kue
de kü Joined: July 14th 2009
Logged in: May 9th 2011
Logged in: May 9th 2011
Travel Blog Posts
Wehmütig schaue ich auf ein Jahr zurück während dem ich mich am Stand von Taganga an der Karibikküste Kolumbiens vom Winde gemütlich auf meiner Hängematte hin und her schaukeln lasse. Was für ein Jahr. Das beste meines Lebens? Auf jeden Fall! Hier aber Kolumbien von Anfang an: Mätsches und ich fahren über Ipiales nach Pasto, nur ein paar hundert km von der Grenze gen Norden. Das sinnentleerte Geschnatter der Australischen Hühner auf der Rückbank ignorierend, geniesse ich eine wundervolle Schluchtenlandschaft welche draussen am Fenster an meinen Augen vorbeizieht. Was sofort auffällt in Kolumbien ist die schiere Anzahl von Ordnungshütern. Man merkt dass es die Regierung ernst meint mit der Sicherheit, ist doch das Image Kolumbiens als Weltdrogenzentrum ziemlich, naja, im Arsch. Ungerecht wie wir finden. Sind wir doch in Bolivien, Peru und Ecuador an fast jeder ... read more
Mätsches und ich nehmen den Lokalbus von Mancora an die Peruanisch- Ecuadorische Grenze nach Tumbes und gleich weiter nach Guayaquil, die grösste Ecuadorianische Stadt. Dort stinkt es aber, Grund genug um das Busterminal gar nicht erst zu verlassen. Im Marathon Busfahren sind wir mittlerweile Spitze! 14h reichen noch nicht! Mein Arsch schmerzt noch nicht und Zigaretten haben wir auch noch, also los! Wohin? Keine Ahnung? Lauschen wir doch mal den duzenden von Schreihälsen im Busterminal welche für Ihre Transportunternehmen lautstark werben: Manta? Nö! Quito? Nope! Cuenca? Nein! Jipijapa? Das klingt doch lustig! Fahren wir nach Jipijapa (‚Chippi Chappa‘, wer kann da wiederstehen?) In Jipijapa angekommen geht mal gar Nichts, also gleich nochmals weiter? Yehaa! Gleiches Spiel mit Besserem Resultat: Puerto Lopez! Was für ein Name! Bauchgefühl ahoi und ab in den 4. Bus in Folge, ... read more
Cuy zum Frühstück? Nö danke! Nicht so Bock auf Meerschweinchen heute. Dafür Bock in einen Canyon hinab zu steigen der den Grand Canyon ausschauen lässt wie eine Abwasserrinne. Colca Canyon heisst das Baby und die Schlucht die sich da, 6h Chicken-Bus nordwärts von Arequipa, aufreisst lässt einem den Atem stocken. Bei gemütlichen 30grad Morgentemperatur‚ ‚laufen‘ wir hinunter um in einer sinnlosen Entscheidung kurz nach Mittag bei 10grad mehr wider hinauf zu sterben… Das Ganze wäre nicht so hart gewesen wäre der Canyon auf Meereshöhe gelegen, ist er aber knapp nicht (3300m). Völlig fertig zurück in Cabanaconde geht nur noch eins: Schlafen. Mutter Natur entschädigt uns dafür mit riesigen Anden Kondoren die über uns wie die Geier Kreise ziehen und auf unseren Dehydrierungstod warten und armlangen Echsen die sich auf die Überreste freuen... Zurück in Arequipa komm ... read more
Die nächsten 4 Tage sind mindblowing. Auf fast 5000 m überqueren wir das zweite Mal die Anden. Mitten hinein in Bolivien. Vorbei an türkiesen Lagunen, schneebedeckten Sechstausender, Roten Seen, Flamingo Schwärmen, Rauchenden Vulkanen und nicht zu Letzt der grössten Salzwüste der Welt. Die Salar de Uyuni. Surreal? Flach und RAL9010-Weiss bis an einen Ort den das Auge nicht mehr erreicht. Und dann der Hellblaue Himmel welcher einen nahezu fliessenden Übergang zum Horizont bildet- Surreal! Kommt dann noch die zum Teil 1000 Jahre alten (!!) Kateen geschwängerte ‚Isla de Pesca‘ in das Sichtfeld wird’s zu viel für die Rezeptoren. Augorgasmus… Wir nächtigen in einem Haus gemacht aus Salz (ohne Scheiss). Liegt irgendwie auf der Hand in der Salzwüste nicht? Dann gleich nochmals etwas eher beeindruckendes: Nahe Uyuni (dem Kaff) gibt es einen Ort an dem alte Dampflokomotiv ... read more
Dräcks Vulkan! Verdammte huere dräcksvulkan! Die Isländer haben irgendwie nicht ganz geschnallt, dass sie mit Vulkanasche die Staatsschulden bei Europa nicht minimieren können. Stadtessen verzögert sich Kat’s Ankunft um eine satte Woche. Anstatt mich zu nerven, dass ich nun bis ganz in den Süden von Patagonien reisen hätte können, mache ich das Beste aus der Angelegenheit und wende mich meinen Argentinischen Kernkompetenzen zu: Asado und Fiesta, einmal mehr wird Darios Dachterasse zum Lebensmittelpunkt. Neue Bars, Museen, Fressvereine und geile Milongas (Tango Schuppen) werden erkundet. Als Kat dann endlich (ohne Gepäck natürlich) in BA landet, splurgen wir die netten Annehmlichkeiten dieser Wunderbaren Stadt in 3 Tagen durch: Bomba de Tiempo, Asado, Dachterassen-Asado-Gelage, Tango, Kobe-Beef-im-Cabrera und eine Prise Nachteben… Danach geht’s im Luxusliner nach Mendoz... read more
