinem Kopf dorthin getragen wo es perfekt ausbalanciert war. Er hat dem König aufgetragen einen Felsen zu finden, der die selbe Form hat wie sein Kopf um das Haar dort aufzubewahren und der König, der Zauberkräfte hatte, hat einen solchen Stein in der Tiefe des Meeres gefunden und hat ihn auf dem Felsen platziert wo er dank des Haars perfekt ausbalanciert ist. Ich bezweifele sehr stark, dass dieses Geschichte stimmt, aber dieser Felsen ist sehr groß, rund und er steht in einer sehr komischen Position auf der Klippe des Berges. Trotz Erdbeben und anderer Events hat der Felsen sich noch nie bewegt und, ich zitiere, « we have no freaking idea how it still stands there » (« Wir haben absolut keine Ahnung wie dieser Felsen noch immer dort steht »). Hahaha, verrückt!

Als Iver, Thereza und ich in Kyaiktiyo ankamen war es mittlerweile Zeit fürs Mittagessen und so haben wir beschlossen erst etwas zu essen bevor wir zum goldenen Felsen rauf fuhren. Allerdings war das Essen in dem Restaurant das uns empfohlen wurde furchtbar! :S Zum Glück konnten wir wenigstens unsere Rucksäcke dort lassen während wir den goldenen Felsen besichtigten (natürlich zu einem gewissen Preis)! Es gibt jede Menge kleine Lastwagen die Leute vom Dorf rauf zum goldenen Felsen bringen, besonders in diesem Moment als Pilgerzeit und das Wochenende des Unabhängigkeitstages war. Wir mussten nur eine halbe Stunde warten bis unser Laster voll war und startete. Es waren ungefähr 45 Minuten bis oben und es war wie eine Achterbahnfahrt (vor allem die Fahrt zurück zum Ort) : die Straße hat jede Menge Kurven und geht ständig rauf und runter und die Laster fahren alles andere als langsam! Ich muss sagen ich fand es ganz lustig! ^_^

Ich muss sagen, dass der goldene Felsen an sich nicht so beeindruckend ist wie ich es mir vorgestellt hatte. Das interessanteste dort waren die ganzen nationalen Touristen die rund um den Felsen Zelte aufgebaut hatten und anscheinend dort auf dem Boden aßen, tranken, beteten und schliefen (oder zumindest den ganzen Tag dort verbrachten). Das ist etwas das man nicht jeden Tag sehen kann und das ganz interessant war! :-)

Iver hat jede Menge Bilder gemacht was uns ziemlich langsam gemacht hat. Irgendwann hatte ich genug von seinem rumposieren und bin alleine rum gelaufen bis ich irgendwann auf die Uhr schaute und sah dass es höchste Zeit war zurück zu fahren, wollten wir unseren Bus nach Hpa-An noch bekommen! Wir sind praktisch zurück gelaufen und natürlich in den falschen Laster geklettert, der der am längsten noch oben stand bevor er endlich los fuhr... Glücklicherweise hatte der Laster unten im Ort der uns zum Bus fahren sollte auf uns gewartet und so bekamen wir unseren Bus noch gerade so! Die Busfahrt dauerte nochmal 3 Stunden und ich war ziemlich schlecht gelaunt : der Bus war total unbequem, ich hatte keinen Platz, ich hatte Hunger und ich war müde... das ist eine Kombi die mich unausstehlich macht... ^_^ Als wir ankamen sind wir dann noch 5 Minuten zu unserem Hotel gelaufen und dann sind wir sofort essen gegangen. Da es schon spät war (21h30) hatte nur noch ein einziges Restaurant auf, das Thaï Restaurant um die Ecke vom Hotel, und so sind wir dorthin gegangen. Das war eigentlich ein glücklicher Umstand, denn so haben wir dann Vartan aus Russland kennengelernt der die nächsten Tag mit uns verbringen würde. :-)

Nach einem Bier das ich mir mit Vartan geteilt habe und etwas zu Essen ging es mir dann wieder um einiges besser und den anderen auch. Wir haben uns während dem Essen mit Vartan unterhalten und entschieden am nächsten Morgen zusammen den Sonnenaufgang anschauen zu gehen.



In Hpa-An gibt es nur wenige Hostels und es war fast alles ausgebucht an diesem Wochenende auf Grund des Unabhängigkeitstages, also hatten wir keine andere Wahl als ein Hotel zu nehmen. Zum Glück haben wir eins gefunden, das auch 3-Bett-Zimmer hatte und so konnten wir uns ein Zimmer teilen und es war nicht teurer als ein Hostel gewesen wäre. Das Hotel Angels Land war nichts besonderes, aber das Personal dort war sehr nett und hilfreich und das Zimmer war ziemlich sauber (auch wenn im Flur noch Essen von vor 3 Tagen - mindestens - stand...). Das Frühstück war ziemlich bescheiden, aber es gibt schlimmeres.



