300 Kilometer Strand


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Chile's flag
South America » Chile » Antofagasta Region » Calama
July 30th 2006
Published: August 22nd 2006
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Hallo ihr Lieben in der grossen weiten Welt,

nachdem wir euch jetzt so lange auf Berichte von uns haben warten lassen, hier ein bisschen was ueber die letzten Wochen.

Nachdem wir Chachapoyas gegen Abend mit dem Bus verlassen hatten sind wir am naechsten Morgen in Trujillo angekommen und von dort gleich weiter nach Lima gefahren. In Lima haben wir uns dann so sehr nach Sonne und blauem Himmel gesehnt, dass wir nach vier Naechten nach Arequipa weitergefahren sind. Dort scheint das ganze Jahr die Sonne, der Himmel ist eigentlich immer blau und das Wetter ist das ganze Jahr fruehlingshaft.

In Arequipa haben wir uns dann auch um unsere Weiterfahrt nach Asuncion gekuemmert. Das ist gar nicht so einfach da die Busgesellschaften nur ganz selten internationale Verbindungen anbieten und man nie per Telefon oder Internet Fahrkarten bestellen kann. Das war fuer uns aber sehr wichtig, da die Buse in Chile zur Zeit fuer mehrere Tage im voraus ausgebucht sind.

Nach langer Suche haben wir ein Reisebuero gefunden das mit einem Anderen in Chile zusammenarbeitet und uns Busstickets beschaffen konnte. Nachdem wir unsere Tickets hatten, haben wir die letzten ruhigen Tage in Arequipa sehr intensiv genossen und uns auf eine lange, lange Busfahrt eingestellt.

Um 22:00 Uhr ging es dann los. Zuerst einmal nach Tacna. Die Fahrt wurde aber zwei Mal unterbrochen da Seuchenschutzkontrollen den Bus zum Anhalten und uns samt Gepaeck zum Aussteigen zwangen.
Von Tacna ging es dann mit einem Linientaxi (faehrt auf einer festgelegten Route sobald alle Plaetze belegt sind) ueber die Grenze nach Arica in Chile. An der Grenze mussten wir natuerlich auch wieder mitsamt unserem Gepaeck aussteigen. Bei der Ausreise mussten wir unsere Rucksaecke auspacken und bei der Einreise wurden sie durchleuchtet.
Von Arica ging es an der Kueste entlang weiter nach Iquique. Diese Fahrt wurde von nur einer Kontrolle unterbrochen (es wurde die gemeingefaehrliche Fruchtfliege gesucht) und verlief somit sehr ruhig. In Iquique sassen wir dann 3 Stunden auf dem Busbahnhof bevor es nach Calama weiterging. Da Iquique eine Freihandelszone ist, gab es kurz hinter der Stadtgrenze eine Zollkontrolle und waehrend der Weiterfahrt noch weitere zwei Kontrollen auf der Suche nach der Fruchtfliege.

Calama liegt mitten in der Wueste. Das ist im Norden von Chile auch nicht sehr verwunderlich, da der gesamte Norden des Landes aus Wueste zu bestehen scheint. Der Strand geht also nahtlos in Wueste ueber und so kann
Paso Jama Paso Jama Paso Jama

auf dem Weg von Calama (Chile) nach Salta (Argentinien)
man nicht genau sagen wo der Strand aufhoert und die Wueste anfaengt. Am schoensten klingt es natuerlich wenn man sagt dass sich der Strand in Chile bis an die Grenze zu Argentinien erstreckt. Dort ist es sicher auch nicht mehr besonders teuer ein Strandgrundstueck zu kaufen um eine Ferienwohnung zu bauen...

Nach drei Naechten in einem richtigen Bett ging es von Calama nach Salta und von dort weiter nach Asuncion. Das waren ueber 60 Stunden im Bus und mehr als 14 Stunden an Busbahnhoefen, Fruchtfliegenkontrollen und Grenzen. Und das Alles in nur 6 Tagen!

Aber bald melden wir uns wieder und berichten was wir in Asuncion gemacht haben und verraten Euch wo wir gerade sind.

Liebe Gruesse und bis bald,

Raphael & Silke


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