Blogs from Tanzania, Africa

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Africa » Tanzania August 20th 2019

Nachdem ich einen ganzen Tag im Hotel verbracht hatte, auf Nachrichten von Leuten wartend, fuhr ich heute zu BMW in Dar. Sie sollten eine bestimmte Schutzkappe abnehmen, darunter reinigen, dann werde ich fahren und wieder nachschauen (lassen) und sehen, ob oder wieviel Öl ausgetreten ist. Die Kappe ("da braucht man ein Spezialwerkzeug") wurde mit einem Schraubenzieher herunter gehebelt, innen gereinigt, unten auch - all das hätte ich im Hotel machen können. Aber da wäre es nicht so lustig gewesen. Denn Rachel lag am Boden und hat gewerkelt, um sie herum waren viele Männer, bis zu fünf, die unterhalten werden sollten. Und dann kam eiin sechster, der einen Reifen daher rollte, der ein Loch hatte, wenn man auf den Reifen drückte, dann machte er sogar Musik. Allgemein war die Meining, dass das Loch zu groß sei zum ... read more
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Africa » Tanzania » East » Bagamoyo August 18th 2019

Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war Bagamoyo ein kleiner unbedeutender Handelsort, in dem Fisch, Salz und Baumharze gehandelt wurden, die Bevölkerung aber vorwiegend aus Fischern und Kleinbauern bestand. Ende des 18. Jahrhunderts wurde es Handelshafen für Elfenbein und Sklaven, die vom Hinterland aus den Regionen um Morogoro, den Tanganjikasee und Usambara herangeschafft und auf Boote nach Sansibar umgeladen wurden. Dies erklärt auch den heutigen Namen der Siedlung, denn Bagamoyo („Bwaga-Moyo“) bedeutet „Leg dein Herz nieder“ auf Swahili, weil die Sklaven, die auf Dhaus nach Sansibar verschleppt wurden, ihre Heimat niemals wiedersahen. Als im Jahr 1840 der Sultan von Oman, Said ibn Sultan, seine Hauptstadt von Maskat nach Sansibar verlegte, wurde Bagamoyo das Tor der Araber zum Landesinnern. 1873 wurde der Sklavenhandel offiziell abgeschafft, blieb aber faktisch bis zum J... read more
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Africa » Tanzania » East August 17th 2019

Einer dieser Tage, die man lieber nicht hätte, aber die doch sehr interessant sind. Frühstück, Abfahrt zu BMW Motorrad, Noble Motors. 25 km, in der Nähe vom Flughafen, Handy sagt 25 Minuten. Beim Eingeben der Adresse ins Navi stellte ich fest, dass der gesamte Teil von Dar Es Salam nicht da ist, keinerlei Straßen, nur die Weltkarte, die fest auf dem Navi drauf ist. Bei Nairobi war das auch schon passiert, allerdings nur ein kleiner Ausschnitt und glücklicherweise an einer Stelle, wo ich immer die große Straße entlang fuhr und keine Details brauchte. Aber hier in Dar ist das etwas anders und ich kam mir vor, wie ein Pilot, der in einem Flugzeug sitzt, das er nicht kennt und an einem Flughafen landen soll, von dem er nicht weiß, wo er ist. Ich wußte vom Handy ... read more
Das Problem
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Africa » Tanzania » East » Lushoto August 15th 2019

Die Straße von Arusha bis weit hinter Moshi am Fuß des Kilimanjaros war wieder langsam. Viel Verkehr, viele Dörfer und damit viele Humps - die Bodenwellen, die überall eingebaut sind, um den Verkehr abzubremsen. Sie tun dies sehr effektiv, in Kenia knacken sie problemlos die Stoßdämpfer, hier in Tz sind sie etwas weicher gebaut, aber auch hier fährt man am besten im ersten Gang. Große Sisalplantagen. Abzweigung in die Usambara Berge, 30 km Teerstraße bis Lusotho. Eine vielfältge Berggegend, wasserreich, intensiver Anbau und außerdem die Heimat unseres Usambara Veilchens. Wie immer ein Drama bei der Suche nach dem Quartier. Straßen, die ich mir nicht einmal träumen ließ, dass ich sie fahren würde. Und jetzt muss das einfach sein, es gibt keinen Ausweg. Anfahren auf Sandstraßen an steilen Bergen ist noch die leichteste Übung dabei. Manchmal bin ... read more
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Sisalplantage

Africa » Tanzania » East » Lushoto August 15th 2019

Der Tag war ziemlich nach meinem Geschmack, nur das Ende ließ zu wünschen übrig... Zuersst folgte ich den Spuren meiner Vorfahren und suchte die deutschen Häuser. Das ehemalige Bezirksamt wird auch heute noch als Verwaltuungssitz genutzt - eigentlich ist es nicht schwer, die deutschen Bauten ausfindig zu machen. Ich fuhr danach einfach irgendwo hin, zuerst Teerstraße, dann Schotter, irgendwann kam ein Schild: 2 km to the tourist attraction Waterfall. Also bin ich pflichteifrig dort hin. Dort sitzt den ganzen Tag ein junger, gebildeter Biologe und kassiert den Eintritt zum Wasserfall. Wie immer: Tansanier nur Centbeträge, Ausländer 10 US Dollar. Nachdem er mir erzählt hatte, dass es eigentlich nur ein kleiner Wasserfall ist, der über eine Schwelle fälllt, ging ich nicht hin und begann eine Disussion über die horrenden Preise, die Ausländer für "Sehenswürdigkeiten" zahlen m... read more
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Africa » Tanzania » North August 13th 2019