Am nächsten Morgen sind wir mal wieder früh aufgestanden, diesmal um uns ein paar Meter vom Hotel entfernt auf der Brücke den Sonnenaufgang über dem See anzuschauen. Das frühe Aufstehen wurde dann auch belohnt : der Sonnenaufgang war fantastisch! :-D Vartan kam auch und wir sind bis fast 8h dort geblieben um den Sonnenaufgang zu genießen : von der Brücke aus sieht man die Berge hinter dem See, alles halb verborgen im Nebel hinter dem die Sonne in feurigem rot-orange aufgeht. Wunderschön! Als die Sonne dann bereits relativ hoch stand sind wir zurück zum Hotel frühstücken gegangen und danach haben wir uns auf die Suche nach Rollern begeben. In Myanmar ist es Touristen eigentlich nicht erlaubt Roller oder Motorräder zu mieten, aber in manchen Städten ist die Polizei nicht strikt (wie in Hpa-An oder in Bagan) und man kann welche mieten. Das ist auch die einizige Möglichkeit dort rum zu kommen und ansonsten gäbe es dort wahrscheinlich nicht viel Tourismus... Es war nicht so einfach Roller zu finden dort wo unser Hotel war, aber schlussendlich fanden wir welche im Soe Brothers Guesthouse 2, wo Vartan schlief. Thereza und Iver teilten sich einen Roller und Vartan und ich hatten jeder unseren eigenen. Nun waren wir endlich bereit Hpa-An zu erkunden! Hpa-An ist berühmt für die Berge und für die Höhlen dort, also sind wir zur Saddan Höhle gefahren, eine der berühmtesten. Unterwegs hat Iver’s und Thereza’s Roller dann auf einmal angefangen zu qualmen und wir mussten eine kurze ungewollte Pause einlegen. Das Problem war einerseits dass die Roller totaler Mist waren und andererseits dass sie zu 2. auf dem Roller saßen und relativ schnell fuhren... Vartan’s Roller war etwas besser und nachdem sie Roller getauscht hatten ging es dann besser. Da es 1. Sonntag war und 2. das Wochenende vom Unabhängigkeitstag, war jede Menge los überall und so auch in dieser Höhle. Gewöhnlich ist sie stockdunkel und man muss mit einer Taschenlampe durch laufen, aber für diese Gelegenheit hatten sie die Lichter dort angemacht und so waren der große liegende Buddha und die anderen Buddha-Statuen in buntes LED-Licht getaucht, das die ganze Atmosphäre dort ruinierte... :-(

Man kann komplett durch die Höhle durch laufen und am anderen Ende wieder rauslaufen. Dort ist ein kleiner See von wo aus man mit Booten dann durch einen anderen Teil der Höhle zurück Richtung Eingang laufen kann. Wir wollten das natürlich machen, wussten allerdings nicht das man vom Bootssteg nochmal 15 Minuten oder so zum Eingang laufen musste und wir Trottel hatten unsere Schuhe natürlich am Eingang gelassen (man darf in Tempel immer nur barfuß rein und diese Höhle gilt als Tempel) und so mussten wir barfuß die 15 Minuten draußen rumlaufen. Naja, was solls... ^_^



Mittlerweile waren 13h oder 14h und ich hatte etwas Hunger, also haben wir an einem kleinen lokalen Restaurant am Straßenrand nicht weit von der Höhle angehalten um etwas zu essen. Das Essen sah nicht sehr vielversprechend aus, aber wir hatten Angst nichts anderes mehr vor dem Abendessen zu kriegen - und ich hatte den Eindruck die anderen hatten etwas Angst ich würde wieder so schlecht gelaunt wie am vorherigen Tag ^_^ -, also haben wir dort etwas Reis und Gemüsesuppe gegessen ; besser als nichts! :-D

Iver wollte unbedingt sofort vom Restaurant zu der berühmten « Fledermaushöhle » fahren, denn er hatte Angst wir würden den Sonnenuntergang verpassen wenn wir noch irgendwo anders hin fahren würden. Schlussendlich haben wir dann beschlossen doch noch unterwegs an einem See anzuhalten, denn Vartan bestand darauf, dass es nicht genug sei nur einen Ort pro Tag zu besichtigen! ^_^ Was keiner von uns wusste, war das es nicht nur ein See war, sondern das es dort auch noch Tempel und ein Kloster gibt neben dem auf einem Felsen eine Pagoda gebaut wurde. Das Ganze ist ziemlich schön und relativ neu (ein Tempel wurde gerade erst gebaut) und es war jede Menge dort los! Es war also kein Ort zum baden wie gedacht, sondern mehr Tempel! ^_^ Wir sind gut eine Stunde dort geblieben, aber dann mussten wir los zur Fledermaushöhle.