2 Uhr morgens in der Pampa, kein Geld, keine Kleider, kein Handy, eigentlich gar nichts. Was nun? 4h warten bis das Büro aufmacht, neues Ticket erbetteln und dann nochmals gute 10h warten? Nö! Ich entschuldige mich bei Hichus und Heikulon und erbitte um eine neue Chance. Mit einem Kugi der alten Dame und einer Serviette aus dem Abfalleimer hinterlasse ich eine Botschaft bei der Carfirma, dass die herrenlosen Gepäckstücke in der letzten Sitzreihe und der blaue Rucksack im Gepäckraum im Bus 9206 nach Bariloche doch bitte dort deponiert werden sollen. Ich suche die Hauptstrasse und stehe unter die einzige Strassenlampe. Auf Hichhike-Aerobic verzichtend halte ich zitternd alle 20min bei der Durchfahrt eines Autos den Daumen nach oben. Scheisse isch das chalt da une. OK, 3 Uhr morgens, ich relativiere. Wer nimmt um diese Zeit einen bärtigen ... read more
Bus fahren in Argentinen, sweet! Top moderne Car’s mit einer Ausstattung und Service wie in der Businessclass im Flugzeug, dazu richtig preiswert. Die Fluggesellschaften dagegen sind Bastarde, mit individuellen Preisen je nach Herkunftsland des Reisenden. Zentraleuropäer bezahlen dann gut und gerne mal das Doppelte wie Argentinier. Im Semi-Cama (niedrigste Klasse) kommen Danel und ich ausgeruht nach einer kurzen 12h Busfahrt in Cordóba an, laufen durch die Stadt und finden ein kleines gemütliches Hostel in der Innenstadt. Die Stadt ist nichts wahnsinniges, BA in klein. Gemütliche Märkte, Museen und Strassencafes, Danel und ich verbringen ein paar gechillte Tage und entdecken zu Fuss die Zweitgrösste Stadt Argentiniens. Das Baluch Hostel hat eine geniale Dachterasse auf der ich ein Hammer Unplugged Konzert einer Brasilianischen/Kolumbianischen Bossa-Nova Band zuhöre währendde... read more
Bewegt und berührt habe ich BA mit dem Nachtbus nach mehr als einem Monat verlassen. Ich plante 2, vielleicht 3 Tage in Buenos zu bleiben, deswegen habe ich es nun ein für allemal aufgegeben. NIE mehr! Sie sind DER Feind eines jeden spontanen Abenteuers, DIE Grundlage für ein schlechtes Gewissen, DAS Killerkriterium für die ultimative Freiheit. Mein neuer Antichrist - Reise Pläne! Keine Pläne mehr bis ich wieder nach Hause komme! Einfach in den Tag leben. Denn hie und da kommen Informationen die ALLES auf den Kopf stellen. Informationen die einen Meilenstein wert sind. Und Meilensteine sind es immer wert, Pläne über den Haufen zu werfen. Vor allem Meilensteine die einem wegen der Vorfreude drauf die Sonne aus dem Arsch scheinen lassen. Ich habe so einen Meilenstein! 18. April! Einen mit Sonne prallgefüllten Meilenstein: Kat kommt ... read more
Es fällt mir schwer das Rainbow Backpackers in Taupo zu verlassen, aber der Drang die Wellen zu Rocken ist einfach stärker. Wir nehmen einen weiteren Tramper in unsere Gruppe auf: Kit aus England und sein Surfboard. Unser Subi ist bis unters Dach vollgepackt als wir Taupo Richtung Südwesten verlassen. Den Nebenstrassen folgend durchqueren wir die halbe Nordinsel und fahren an Kiwi typischen, grasbedeckten Schafweiden vorbei bis nach New Plymouth. Aus einer Verkettung von ungeplanten und verwirrten Richtungswechseln in New Plymouth entsteht eine lustige und ungemein glückliche Situation für uns: Eigentlich sind wir auf der Suche nach einem Strand wo wir unsere Zelte aufschlagen können. Verirren uns aber in der Stadt als wir sponti über die Klippen den Surfern weit draussen im Ozean zuschauen. In der poshen Gegend fragt Kit nach dem Weg bei einem Luxushaus direkt ... read more
PASS AUF! SCHEISEEEE! WAAAAAAAAAAAAAA!!!!BANG!!! Stille Was los? Wir stehen. Wieso sehe ich eine Graswand? Wo bin ich? „Everyone OK? Hallo? Fabian? Petr? Are you guys all right?” “Fuck, Fuck, Fuck, FHAAAAAKKKK!!” Die Bilder klaren langsam. Fabian hat gerade in 3 Sekunden elegant den Wert unseres Subarus von 2000 Kiwis auf unter null reduziert. Ein Ralley Pilot hätte die Kurve auf der Kiesstrasse mit 60 vielleicht gekriegt, wir nicht. Mit 40 in den Erdwall. Stossstange dünn wie ein Pizzateig, Kühler im 30 Grad Winkel enganliegend am Motorblock, Ventilatoren zerquetscht, Haube und Frontlichter demoliert, Chassis krummer als eine Banane. Wir stossen das Auto erstmals weg von der Strasse. Erst jetzt merke ich, dass mein Fuss blutet. Nur ein Bisschen. Das ist dann zum Glück auch der einzige Personenschaden, alle angeschnallt zum Glück. Links wäre es eine t... read more
