Arusha Als erstes ging ich zum alten deutschen Fort, im Zentrum von Arusha. Es wurde 1900 fertig. Im Umfeld des Forts wurde ein rechtwinkliges Straßensystem angelegt und Steinhäuser erbaut. Manche werden sogar heute noch genutzt als Schule, Krankenhaus oder für Büros. So begannen die Orte Dar es Salam, Tanga, Arusha, Tabora und Mbeya und wurden regionale Zentren. Wirtschaftlich gesehen waren die deutschen Kolonien eher ein Fehlschlag. Man führte Sisal, Baumwolle, Gummibäume und Kaffe als cash crops ein, die das deutsche Reich versorgen sollten. Die Einheimischen wurden gezwungen auf diesen Plantagen zu arbeiten, was zur Folge hatte dass viele Menschen sich nicht mehr selbst mit Nahrungsmitteln versorgen konnten. Insgesamt war die Kolonialisierung von Tangayika finanziell ein riesiges Verlustgeschäft, 1914 betrug das Defizit (Investitionen minus eingenommene Steuern)122 Mio Rei... read more
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Africa » Tanzania » North » Arusha August 12th 2019

Abfahrt von Nairobi bei 14 ° - wahrscheinlich hatˋs in Gauting mehr gehabt. Und als ich u 8.30 endlich auf der Straße war, schlief diese Stadt noch immer. Also nicht direkt Tiefschlaf, aber doch Schlaf. Die Fahrerei war dementsprechend angenehm und ich kam ohne größere Angriffe auf Pauls oder mein Leben davon. Ein paar Marabus glotzten mich an, dann war ich aus der Stadt draußen und es wurde sehr ruhig. Die Straße zur Grenze ist neu ausgebaut aber wenig befahren. Es geht durch Maasai Gebiet, große Kuh Herden ziehen dahin und wirbeln hohe Staubfahnen auf. An einem Brunnen warteten mehrere Herden geduldig, bis sie dran kamen - so gesittet wie Engländer an der Bushaltestelle. Die Maasai Männer haben alle einen Stock dabei, schon die kleinen Jungs. Die Frauen hier waren mit Halsreifen und Ohrringen aus bunten ... read more
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Africa » Tanzania » North » Ngorongoro Conservation Area August 1st 2019

So lucky to be staying on the rim of the Ngorongoro Crater, a large volcanic caldera. The crater, which formed when a large volcano exploded and collapsed on itself two to three million years ago, is 610 metres deep and its floor covers 260 square kilometres. Estimates of the height of the original volcano range from 4,500 to 5,800 metres high. We set out with our guide Suleiman at 6am for a seven hour game drive, we were lucky to see a number of lion prides. Early morning we were able to watch the lions eating and roaming the park, by midday they were all sleeping, a couple just on the side of the road. The crater is home to numerous zebra, elephants and wilderbeast among the thousands of other animals. After two nights at the ... read more
Ron and our guide Selemani

Africa » Tanzania » Centre » Iringa July 4th 2019

Our first breakfast at RUCU went similarly to our first dinner; we were told to be in the classroom to start at 8 AM, but when we arrived at the dining hall at 7:30 and strategically Google translating some questions, we discovered that the cafeteria doesn't even open until 8. Class was promptly moved to 8:30 permanently, and we enjoyed the standard breakfast of maandazi (sweet fried dough balls) and very sweet chai. Today was also our first Swahili class; our instructor Paulo is hilarious and knowledgeable, so the hour flew by. In lieu of our lecture period, we all participated in the "selfie challenge," a 2-hour long group scavenger hunt around the city of Iringa. Two hours felt like enough time to get a feel for the small city and I'm now much more comfortable ... read more
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Africa » Tanzania » Centre » Iringa July 3rd 2019

After our first full night's sleep in Tanzania, we were rudely awoken by some roosters crowing in a coop right below the hostel building. Even with this interrupted sleep, the ensuing frigid bucket shower was good enough to jolt us awake. This day was set aside for "orientation," and no actual classwork was to be done - instead, the entire morning was spent setting up our classroom router and personal modems for internet, a valuable commodity. With an otherwise uneventful morning, we played card games until a lunch trip to Neema Crafts and Restaurant, the expatriate hangout in town. This unique establishment has won worldwide recognition for employing only disabled people. The menu wasn't exactly authentic Tanzanian, but the burger I had was very good, and the habanero and pili pili sauces added an East African ... read more
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