Eins der Highlights in Hpa-An das man gesehen haben muss ist die Fledermaushöhle wo kurz nach Sonnenuntergang gut eine halbe Million Fledermäuse raus fliegen um während der Nacht Nahrung zu finden. Ich habe so etwas noch nie gesehen, unglaublich!

Zum Abendessen sind wir dann ins Zentrum von Hpa-An gefahren, in die Nähe von Vartan’s Hostel (er hatte das Hostel an dem Morgen gewechselt denn er mochte das Hostel wo er war nicht besonders). Das Restaurant « Lucky 1 » hatte sehr gutes Essen und während wir dort waren haben wir einen Teil des Films « Schiffbruch mit Tiger » (« Life of Pie ») geschaut der dort im Fernsehen lief ; dieser Film ist total bescheuert! Wir hatten einen schönen Abend dort und sind dann zurück zum Hotel gefahren um früh ins Bett zu gehen denn am nächsten Tag wollten wir mal wieder den Sonnenaufgang schauen gehen. :-)



Und das haben wir dann auch gemacht! Wir sind zu einem Ort gefahren der « Mount Taung Wine » heißt, einem Berg mitten im Nirgendwo - in Hpa-An gibt es viele Berge die mittem im Nirgendwo zu stehen scheinen ^_^ - von wo aus wir den Sonnenaufgang schauen wollten. Es war eine harte Wanderung hoch für mich, denn sie bestand nur aus Stufen und bei jeder Stufe erinnerten sich meine armen Beine an den harten Adam’s Peak Trek in Sri Lanka! Naja, wir haben es dennoch geschafft in 30 Minuten hoch zu klettern und wir waren genau rechtzeitig für den Sonnenaufgang dort (wir hatten die Zeit die wir brauchten um dorthin zu fahren ein wenig unterschätzt...). Dieser Sonnenaufgang und die Aussicht von dort oben waren auch definitiv jede Mühe und jedes noch so frühe Aufstehen wert : es war unglaublich schön dort! ‹3 Der Himmel hatte die tollsten und kräftigsten rosa-rot Töne und durch die Berge rundrum und den Nebel hätte man meinen können man ist in einem Märchenland oder in « Der Herr der Ringe »! :-D ‹3

Wir sind ein paar Stunden dort oben geblieben, haben jede Menge Photos gemacht und wir haben die Tatsache genossen, dass nur wir 4 dort oben waren! :-) Als dann schließlich andere Leute kamen sind wir wieder zurück nach Hpa-An gefahren und haben in Vartan’s Hostel gefrühstückt wo es wesentlich besser und billiger war als in unserem Hotel. Dieses Frühstück war total lecker und genau das Richtige an so einem Morgen! :-)

Nach dem Frühstück sind wir zurück in unser Hotel gefahren, haben geduscht und unsere Sachen gepackt, denn wir mussten den Morgen auschecken. Das Hotel hat uns einen späten Checkout gegönnt und so war es dann schlussendlich 13h:30 als wir endlich fertig waren und Vartan wieder trafen. :-) Wir sind zusammen zur Yathaypyan Höhle gefahren, aber wir konnten nicht sehr lange dort bleiben, denn wir mussten unseren Bus um 18h bekommen und wollten vorher noch zu Mittag/Abend essen. Also sind wir zurück zu Vartans Hostel gefahren, haben die riesige Wassermelone gegessen die er für uns gekauft hatte und danach sind wir zum Thaï Restaurant gegangen in dem unser Abenteuer in Hpa-An auch begonnen hatte. :-) Es war schade, dass wir uns von Vartan verabschieden mussten, denn wir hatten eine schöne Zeit mit ihm gehabt, aber ich bin sicher dass ich ihn irgendwann irgendwo wiedersehen werde! :-)



Als wir zurück zum Hotel kamen um unsere Sachen zu holen lernten wir dann das unser Bus irgendwann zwischen 18h und 20h kommen würde, aber niemand genau weiß wann! Das hat uns natürlich ein wenig gestresst, aber hey, was solls, wir waren ja früh genug dran. :-) Auf unserem Weg mit dem Laster zur Bushaltestelle haben wir Vartan dann zufällig wiedergesehen und haben ihn ein paar Meter mitgenommen (er hatte von unserem Hotel aus zu seinem Hostel gehen wollen) und er hat dann noch etwas mit uns auf den Bus gewartet und wir haben uns zum 2. Mal von ihm verabschiedet. :-) Schlussendlich erschien der Bus um 18h30 und um 19h fuhren wir endlich los.





Hpa-An ist ein ganz schöner Ort und ich kann euch auf jeden Fall empfehlen dort mal hinzufahren falls ihr genug Zeit in Myanmar habt. Die Berge und Höhlen dort sind sehr schön und die Sonnenaufgänge sind unglaublich! Aber bucht eure Unterkunft früh genug denn es gibt dort (noch) nicht viele Optionen.


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